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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Wie das Leben so spielt - Eine wahre Geschichte
Eingestellt am 05. 07. 2014 17:02


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Lady DArbanville
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Er war ein gro├čer, mehr als st├Ąmmiger Mann, einer von der Sorte, der immer f├╝r einen da war, wenn Hilfe ben├Âtigt wurde und der einen in jeder Situation zum Lachen bringen konnte. Sein kleiner Schnauzer war sein Markenzeichen, hin und wieder verfingen sich Kr├╝mel darin oder die Sahne einer Torte. Einmal a├č der gro├če Mann einen ganzen Zwetschenkuchen, indem er ihn zusammenklappte und hineinbiss wie in eine Calzone. Ja, irgendwie war er schon ein eigenartiger Mensch, aber er hatte ein gutes Herz.
Frauen dagegen sahen ihn grunds├Ątzlich nur als diesen einen gewissen guten Freund, mit dem man zwar immer Spa├č hatte, der zu mehr aber nicht taugte. Zu gro├č, zu fett, zu nett. Doch der gro├če Mann hatte W├╝nsche und Tr├Ąume, wie sie ein Mann ab einem gewissen Alter nun mal hatte. Er wollte eine Familie. Eine, wie sie geradezu im Bilderbuch stehen k├Ânnte, Haus, Frau, Kind.
Als niemand, vor allem der gro├če Mann selbst nicht mehr dachte, dass dieser Traum wahr werden w├╝rde, ja genau dann wurde er es nat├╝rlich. Er fand seine gro├če Liebe und das im Alter von 40 Jahren, seine besten Freunde hatten ihre Kinder bereits aus dem gr├Âbsten raus. Seine Frau war jung, viel j├╝nger als er, was in seinem Freundeskreis einige b├Âse Bemerkungen verursachte, doch wahre Liebe kennt keine Hindernisse und so geschieht das, was keiner mehr f├╝r m├Âglich gehalten hatte: der gro├če Mann heiratete und sein Gesicht strahlte Wochen vor Freude. Sie ├Ąnderte den gro├čen, dicken Mann. Er begann sich wichtig zu nehmen, rauchte und trank nicht mehr, nahm viele Kilos ab. Aus dem dicken, gro├čen Mann wurde ein neuer Mann, ein Mann der begann sein Leben zu genie├čen, aber sein gutes Herz blieb ihm. Nachdem einige Zeit sp├Ąter auch sein H├Ąuschen stand, gab es nur noch einen letzten Wunsch. Eines Tages war es dann soweit. Niemand konnte fassen, dass der gro├če Mann, der immer so einsam war, alles hatte was er jemals wollte.
Dann kam der Tag an dem ich den gro├čen Mann das letzte Mal sah. Er erz├Ąhlte stolz, dass es ein Junge werden w├╝rde, was er alles bald mit ihm machen k├Ânnte und dass er neulich erst mit einer Taschenlampe auf den Bauch leuchtete, um zu sehen wie er denn darauf reagierte. Er war so stolz. Niemals werde ich das stolze Gesicht des gro├čen Mannes vergessen. So sah Gl├╝ck aus.
Eines Tages klingelte das Telefon, der gro├če Mann war krank, so krank, dass er weg von Zuhause musste. Man h├Ątte denken m├╝ssen, dass gro├če, lustige M├Ąnner nicht krank werden, denn das passte nicht zu ihnen. Einen Wunsch hatte er jedoch. Er wollte ihn halten, einmal halten, bevor das Gift in seinen K├Ârper floss. Der kleine Junge wurde fr├╝her geholt, eine Woche vor Weihnachten. Es war der gl├╝cklichste Moment in dem Leben des gro├čen Mannes, er war stolz, taufte ihn auf den Namen seines Gro├čvaters.
Alle dachten, gro├če, starke und stolze M├Ąnner lassen sich nicht besiegen. Niemals.
Zwei Tage sp├Ąter klingelte das Telefon. Es war drei Tage vor Weihnachten.


(nach einer wahren Geschichte)

__________________
Lady D'Arbanville

Version vom 05. 07. 2014 17:02
Version vom 06. 07. 2014 18:52

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Hallo Lady D.,

ich finde sie gar nicht so schlecht, deine Geschichte. Erz├Ąhltechnisch ist sie noch nicht perfekt, aber ich habe sie gern gelesen und finde sie glaubw├╝rdig, aber du sagst ja auch, es sei eine wahre Geschichte.
Wahrscheinlich besch├Ąftigt sie Dich.

Zitat: --- mehr als oft verfingen sich Kr├╝mel darin, oder die Sahne einer Torte--- (In seinem Schnauzbart). Das ist kein schlechtes Bild, obwohl: statt "mehr als oft",w├╝rde ich "manchmal" sagen, oder "hin und wieder".

Einmal ist ein Zeitfehler drin, du verf├Ąllst ins Pr├Ąsens.

Und warum gibt es b├Âses Gerede auf dem Dorf, wenn ein vierzig- J├Ąhriger eine j├╝ngere Frau heiratet, das verstehe ich nicht.

