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Leselupe.de > Ungereimtes
Wie die Februarsonne
Eingestellt am 26. 04. 2010 13:38


Autor
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Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

Werke: 141
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Wie die Februarsonne




du schaust wie die Februarsonne
dein Gesicht ist ausgesch√∂pft, wie gepl√ľnderte St√§dte
einst verwelkten die Rosen im Glanz deiner Augen
deine Lippen sangen Lieder der Hoffnung
die Flut deiner Augen sammelten Mondlicht
ich k√ľsste dein L√§cheln wie eine √Ąhre

doch dein Lächeln ist
sehr entfernte Hoffnungsdolde
schau mal!... ich verlor deine Hände
der Mond wurde erschossen, die Sonne geriet in Finsternis
du schaust wie die Februarsonne
meine Hände können nicht deinen Horizont erreichen
meine Fl√ľsse sind wie ausgetrocknete B√§che
dein Schwanenhals tanzt nicht mehr in meinem Gewässer

ich pflanzte in jedem Fr√ľhling Krokusse f√ľr dich
in jedem Mai pflanzte ich Nelken f√ľr dich /doch die wurden gepl√ľndert
aus ihren Halsschlagadern floss Blut in den Stadtplätzen
in jedem rebellischen Juni wurde meine mohfarbige Liebe erschossen
um dein wankelm√ľtiges Herz aufzuw√§rmen
strahlte ich wieder in jedem August wie die Sonne

doch dein Herz ist
Plateau der Blumen
rot wie die vor den Mauern erschossenen Rosen
du schwingst Fahnen auf deinen Bergen mit roten Sternen
Abeitstruppen marschieren durch, in dein Herz
du freust dich wie die fliessenden Volkslieder
hinterher schleppe ich meinen Lebenstraum

du verliebter Traum meines Lebens
immer wenn ich an deinen Namen denke
wird mein Kopf in Dunst geh√ľllt wie hohe Berge
deine Strähne fallen wie die Hyazinthe
auf den hellsten Ort deiner Stirn
immer wenn ich von deinem Gesicht träume
du schaust wie die Februarsonne
Schneeglöckchen bluten in mir
Und du siehst es nicht ...




__________________
Wir m√ľssen lieben, bevor es zu sp√§t ist.

Version vom 26. 04. 2010 13:38
Version vom 26. 04. 2010 19:00
Version vom 28. 04. 2010 00:30

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Lena Luna
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Mar 2010

Werke: 29
Kommentare: 354
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sehr schöne Bilder,
kleine Anmerkung ( Korrektur)
deinern Horizont
ihrern Halsschlagadern
deinem n Bergen
mein(en) Lebenstraum
deine Strähne(n)
Schneeglöckchen Bbluten
LG
Luna

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Meral,

wie alle deine Gedichte hinterlässt auch dieses einen starken Eindruck auf mich.

Kritisch m√∂chte ich anmerken, dass du meiner Meinung fast zu viele verschieden Bilder verwendet hast. - Da gibt es die gepl√ľnderten St√§dte, die Natur, den Traum der Revolution ...

Vielleicht wäre es bedenkenswert, die Mehrzahl der Bilder einem Thema "unterzuordnen"?

Trotzdem, ein tolles Gedicht!

Heidrun

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