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Leselupe.de > Rund um den Literaturbetrieb
Wettbewerbe
Eingestellt am 26. 05. 2004 15:40


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
endlich
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Mar 2004

Werke: 3
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Hallo!

Ich habe mal auf Hier klicken gesurft, was es alles f├╝r Literatur- und Schreibwettbewerbe gibt.

Manchmal stellen die Veranstalter die Ver├Âffentlichung des Siegermanuskripts in Aussicht.

Wie ist das denn, wenn jetzt mehrere Wettbewerbe, die gleichzeitig laufen, thematisch passen w├╝rden? Kann man ein Manuskript bei zwei verschiedenen einreichen? Oder ist das rechtlich irgendwie bedenklich oder gar verboten?

So explizit steht das nirgends, nur, dass es noch nicht unter Vertrag stehen darf. Oder ist das eine Art Vertrag, wenn man etwas einreicht?

Vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen damit?

Viele Gr├╝├če
endlich
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

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Joelle
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2004

Werke: 1
Kommentare: 7
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das w├╝rde ich auf keinen Fall machen.
einige Veranstalter weisen darauf hin , dass der beitrag speziell f├╝r sie verfastt sein muss , bei anderen erkl├Ąrst du dich mit der einsendung deiner geschichte bereit im falle bla bla bla ver├Âffentlicht zu werden. Dumm gelaufen, wenn dann beide Veranstalter diesselbe geschichte rausbringen wollen.
also erst genau die jeweiligen bestimmungen durchlesen, die sind ├╝berall anders aber prinzipiell w├╝rd ich davon abraten ein manuskript an verschiedene zu schicken.
wer gerne schreibt,braucht doch auch nicht bequem sein, oder?

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endlich
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Mar 2004

Werke: 3
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Hallo Joelle,

vielen Dank f├╝r deine Antwort!

Gef├╝hlsm├Ą├čig stimme ich da mit dir ├╝berein. Das mit dem ver├Âffentlichen war ja der Grund, weshalb ich ├╝berhaupt gefragt habe.
Wobei ich es nicht f├╝r wahrscheinlich halte, dass man auch nur einmal, geschweige denn zweimal gewinnt.
Die Bestimmungen habe ich durchgelesen, da stand nichts konkretes, nur dass es wie gesagt nicht "unter Vertrag stehen" darf.

Naja, und bei einer Geschichte, die ein paar hundert Seiten lang ist und f├╝r die ich ungef├Ąhr drei Jahre gebraucht habe, kann ich nicht mal eben noch eine schreiben.
Nicht, dass ich nicht dabei w├Ąre, aber das kann wieder Jahre dauern ...

Aber du hast schon recht, wenn keiner mehr das Gegenteil sagt, werde ich es lieber bleiben lassen.