F├╝r meinen Geschmack k├Ânntest du das Ende ein bisschen deutlicher ausarbeiten, ├╝berhaupt, vielleicht k├Ânnte sie insgesamt ruhig ein bisschen l├Ąnger geraten, deine Geschichte.
Und ├╝ber den Titel w├╝rde ich mir auch nochmal Gedanken machen, er macht das Ende zu vorhersehbar.

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Lady DArbanville
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Hallo Happy End!

Danke f├╝r die Kritik, ich werde die Fehler gerne verbessern.
Ja die Geschichte ist tats├Ąchlich wahr, der kleine ist jetzt ein halbes Jahr alt.

Liebe Gr├╝├če!
__________________
Lady D'Arbanville

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USch
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Lady D,
ein paar redaktionelle Verbesserungsvorschl├Ąge, wenn du magst:

Er war ein gro├čer, mehr als st├Ąmmiger Mann, Ein Mann einer von der Sorte, der immer f├╝r einen da war, wenn Hilfe ben├Âtigt wurde, der und einen in jeder Situation zum Lachen bringen konnte. Sein kleiner Schnauzer war sein Markenzeichen, hin und wieder verfingen sich Kr├╝mel darin oder die Sahne einer Torte. In seinem Schnauzer verfingen sich hin und wieder Kr├╝mel oder die Sahne einer Torte. Einmal, ja einmal a├č der gro├če Mann einen ganzen Zwetschenkuchen, indem er ihn zusammenklappte und hineinbiss wie in eine Calzone. Ja, i Irgendwie war er schon ein eigenartiger Mensch, aber er hatte ein gutes Herz.
Frauen dagegen sahen ihn grunds├Ątzlich nur als diesen einen gewissen guten Freund, mit dem man zwar immer Spa├č hatte, der zu mehr aber nicht taugte. Zu gro├č, zu fett, zu nett. Doch der gro├če Mann hatte W├╝nsche und Tr├Ąume, wie sie bei einem Mann ab einem gewissen Alter nun mal hatte. Er wollte eine Familie. Eine Familie, wie sie geradezu im Bilderbuch stehen k├Ânnte, Haus, Frau, Kind.
Als niemand, vor allem der gro├če Mann selbst nicht mehr dachte, dass dieser Traum wahr werden w├╝rde, ja genau dann wurde er es nat├╝rlich. Er fand seine gro├če Liebe und das im Alter von 40 Jahren, seine besten Freunde hatten ihre Kinder bereits aus dem gr├Âbsten raus. Seine Frau war jung, viel j├╝nger als er, was in seinem Freundeskreis einige b├Âse Bemerkungen verursachte, doch wahre Liebe kennt keine Hindernisse und so geschieht das, was keiner mehr f├╝r m├Âglich gehalten hatte: der gro├če Mann heiratete und sein Gesicht strahlte Wochen vor Freude. Sie ├Ąnderte den gro├čen, dicken Mann. Er begann sich wichtig zu nehmen, rauchte und trank nicht mehr, nahm viele Kilos ab. Aus dem dicken, gro├čen Mann wurde einer , der begann sein Leben zu genie├čen, aber sein gutes Herz, das blieb ihm. Nachdem einige Zeit sp├Ąter auch sein H├Ąuschen stand, gab es nur noch einen letzten Wunsch den der gro├če Mann hatte. Eines Tages war es dann soweit, niemand konnte das Gl├╝ck fassen. Niemand konnte fassen, dass der gro├če Mann, der immer so einsam war, alles hatte was er jemals wollte.
Dann kam der Tag an dem ich den gro├čen Mann das letzte Mal sah. Er erz├Ąhlte stolz, dass es ein Junge werden w├╝rde, was er alles bald mit ihm machen k├Ânnte und dass er neulich erst mit einer Taschenlampe in auf den Bauch leuchtete, um zu sehen wie er denn darauf reagierte. Er war so stolz. Niemals werde ich das stolze Gesicht des gro├čen Mannes vergessen. So sah Gl├╝ck aus.
Eines Tages klingelte das Telefon, der gro├če Mann war krank, so krank, Komma! dass er weg von Zuhause musste. Man h├Ątte denken m├╝ssen, dass gro├če, lustige M├Ąnner nicht krank werden, denn das passte nicht zu ihnen. Einen Wunsch hatte er jedoch. Er wollte ihn halten, einmal halten, bevor das Gift in seinen K├Ârper floss. Der kleine Junge wurde fr├╝her geholt, eine Woche vor Weihnachten. Es war der gl├╝cklichste Moment in dem Leben des gro├čen Mannes, er war stolz, taufte ihn auf den Namen seines Gro├čvaters.
Alle dachten, gro├če, starke und stolze M├Ąnner lassen sich nicht besiegen. Niemals.
Zwei Tage sp├Ąter klingelte das Telefon. Es war drei Tage vor Weihnachten.

Vielleicht hilft dir das.
LG USch

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Lady DArbanville
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Hallo USch!
Ich werde den Text gerne verbessern, vielen Dank f├╝r deine M├╝he!

Lady D.
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Lady D'Arbanville

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