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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Wider Haken
Eingestellt am 24. 09. 2017 18:20


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Carmen Engel
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Registriert: Aug 2017

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Die Abiturientin Lisann nimmt am Abend der Machtergreifung Hitlers das erste Mal an einer Demonstration teil. Ihre Freundin Doro macht sie mit Mitgliedern der kommunistischen Jugend bekannt. Sie weiß, dass der Umgang mit ihnen immer gefĂ€hrlicher wird. Doch die Geschehnisse treiben Lisann an. Zusammen mit Felix, dem OrtsgruppenfĂŒhrer der KJD, gerĂ€t sie in einen Hinterhalt der SA. Ihre Welt Ă€ndert sich fĂŒr immer.

- Mehrteiler mit abgeschlossener Handlung
- ich arbeite noch am Text
- stelle nach und nach die weiteren Teile ein
- freue mich ĂŒber konstruktives Feedback

An alle Leser und Feedbackgeber:

Herzlichen Dank fĂŒr Eure Hinweise und fĂŒrÂŽs Lesen. Das war sehr wertvoll fĂŒr mich und hat mir Spaß gemacht.
Ich habe mich entschieden, aus diesem Text einen Roman zu machen. Daher habe ich die eingestellten Texte gelöscht.

Viele GrĂŒĂŸe
Carmen


Wider Haken - Teil 1, Fackelzug
Wider Haken - Teil 2, Zu spÀt
Wider Haken - Teil 3, Erwartungen
Wider Haken - Teil 4, Nacht
Wider Haken - Teil 5, Amsels Kohlenhandel
Wider Haken - Teil 6, Lauf!
Wider Haken - Teil 7, Das Versprechen

Version vom 24. 09. 2017 18:20

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Wipfel
HĂ€ufig gelesener Autor
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wipfel

Hi Carmen, hab deine StĂŒcke mit Freude gelesen. Klasse. In der deutschen Verlagslandschaft wird er es schwer haben - in der DDR wĂ€re er veröffentlicht worden, allerdings kein Kassenschlager. Das ist keine Wertung deiner QualitĂ€t, eher eine EinschĂ€tzung gesellschaftlicher VerhĂ€ltnisse mit Literatur in Bezug auf historische Ereignisse. 2. Kapitel: LĂ€sst sich eine 12jĂ€hrige wirklich von Mama wieder ins Bett bringen? Die will doch eher spannen, was die große Schwester erlebt... GrĂŒĂŸe von Wipfel

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Wipfel
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Das letzte "Vater-Kapitel" finde ich losgelöst vom vorhergehenden Text sehr gelungen. Der Leser wird mit Information gefĂŒllt, die im zeitlichen Kontext passen. Doch Achtung: Der Vater ist als autoritĂ€rerer FamilienfĂŒrst eingefĂŒhrt - so eine Wendung wirkt aufgesetzt, dem Zweck geschuldet. Wie wĂ€re es, wenn das Foto vom Onkel schon frĂŒher aufscheinen wĂŒrde, die analytischen Gedankenströme auch sonst brillant zur Entfaltung kĂ€men? Seine Druckerei bietet doch hervorragende SpielflĂ€che... z. B. ein belauschtes GesprĂ€ch beim Papierklau.

GrĂŒĂŸe von wipfel

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Carmen Engel
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Hallo Wipfel,

danke fĂŒr Deine interessante Sichtweise. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie die Figuren so wirken. Meine Intension war, dass der Vater nicht nur autoritĂ€r ist. Das wĂ€re mir zu eindimensional. Er hat auch eine andere Seite, die hier durchkommen sollte.
An welcher Stelle wirkt er auf Dich aufgesetzt? Und warum?
Deine Idee finde ich gut.

UrsprĂŒnglich hatte ich den Text mal als Kurzgeschichte geplant. Dann merkte ich, da muss ich eine ErzĂ€hlung draus machen. Aber mittlerweile habe ich beim Schreiben auch immer öfter das GefĂŒhl, da kann ein kleiner Roman draus werden. Dann hĂ€tte ich auch mehr Platz fĂŒr Figurenentwicklung. Hm, mal sehen, was draus wird.

Auf jeden Fall ganz herzlichen Dank fĂŒr die Hinweise!

Beste GrĂŒĂŸe
Carmen

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CPMan
Routinierter Autor
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Liebe Carmen,

ich habe jetzt nur den ersten Teil deines Mehrteilers gelesen, der hat mir persönlich jedoch nicht sonderlich gefallen. Ich finde vor allem diesen Schwebezustand zwischen Kurzgeschichte und Roman (oder lÀngere ErzÀhlung) problematisch. ich möchte das nÀher erlÀutern:

Im ersten Teil (Fackelzug) fĂŒhrst du mir relativ wenigen Worten schon ein ziemlich umfangreiches Personal ein (Lisann, Doro, Benno, Felix (Freidrich), Elisabeth, Otto Brenner). In einem Roman wie in einer Kurzgeschichte ist das zuviel, ich fĂŒhle mich erschlagen von den namen, die ich behalten muss.

Hinzu kommt, dass du schon relativ viel Handlung in einen kurzen Text presst. In einem Roman, so meine ich, wĂŒrden ĂŒber mehrere Seiten vll erst einmal zwei Charaktere eingefĂŒhrt, die sich fĂŒr die anstehende Demo wappnen. Bei dir wird das VerhĂ€ltnis aller Charaktere schon erklĂ€rt.

Auch enthÀlt m.E. der erste teil schon zu viele Andeutungen auf spÀtere Geschehnisse, was den Text nicht interessant, sondern vorhersehbar macht.

quote:
„Weg mit diesem Ungeziefer!“, brĂŒllte er ĂŒber die Köpfe hinweg.

Genau der gleichen Sprache haben sich ĂŒbrigens die Nazis bedient, um die Juden zu stigmatisieren. Ist das hier so gewollt?

quote:
„Deinem Vater gehört also die Druckerei“, sinnierte Felix und machte sich mit ihr auf Weg.

Vielleicht irre ich mich, aber hier wird eine Fugblattaktion mehr als nur angedeutet.

Insgesamt möchte ich das Problem mit Mikro- vs. MakrotextualitĂ€t umschrieben. In einem Roman werden kĂŒrzere Szenen ausgiebig, detailliert beschrieben (Mikrokosmos), sie werden abgelöst von Makrotexten, die das Geschehen in einen grĂ¶ĂŸeren Konetxt einbetten. Dein Text ist weder das eine noch das andere. Man rast durch eine Handlung, verweilt nicht bei den Charakteren (die dadurch öberflĂ€chlich, klischeebeladen wirken) und findet vor allem zum Thema nichts Neues.

Solange du dich nicht zwischen Kurzgeschichte oder Romanform entscheiden kannst, wird er weiterhin genauso wirken. Wie ein literarischer Zwitter.

Liebe GrĂŒĂŸe,

CPMan

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Carmen Engel
HĂ€ufig gelesener Autor
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Hallo CPMan,

besten Dank fĂŒr Dein Feedback.

Da ich genau das erkannt habe, werde ich das Ganze als Roman schreiben und hier nicht weiter fortsetzen.

Beim Schreiben habe ich selbst immer mehr gemerkt, dass mir einiges viel zu kurz kam und auch fĂŒr eine ErzĂ€hlung zu viel ist.
War allerdings gut, schon so viel Hinweise und Feedback zu bekommen.

Viele GrĂŒĂŸe
Carmen

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