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Leselupe.de > Kurzprosa
Wie jeden Morgen
Eingestellt am 16. 05. 2003 20:50


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Individuelle
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2003

Werke: 22
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Wie jeden Morgen steht er um acht Uhr auf. Der selbe Trott seit etlichen Jahren. Er öffnet die Fenster um die Morgenluft in die stickigen RÀume zu lassen.

Er grĂŒĂŸt die Nachbarin, wie jeden Morgen und schaut die Einfahrt hinunter als ob er etwas erwarte. Jeden Morgen isst er ein Brötchen, meist noch halb gefroren. Er hat immer welche in seinem Gefrierschrank auf Vorrat da.

Kaffee trinkt er nicht. Er vertrĂ€gt ihn nicht und hĂ€tte wahrscheinlich auch Probleme ihn zu kochen. Im Wohnzimmer sitzend schaut er sich die Bilder der ÂŽGuten alten Zeit` an die vergilbt an den WĂ€nden hĂ€ngen. Seine Frau starb frĂŒh. Er liebte nie wieder.

Sein Schmatzen wird durch den Ton der Klappe am Briefkasten unterbrochen. Er hinkt langsam zur TĂŒr und nimmt die Post. Er zieht seine Brille an. Es ist nichts von Bedeutung dabei.

Er legt die Briefe in die SchĂŒssel auf der Kommode wo sie immer schon ihren Platz fanden.

Er setzt sich in den Sessel und schlÀft ein. Die Brille hat er noch auf. Er hat sie vergessen.

Er schlÀft lange.

Am nĂ€chsten Morgen waren die Fenster schon frĂŒh geöffnet, sehr frĂŒh.

Er saß noch immer im Sessel und es schien als schaue er noch immer die Einfahrt hinunter.
__________________
TrÀume sind die letzten freien Abenteuer in einer Welt der vorgeschriebenen Phantasien

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Zefira
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 14
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Liebe Individuelle,

der Text gefĂ€llt mir in seiner Knappheit, die viel Raum zum Nachdenken und NachfĂŒhlen gibt.

Zwei EiwĂ€nde habe ich: erstens solltest Du die Zahlwörter ausschreiben (acht Uhr, ein Brötchen). Und zweitens fĂ€llt mir das Tempus auf: der erste Teil im PrĂ€sens, der zweite im Imperfekt, und das, obwohl man sich den zweiten Teil zeitlich nach dem ersten zu denken hat - das wirkt recht merkwĂŒrdig.

"Er zieht seine Brille an" ist nicht sehr schön formuliert. Wolltest Du die Klangwiederholung zu dem spÀteren "Die Brille hat er noch auf" vermeiden?" Dann vielleicht besser: "Er setzt die Brille auf die Nase."


Lieben Gruß,
Zefira

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Gabriel
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Individuelle!

Zefira hat das Wichtigste schon gesagt!

Auch mir gefÀllt dieses kurze Schlaglicht gut, weil es trotz seiner Knappheit viel aussagt.
Schön!

Gruß, Gabriel

Wie jeden Morgen steht er um 8 Uhr auf. Der selbe Trott seit etlichen Jahren. Es Er? öffnet die FensterKomma um die Morgenluft in die stickigen RÀume zu lassen.

Er grĂŒĂŸt die Nachbarin, wie jeden MorgenKomma und schaut die Einfahrt hinunterKomma als ob er etwas erwarte. Jeden Morgen isst er 1 Brötchen, meist noch halb gefroren. Er hat immer welche in seinem Gefrierschrank auf Vorrat da.

Kaffee trinkt er nicht. Er vertrĂ€gt ihn nicht und hĂ€tte wahrscheinlich auch ProblemeKomma ihn zu kochen. Im Wohnzimmer sitzend schaut er sich die Bilder der ÂŽGuten alten Zeit` anKomma die vergilbt an den WĂ€nden hĂ€ngen. Seine Frau starb frĂŒh. Er liebte nie wieder.

Sein Schmatzen wird durch den Ton der Klappe am Briefkasten unterbrochen. Er hinkt langsam zur TĂŒr und nimmt die Post. Er zieht seine Brille an. Es ist nichts von Bedeutung dabei.

Er legt die Briefe in die SchĂŒssel auf der KommodeKomma wo sie immer schon ihren Platz fanden.

Er setzt sich in den Sessel und schlÀft ein. Die Brille hat er noch auf. Er hat sie vergessen.

Er schlÀft lange.

Am nĂ€chsten Morgen waren sind?die Fenster schon frĂŒh geöffnet, sehr frĂŒh.

Er saß sitzt? noch immer im Sessel und es schien scheint? Kommaals schaute er noch immer die Einfahrt hinunter.

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Individuelle
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2003

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Hallo ihr beiden,

erst einmal freut es mich, dass Euch die kleine Geschichte gefĂ€llt. Die Zahlwörter auszuschreiben gefĂ€llt mir persönlich auch besser. Auch die anderen Anregungen werde ich gerne annehmen und den Text wieder ĂŒberarbeiten.

Danke fĂŒr die hilfreiche Antwort

Liebe GrĂŒĂŸe

Indi
__________________
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