Viele Gr├╝├če
endlich

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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 8
Kommentare: 501
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hallo endlich,
mach dir nicht so viel gedanken. ich finde es durchaus legitim einen text bei mehreren wettbewerben einzureichen. eigentlich steht dort eher selten, dass man einen text exclusiv f├╝r diesen wettbewerb einreichen soll. sehr h├Ąufig steht dort die formulierung, "nicht ver├Âffentlichter text"... und in anbetracht der lage, dass sich wettbewerbsveranstalter nicht selten alles andere als kooperativ verhalten (keine eingangsbest├Ątigung, keine absagen, usw) kannst du da ruhig etwas selbstbewu├čter an die sache rangehen...
ganz davon abgesehen: was soll dir denn passieren? und wie sollen die dahinter kommen, wo ein text schonmal eingereicht wurde...
je kleiner der wettbewerb, desto weniger gedanken w├╝rde ich mir da an deiner stelle machen... aufpassen w├╝rde ich bei den richtig gro├čen wettbewerben, wo es auch um viel geld geht ("leonce und lena", dresdener lyrikpreis,usw...)
und hey: ein guter text hat es verdient an verschiedenen wettbewerben teilzunehmen... ich hab auch mehrere ver├Âffentlichungen eines gedichtes in verschiedenen anthis vorzuweisen, oder bin mit einer kurzgeschichte in zwei endausscheidungen gekommen (wovon ich einen wettbewerb gewann)...
also entspannt bleiben :-)
__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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Nina H.
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 0
Kommentare: 223
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Gerne schreiben... Ja OK, wir schreiben alle gerne. Nur das ├ťberarbeiten eines Textes ist, wenn es wirklich ordentlich gemacht wird, eine wahnsinnige Arbeit. Aus dem Grund ist es einem Autor oft einfach nicht m├Âglich, f├╝r alle exklusiv zu verfassen, zumal die Chance, auch mit einem stilistisch einwandfreien Text ber├╝cksichtigt zu werden, gering ist. Und selbst im Idealfall winkt praktisch nie eine finanzielle Entsch├Ądigung, (d.h. der Autor ist praktisch gezwungen, nebenbei zum Schreiben einem Broterwerb nachzugehend und kann daher gar nicht allzu viel produzieren) daher habe ich bestimmt kein "schlechtes Gewissen" einen Beitrag mehreren Herausgebern/Wettbewerbsveranstaltern anzubieten.
Ein Problem wird es, wenn das "unver├Âffentlicht" in den Teilnahmebedingungen festgelegt ist, dann w├╝rde ich von einer Mehrfacheinsendung abraten, da sich rechtliche Schwierigkeiten ergeben k├Ânnen. Auf jeden Fall w├╝rde ich bei Wettbewerben immer raten, die Originalausschreibung z.B. auf der Homepage des Veranstalters genau durchzulesen. Denn Posts in Foren geben Ausschreibungen oft nur in gek├╝rzter Form wieder.
Dazu mu├č ich Mirko zustimmen: Die meisten Wettbewerbsveranstalter sind nicht besonders kooperativ. Ein positives Beispiel w├Ąre da die Storyolympiade, die den Eingang der Texte best├Ątigt, auf ihrer Homepage einen Progre├č-Report hat und den Wettbewerb wirklich einmal "aufl├Âst". Da├č alle so verfahren, ist jedoch ein Wunschdenken. Erst neulich habe ich einen Text zu einem Wettbewerb eingereicht, der einerseits ein spezielles Thema hatte, soda├č wohl in den seltensten F├Ąllen auf bereits vorgefertigtes zur├╝ckgegriffen werden konnte, zum anderen wurde auf "unver├Âffentlicht" gepocht. Nun ist der Text schon seit Monaten f├╝r weiteres Einreichen blockiert, auf der Homepage gibt es auch nichts Neues. Aus einer Forendiskussion wei├č ich inzwischen, da├č das Projekt tot ist, da sich der Verlag nun weigert, die versprochene Anthologie herauszubringen. Das Problem an Wettbewerben ist, da├č sie absolut jeder veranstalten kann und auch jede beliebige Bedingung stellen kann. (Sogar ich selbst k├Ânnte das machen, da auch erfahrungsgem├Ą├č absolut nichts passiert, wenn die von Veranstalter versprochenen Priese bzw. Ver├Âffentlichungschancen nicht zustande kommen, ich habe es oft genug erlebt.)
Meine Erfahrung hat gezeigt: Je mehr bei der Ausschreibung verlangt wird (Posteinsendung in x-facher Form+Diskette, unver├Âffentlicht etc., zehn Ermahnungen, welche Texte unerw├╝nscht sind usw.), desto unwahrscheinlicher ist es, eine Antwort zu erhalten. Denn wegen dem Zusatz "unver├Âffentlicht" ist diese nat├╝rlich auch dann notwendig, wenn der Autor nicht zu den Gewinnern z├Ąhlt, um eine anderwertige Verwertung des Textes m├Âglich zu machen!
Ich habe inzwischen zwei gedruckte Ver├Âffentlichungen vorzuweise und dabei war es immer so, da├č alles korrekt und absolut unkompliziert abgelaufen ist: Einsendung per E-Mail, kein Pochen auf Exklusivrechte, sofortige, pers├Ânlich verfa├čte Einsendebest├Ątigung, sp├Ątere Zusage.
Ich denke daher, da├č die Chancen bei "strengen" Einsendbedingungen daher sicherlich nicht gr├Â├čer sind, sondern vielleicht sogar geringer, da die Veranstalter m├Âglicherweise weniger Geduld haben.

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