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Leselupe.de > Gereimtes
Wie man Briefmarken die Psychose nimmt
Eingestellt am 07. 08. 2006 19:58


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Lachmalwieder
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Wie man Briefmarken die Psychose nimmt


Die Marke rief verstört zum Brief:
„Mir steht ein ZĂ€hnchen ziemlich schief,
bin stark geplÀttet, matt und schlapp.
Mich stempelte der Postmann ab!“

Drauf sprach der Brief gefĂŒhlvoll seicht:
Dein feines ZĂ€hnchen knickt wohl leicht?
Nur sag, was guckst du wirr, verdutzt?“
„Ich fĂŒhle mich benutzt, beschmutzt!

„Der Postmann nahm mich forsch zur Hand,
als mir mein Zahn noch aufrecht stand,
dann drehte er mich gierig um
und schleckte mir am RĂŒcken rum!“

„Du armes Ding, ich fĂŒhl mit dir
und seh die Ekelblase hier,
gleich unter deiner ZĂ€hne Mund.
Der Postmann, dieser miese Hund!“

„Ich klebte ihm so gut es ging,
weil ich an seiner Zunge hing,
ein Ding, der klatschte gleich zurĂŒck.
Nun matscht an dir mein RĂŒckenstĂŒck!“

„Pass auf, ich kenn ’nen tollen Ort,
wir fliegen mit der Luftpost fort
und machen auf Mauritius blau,
dort kennt man deinen Wert genau!“


__________________
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MĂ€rchentante
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Hallo Lachmalwieder,

super!

Liebe GrĂŒĂŸe
MĂ€rchentante

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Walther
Routinierter Autor
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Guten Abend, Lachmalwieder,

sorry, ich bin ein echter Fan von Deiner Einer. Aber dieses Werk bringt mich nicht einmal zum LĂ€cheln. Warum? Es fehlt die Spritzig- und Geschwindigkeit, die Deine Werke sonst auszeichnet.

Kurz: Gut getextet, aber nicht gut gelungen.

Liebe GrĂŒĂŸe Dein W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Lachmalwieder
Routinierter Autor
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Hallo MĂ€rchentante, ich danke dir herzlich fĂŒr deinen so schnellen und freundlichen Kommentar.
LG Steffen

Hallo Walther,
ich danke auch dir fĂŒr deinen ehrlichen Kommentar, auch wenn er nicht lobend ist. Lediglich eine Sache macht mich stutzig:
Du betonst zwar jedesmal, bevor du Kritik Ă€ußerst, dass dir meine ANDEREN Gedichte gefallen, wenn ich mich aber nicht geirrt habe, dann habe ich genau zu diesen ANDEREN (die dir gefallen)noch nie einen positiven Kommentar von dir erhalten. Insofern frage ich mich, wie das zusammenpasst. Wie gesagt, ich habe nichts gegen Ehrlichkeit (im Gegenteil), aber die Ausgewogenheit sollte auch stimmen. Und was noch wichtiger ist: Sowohl Kritik wie auch Lob sollten nicht pauschal sondern konkret geĂ€ußert werden, sonst ist sie nichts wert.
Wenn du meinen Kommentar zu deinem Dichtergedicht anschaust, wirst du feststellen, dass ich das Lob wie auch die kleine Kritik durchaus formuliert habe. Auch hier scheiden sich wohl unsere Geister. WĂ€hrend du meinen Kommentar mal eben ignoriert hast, kannst du dir sicher sein, von mir eine Antwort zu bekommen, wie auch immer der Kommentar ausfĂ€llt. Kannst ja mal in einer Musestunde darĂŒber nachdenken, wenn du magst (wĂ€re meine Empfehlung) Wie gesagt, Bewertung und Kommentar gehen fĂŒr mich in Ordnung, auch wenn ich mich nicht darĂŒber freue - logisch und auch deine Meinung nicht teile (ebenfalls normal, ist ja von mir das Gedicht...), aber ich dachte mir, ich Ă€ußere auch mal meine Kritik bzgl. dem, was mir bei dir aufgefallen ist (konkret, sachlich und ehrlich). In diesem Sinne
VG
Steffen
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nachtlichter
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Lachmalwieder,

