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Leselupe.de > Gereimtes
Wie ich SIE liebe
Eingestellt am 18. 05. 2001 10:18


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Michael Wirth
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Mar 2001

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Jeden Morgen, wenn der Wecker mich aus meinen Träumen holt, habe ich das Gefühl, als ob ich die genze Nacht bei IHR gewesen sei.
Als ob ich SIE gefühlt hätte. ALs ob ich ganz eng bei IHR gelegen hätte.
Dann fĂĽhle ich mich gut. Zu gut, um wach werden zu wollen. Zu gut, um an etwas anderes denken zu mĂĽssen.
Wenn ich dann frĂĽhstĂĽcke. Erinnerungen an ein FrĂĽhstĂĽck zu ZWEIT.
An Blicke, Augenblicke der Glückseligkeit. Erinnerungen an liebevolle Augen, an zarte, leidenschaftliche Lippen. Der Geschmack nach Konfitüre "Gebirgsjägergefühle"
Im Bad, unter der Dusche. Einseifen der empfindsamen Stellen. Und das warme Wasser auf meinem Körper. Auf dem Duschboden sehe ich ein Haar. Ein langes Haar. Ein Haar von IHR.
Beim Blick in den Spiegel. Auf der Ablage. Gesichtswasser, Nachtcreme, eine Creme gegen Falten, die sie nicht braucht. Ich öffne die Cremedose und rieche.
Auf der Fahrt mit dem Wagen. Das Ertasten des Beifahrersitzes, auf dem SIE saĂź.
Im Zug. Ich lese ein Buch. Harry Potter. Ein Zauberer wie SIE. Ich schlafe ein, oder döse vor mich hin. In diesen Träumen ist SIE bei mir und bezaubert mich.
Im Büro. Der erste Anruf. Das angenehme Klingeln des Apparates. SIE ist am Telefon und ich höre IHRE angenehme Stimme. SIE ist bei mir, den ganzen Tag, jede Stunde, ja, jede Minute denke ich an SIE.
Am Abend, zu Hause, die Geranien auf dem Balkon dĂĽrsten nach Wasser, wie ich mich dĂĽrste nach IHR.
Stundenlange Gespräche am Telefon und danach sanftes Einschlafen.
Ich umarme das Kissen mit meinen Händen, die Bettdecke mit meinen Beinen und denke, SIE ist bei mir.
Ich lebe und liebe in einem fort....
Ach, wie ich SIE liebe!
__________________
Was nĂĽtzt es, einem Engel die FlĂĽgel zu stutzen,
wenn er Gedichte schreibt.

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Michael Wirth
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Mar 2001

Werke: 30
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Hallo, Jutta!
Viieeelen Dank für deine Wünsche. Ja, mich hat es mächtig erwischt und das ist das schönste Gefühl, das du dir vorstellen kannst.
Deine lieben Grüße an mein Federchen gebe ich gerne weiter und wünsche dir ein wunderschönes Wochenende.
Nochmals herzlichen Dank fĂĽr deine Zeilen,

Michael
__________________
Was nĂĽtzt es, einem Engel die FlĂĽgel zu stutzen,
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Brigitte
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Registriert: Dec 2000

Werke: 98
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Hallo Michael,
ich finde es auch zauberhaft, was Du da geschrieben hast, Federchen hat das verdient, und Du natürlich auch. Ich finde es schön, wenn man soooooooo geliebt wird

Ein schönes Wochenende Euch Beiden
herzliche GrĂĽsse Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂĽr das Auge unsichtbar.

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Michael Wirth
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Mar 2001

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Hallo, meine liebe Brigitte!
....es ist auch schön, so zu lieben. Das ist ein Gefühl, als könne man die gesamte Welt umarmen.
Ich fange mal mit dir und Jutta an.
SpĂĽrt ihr es?
Viele GrĂĽĂźe von meiner Feder
Habe soeben mit ihr telefoniert.

