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Leselupe.de > Ungereimtes
Westlich des Morgens
Eingestellt am 06. 10. 2009 01:26


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Nightingale
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2009

Werke: 11
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SommernachtserinnÔÇśrung vor Jahren. Wir waren
Einsame Wandernde westlich des Morgens.
Als W├╝nschelrute einen Fliederzweig
In unseren H├Ąnden, suchend den Fluss,
der uns zur├╝ck in die Tage treibt.

Auf Schleichpfaden sahÔÇÖn wir einander allein
Die Zweige erzittert in unseren H├Ąnden,
wir wussten gleich: Hier muss es sein.
Hier wird unsere Suche enden.

Ich wei├č noch wie wir mit Stichw├Ârtern fechtend
und lachend ums Feuer tanzten, jenem
Scheiterhaufen ├╝berbelichteter Bilder,
aus den Dunkelkammern
unserer Herzen.

Jeder Stich erweckte bet├Ąubtes Leben,
wie warm es uns ├╝ber die Herzen rann!
Dann warfen wir uns ins Gras und tr├Ąumten,
dass unsere Abdr├╝cke wachsen w├╝rden,
gemeinsam mit der Zeit.

Wir spannten die Zelte als Segel und liebten
uns ostw├Ąrts, bis ans Delta jener
Begegnung, bis ans Nimmermeer
der Jahre. Dort wo du ertrankst,
treib' ich heut noch uferlos umher.

Das Braille des Regens schweigt Ber├╝hrung,
die Welt des Morgens l├Ąsst die Augen leer.
Ohne uns'rer beider F├╝hrung
verliere ich mich ohne Wiederkehr.

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Wipfel
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Feb 2008

Werke: 57
Kommentare: 687
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Sehr sch├Ân, Nightingale,

und dennoch zu viel. Darf ich streichen?

SommernachtserinnÔÇśrung vor Jahren. Wir waren
Einsame Wandernde westlich des Morgens.
Als W├╝nschelrute einen Fliederzweig
In unseren H├Ąnden, suchend den Fluss,
der uns zur├╝ck in die Tage treibt.

Auf Schleichpfaden sahÔÇÖn wir einander allein
Die Zweige erzittert in unseren H├Ąnden,
wir wussten gleich: Hier muss es sein.
Hier wird unsere Suche enden.

Ich wei├č noch wie wir mit Stichw├Ârtern fechtend
und lachend ums Feuer tanzten, jenem
Scheiterhaufen ├╝berbelichteter Bilder,
aus den Dunkelkammern
unserer Herzen.

Jeder Stich erweckte bet├Ąubtes Leben,
wie warm es uns ├╝ber die Herzen rann!
Dann warfen wir uns ins Gras und tr├Ąumten,
dass unsere Abdr├╝cke (Spuren?) wachsen w├╝rden,
gemeinsam mit der Zeit.

Wir spannten die Zelte als Segel und liebten
uns ostw├Ąrts, bis ans Delta jener
Begegnung, bis ans Nimmermeer
der Jahre. Dort wo du ertrankst,
treib' ich noch heut noch uferlos umher.

Das Braille des Regens schweigt Ber├╝hrung,
die Welt des Morgens l├Ąsst die Augen leer.
Ohne uns'rer beider F├╝hrung
verliere ich mich ohne Wiederkehr.


Die letzte Strophe braucht es nicht - auch wenn sie dir pers├Ânlich sehr wichtig sein mag. Alles andere sind nur Vorschl├Ąge, keine Korrekturen...

Gr├╝├če von Wipfel

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Nightingale
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2009

Werke: 11
Kommentare: 25
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Danke f├╝r die Kritik. Ich kann aber leider beide ├änderungen nicht nachvollziehen. Gerade die letzte Strophe ergibt f├╝r mich das sch├Ânste Bild.

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tomoe
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2006

Werke: 3
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Hallo Nightingale,
die Anfangsphrase, sowie die letzte Strophe machen mir dein Werk zu schw├╝lstig.
Ohne die Einf├╝hrung und besagten Abschluss wirkt das Gedicht mehr wie ein kraftvoller Ausri├č, der ohne kitschige Verbr├Ąmung f├╝r sich steht.
Soweit mein Beitrag, ausserdem noch:

Auf Schleichpfaden sahÔÇÖn wir einander allein
Die Zweige Der Zweig erzittert in unseren H├Ąnden,
wir wussten gleich: Hier muss es sein.
Hier wird unsere Suche enden.

Gru├č

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