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Leselupe.de > Ungereimtes
Wie es ist, wenn man zurückdenkt und einem gleichzeitig friert.
Eingestellt am 27. 03. 2007 07:01


Autor
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tho schett
???
Registriert: Oct 2005

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Eine Kälte

Nie werd ich vergessen,
Meine Süße,
Wie ich einst in
Dein unendliches Bett
Gestiegen bin, nackt,
Zu deinem weißen Körper,
Der mich einhüllte wie
Ein kochender Uterus.

Nie werd ich vergessen
Wie ich in deiner Strömung
Versunken bin, dunkel,
Durch mein Innerstes hindurch,
Hinunter
In eine (meine) tröstliche Wahrheit,
Die die unsere war.

Nie werd ich vergessen
Den Tag
An dem du fort gingst
(weil du musstest).
Ich: Wissend
Dich nie wieder
Zu spüren.

Mir ist kalt.

__________________
©thosche

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

Werke: 849
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Hallo tho schett,
ein Gedicht, dass den Verlust der Liebe sehr hautnah vermittelt.
Gefällt mir sehr.
Allerdings würde ich an der letzten Strophe noch ein wenig arbeiten.
Sie ist m.E. sprachlich nicht so ganz gelungen. Ich, wissend/ Dich nie wieder/Zu spüren. Es klingt mir zu statisch, auch wenn damit Erstarrung ausgedrückt werden soll. Vielleicht findest du noch eine "eisige" Metapher....!?
Herzliche Grüße
Karl

__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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tho schett
???
Registriert: Oct 2005

Werke: 36
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Hallo Karl Feldkamp,
vielen Dank für deine freundliche und dennoch hilfreiche Kritik. Was die letzte Strophe betrifft, werde ich darüber nachdenken. Vielleicht fällt mir ja wirklich noch was ein, es ist in der Tat der Punkt, wo ich auch die größten Schwierigkeiten hatte.
__________________
©thosche

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