Michael

__________________
Was nĂĽtzt es, einem Engel die FlĂĽgel zu stutzen,
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Feder
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Registriert: Dec 2000

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Sie ist im BĂĽro. In Gedanken bei IHM. Wie immer! Egal, was sie tut. 24 Stunden am Tag.
ER ... mĂĽĂźte sie IHN beschreiben, das Papier wĂĽrde nicht reichen. Die VorzĂĽge, die Eigenschaften, die Liebe, die sie fĂĽr IHN fĂĽhlt, wie sie von IHM zurĂĽck kommt - ungefragt, PUR!
Sie denkt zurück, wie es war – ohne IHN. Sie war auf der Welt. Menschen um sie herum zeugten davon. Das EKG bewies, dass ihr Herz schlug, dass sie empfinden konnte, dafür gab es Menschen, dafür gab es Tränen – auch solche aus Freude, aber sie überwogen nicht. Sie dachte, es müsse so sein. Alle Menschen lebten so. Gefragt hat sie nie jemand anderen danach. Sie war überzeugt. Jeder fühlte so. Ganz sicherlich.

Träume waren bestimmt nur für Kinder. Die hatte sie erlebt und sich wunderbar gefühlt.
Manchmal wurden sie wahr – in den Märchenbüchern, aus denen Vater, Mutter und Schwester vorgelesen hatte, als sie noch klein war.
Liebe gab es von Eltern – unvoreingenommen, frei, nicht fordernd.
Akzeptanz – später – neben dem Zuhause, den Eltern und Geschwistern von Lehrern, Mitschülern, Freundinnen und Freunden.
Manche ließen Nähe zu, Andere nicht. So waren eben die Menschen. Sie gewöhnte sich daran.
Sie schrieb gern Gedichte. Dies trennte sie vom Durchschnitt. Man lieĂź es sie spĂĽren. Der Menschenkreis wurde kleiner. Sie fĂĽhlte sich einsam.
Musik zog sie an. Sie begann im Chor zu singen. Wieder eine ganz bestimmte Menschengruppe.
Ein Teenager wuchs heran. Romantische Gefühle – Brücken aus ungelebten Träumen, Geschichten aus Märchenbüchern. Seifenblasen – so schien es. Nichts für die Welt!
Sie trennte fein säuberlich Träume vom Alltag. Auch vom Sonntag. Von jedem Wochentag.
Sie hatte das Vertrauen verloren – in sich, in ihre Träume, in die Menschen. Nur den Glauben an ihr Herz nicht. Es schlug. Irgendwie anders im Rhythmus. Außer bei den Menschen ihrer kleinen Welt. Dort war es genauso. Gleiche Frequenz ...
Nur eine Frage hatte sie von Anbeginn bis zu "jenem Tag": "War man jetzt erwachsen?"

Dann las sie IHN. Dann sprach sie mit IHM. Dann sah sie IHN.
ER schrieb sich in ihr Herz.
ER setzte sich in ihr Gehör.
ER war der Spiegel Hoffnung,
ein Abziehbild ihrer WĂĽnsche,
die Antwort auf ihre Fragen.

Seit jenem Tag war alles, was sie wollte, fühlte und dachte, ausgeklammert hatte, gegenwärtig. Der Panzer um sie herum zeigte Risse. Er platzte und fiel zu Boden.
Ein „rosaroter Luftballon“ stieg zum Himmel. Er landete ... weich ... in SEINEN Armen.
Dann platzte auch der Ballon ... und was herausfiel war ein Herz. Direkt vor SEINE FĂĽsse.

So war es und ist es.
Der Himmel ist blau an manchen Tagen.
Manchmal schwarz.
Das ist das Wetter.
Im Herz aber ist Sonne.
24 Stunden. Rund um die Uhr !

Du bist schuld daran, mein Schatz!
Ich liebe dich!

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Feder
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Hallo Jutta,
hallo Brigitte!
Jetzt hatte ich mich aus Versehen ausgeloggt ... war noch viel zu ergriffen von dem hier und mit den Gedanken ... ihr wiĂźt, wo !

Ich schlieĂźe mich Michael an ... sowieso ... aber jetzt, um euch beide in den Arm zu nehmen und zu drĂĽcken !

Alles Liebe und auf bald!
Euer "Federchen"

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