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Leselupe.de > Ungereimtes
Wie das Wasser
Eingestellt am 14. 07. 2009 17:54


Autor
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Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

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Wie das Wasser



ich biete dir rosenfarbene K├╝sse
bin wie ein Feuer
das zwischen den Lippen brennt
und du bist der Wein
der auf meiner Zunge nach Liebe schmeckt

das Gl├╝ck liegt neben mir
meine H├Ąnde duften nach Flieder
wenn ich es anr├╝hre
├╝ber uns ballen sich Wolken und Regen

komm
lass uns zusammen die N├Ąsse f├╝hlen
wie Tulpen, die nebeneinander stehen
du bist die Gelbe und ich bin die Rote

komm
lass uns singen
die Worte mehren
und Stimmen wie Wasser flie├čen
Herzen sollen uns Liebe weben
wie Seidenspinner

sp├╝rst du
das Gr├╝n, das ├╝ber der Stadt niedersinkt
die blaue Blume, die goldene Biene
Schmetterlinge, die zwischen den Bl├╝ten fliegen
die Tauben und Spatzen
den Duft von Lindenbl├╝ten

es ist Sommer, hundertprozent

schau nur
wir schwitzen
ich misch mich mit dir und du dich mit mir
wie das Wasser der Fl├╝sse
die Liebe wird Quell unserer Herzen


----------------------------------------------------


Wie das Wasser

ich biete dir rosarote K├╝sse
ich bin wie Feuer
das zwischen deinen Lippen brennt
das Gl├╝ck liegt hier, neben mir
meine H├Ąnde riechen nach Flieder
wenn ich es ber├╝hre

Gratulation mein Liebling
Gratulation mein Einziger
├╝ber unseren K├Âpfen sind Wolken und Regen
lass uns zusammen nass werden
wie zwei Tulpen, die neben einander stehen
du bist die Gelbe und ich bin die Rote
lass uns am liebsten singen
unsere Worte sollen sich vermehren
unsere Stimme sollte wasserklar fliessen
unsere Herzen sollen
wie Seidenspinner Liebe weben

Sp├╝rst du -
ein angenehmes Gr├╝n sank ├╝ber die Stadt
diese blaue Blume, die goldene Biene
die Schmetterlinge, die von Blume zu Blume fliegen
die Tauben und die Spatzen,
die Wildenten in den Ästen
der Duft der Lindenbl├╝ten

es ist Sommer /hundertprozent

schau mal
wir schwitzen
ich mische mich mit dir
wie Wasser mit Wasser
und die Liebe wird in unseren Herzen zur Quelle...



__________________
Wir m├╝ssen lieben, bevor es zu sp├Ąt ist.

Version vom 14. 07. 2009 17:54
Version vom 14. 07. 2009 23:16
Version vom 16. 07. 2009 09:33

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Ich biete dir rosenfarbene K├╝sse
bin wie ein Feuer
das zwischen den Lippen brennt

Du bist mein Gl├╝ck
und liegst neben mir
meine H├Ąnde duften nach Flieder
├╝ber uns ballen sich Wolken und Regen

komm
lass uns zusammen die N├Ąsse f├╝hlen
wie Tulpen, die nebeneinander stehen -
du bist die Gelbe und ich bin die Rote

komm
lass uns singen
die Worte mehren
und Stimmen wie Wasser flie├čen
Herzen sollen uns Liebe weben
wie Seidenspinner

Sp├╝rst du
das Gr├╝n, das ├╝ber der Stadt niedersinkt
die blaue Blume, die goldene Biene
Schmetterlinge, die zwischen den Bl├╝ten fliegen
die Tauben und Spatzen
den Duft von Lindenbl├╝ten

Es ist Sommer, hunderprozent

Schau nur
wir schwitzen
ich misch mich mit dir und du dich mit mir
wie das Wasser der Fl├╝sse
Die Liebe wird Quell unserer Herzen
Hoffentlich gef├Ąllt es dir so! (Ist die erste ├ťberarbeitung ... )

Liebe Gr├╝├če
Heidrun


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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 175
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Hallo Meral!