mir hat Dein psychologisches EinfĂŒhlungsvermögen in das Seelenleben einer geknickten Briefmarke nicht nur ein kleines LĂ€cheln, sondern mehrere sehr breite, herzliche entlockt. Die Idee ist witzig, die Ausarbeitung spritzig und Dein Humor trifft den richtigen Nerv (bei mir jedenfalls).

Die Briefmarke ist dem Mißbrauch des Postbeamten zum Trotz nach wie vor ein steiler Zahn und ich wĂŒnsche ihr und dem freundlichen Brief prickelnde blaue Stunden auf Mauritius.

Liebe GrĂŒĂŸe

nachtlichter

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Walther
Routinierter Autor
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Lieber LMW,

damals hatte ich noch mein "Anonym" nicht aus den Bewertungen rausgeklickt, was ich heute habe, es hat ne Weile gedauert, bis mir klar wurde, wo ich das wegklicken kann, sorry.

Unter den Bewertungen Deiner chinesischen Versuche hĂ€ttest Du sonst die Neuner und Achter gesehen. Und wo es nix zu nörgeln gibt, gilt das Schwabenlob: Ed gschempft isch gnug globt. Das ist das Leid der perfekten EintrĂ€ge, daß man da weniger zu hören bekommt als bei den weniger gelungenen.

Es steht außer Zweifel, daß Du ein unglaublich begabter Reimer und Blödelpoet bist. HĂ€ufig fĂŒhrt das zu dem beabsichtigten Grinsen und der nachherigen Notenvergabe. Ich schreibe dann nix mehr rein, weil das andere sowieso schon tun. Lobhudelei ist meine Sache nicht.

Wenn ich kritisiere, dann dort, wo ich darin einen Sinn sehe. Wobei man mir gestatte, daß ich durchaus nach Erwartungshaltung kritisiere und bewerte. Bei Dir habe ich eben einfach eine andere Erwartung, was die QualitĂ€t eines Eintrags angeht, weil Du einfach mehr drauf hast als viele (mich eingeschlossen ĂŒbrigens). Du kannst daher auch einen Puff vertragen, der als Ansporn verstanden werden sollte, in Hochform zu bleiben und nicht abzuschlaffen (wie das andere immer wieder tun, mich eingeschlossen). Von Dir sehe ich eigentlich bald BĂŒcher in vielen Buchhandlungen, wenn Du Dein Niveau oben hĂ€ltst und selbst bereits das beiseite legst, was zwar so lala gut aber nicht wirklich richtig gut ist, so wie dieses Werk (und das andere, wo ich gemosert hatte, es waren ja nur zwei der vielen, die Du bereits zu meiner vollen BeglĂŒckung hier eingestellt hattest). Kurz: Das Teil ist unter Deinen Möglichkeiten.

Ich hoffe, das macht die Zielrichtung meiner Kritik klarer. Du bist supergut, Du kannst es, Du solltest also nicht unter Wert (und des Beifallsheischens wegen) Gedichte einstellen. Meine ich, aber ich bin ja nur einer unter vielen und sowieso nur wenig wichtig. Nimm mich als Dein QualitĂ€tssicherer. Braucht jeder, der wirklich gut werden will. Und Du hast das in Dir (was mir beispielsweise abgeht, meistens jedenfalls). Ich will nur, daß Du was drausmachst und uns unterhĂ€ltst, solange Dir der Sinn danach steht. Denn eines Tags, davon gehe ich aus, hast Du andere Foren und ein anderes Publikum. Und Ruhe vor einem QuĂ€ngler wie mir.

Viele GrĂŒĂŸe

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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