Wieder ein sehr z├Ąrtliches und bildreiches Liebesgedicht von dir.
Die letzte Strophe allerdings w├╝rde ich ersatzlos streichen. Sie f├Ąllt qualitativ dem Rest gegen├╝ber doch ab.

Liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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MarenS
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

Werke: 185
Kommentare: 2033
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Liebe Meral,

ich w├╝rde die letzte Strophe so stehen lassen wie du sie jetzt ver├Âffentlicht hast. Sie passt sonst nicht zu der Art, in der DU schreibst.

Ein inniges und vielsagendes gedicht, besonders zwischen den Zeilen!

Sei lieb gegr├╝├čt und umarmt von Maren

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Meral,

nun sind mir noch drei Kleinigkeiten aufgefallen, die du ver├Ąndern k├Ânntest:

Schreib "anr├╝hren", statt ber├╝hren (wegen der Betonung), au├čerdem fehlt ein Gdankenstrich und das ss sollte noch in ein ├č verwandelt werden ...

quote:
das Gl├╝ck liegt neben mir
meine H├Ąnde duften nach Flieder
wenn ich es anr├╝hre -
├╝ber uns ballen sich Wolken und Regen

komm
lass uns zusammen die N├Ąsse f├╝hlen
wie Tulpen, die nebeneinander stehen -
du bist die Gelbe und ich bin die Rote

komm
lass uns singen
die Worte mehren
und Stimmen wie Wasser flie├čen
Herzen sollen uns Liebe weben
wie Seidenspinner

Bei der ersten ├ťberarbeitung ├╝bersieht man leider einiges.

Sehr herzliche Gr├╝├če
Heidrun

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Inu
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

Werke: 120
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Liebe Meral

Deine erste Fassung hatte mich sehr angesprochen, obwohl ich sie auch nicht als ÔÇÜperfektÔÇÖ empfand. Aber da war so viel Urspr├╝ngliches, Starkes drin.

Wie es jetzt ist, stimmt alles, jeder Gedanke ist logisch, alles macht Sinn und dennoch: das Gedicht scheint mir so gegl├Ąttet, dass es irgendwie seine ÔÇÜungez├Ąhmte SeeleÔÇÖ verloren hat.
Ich glaube, sobald man anf├Ąngt, an diesem Text herum zu ÔÇÜbastelnÔÇÖ ergibt sich eins aus dem andern, dann ist man gezwungen, mehr und mehr zu ver├Ąndern. Und da geht leider Deine lyrische Besonderheit und Kraft verloren, denke ich.



Ich m├Âchte mal wieder auf Deine UrFassung zur├╝ckkommen. Hab fast alles so gelassen, wie es war und nur die wenigen Grammatikfehler verbessert.


Wie das Wasser

ich biete dir rosarote K├╝sse
ich bin wie Feuer
das zwischen deinen Lippen brennt
das Gl├╝ck liegt hier, neben mir
meine H├Ąnde riechen nach Flieder
wenn ich es ber├╝hre

Gratulation mein Liebling
Gratulation mein Einziger
├╝ber unseren K├Âpfen sind Wolken und der Regen
lass uns zusammen nass werden
wie zwei Tulpen, die neben einander stehen
du bist die Gelbe und ich bin die Rote
lass uns am liebsten singen
unsere Worte sollen sich vermehren
unsere Stimme sollte Wasser klar wasserklar fliessen
unsere Herzen sollen
wie Seidenspinner Liebe weben

Sp├╝rst du -
ein angenehmes Gr├╝n sank ├╝ber die Stadt
diese blaue Blume, die goldene Biene
die Schmetterlinge, die von Blume zu Blume fliegen
die Tauben und die Spatzen,
die Wildenten in den Ästen
der Duft der Lindenbl├╝ten

es ist hochprozentig Sommer

schau mal
wir schwitzen
ich mische mich mit dir
wie Wasser mit Wasser
und die Liebe wird in unseren Herzen zur Quelle...



Anmerkung:
Ich habe die Wildenten bewusst in die ├äste gesetzt, obwohl der Zeilenumbruch anderes vermuten l├Ąsst, aber irgendwie finde ich den Gedanken sch├Ân, dass sie da in den B├Ąumen sitzen ( und Wildenten k├Ânnen doch fliegen, oder? )

Liebe Gr├╝├če
Inu



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