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Leselupe.de > Ungereimtes
Wie von weither
Eingestellt am 14. 07. 2009 22:14


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Vera-Lena
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Wie von weither

Das Singen der Sonne
Leuchtet aus deinen Augen
L├Ąsst uns stumm sein
Zwei Muscheln
Perlenschwanger
Wei├čes malt sich
Zwischen uns
Botschaften
Vom Lebendigsein
Feuerrosen
Im Diesseits
Jenseitiges
Versprechend



(Valentin Tomberg: "Die vier Christusopfer und das Erscheinen des Christus im ├ätherischen". Zitat: Seite 23 "Die Mondbewohner hatten ein sonnenhingegebenes Bewusstsein auf der Lichtseite des Mondes und ein Bildbewusstsein auf der finsteren Seite des Mondes; es war ein Pendeln zwischen der t├Ânenden Sonne und dem stummen Wahrnehmen der Mondumgebung." Zitatende.)





__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Heidrun D.
Guest
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Ach,
die t├Ânende Sonne ... ein grandioses Bild, das mir durch & durch gef├Ąllt!

Mit den Umbr├╝chen hatte ich zun├Ąchst auch etwas Schwierigkeiten, bis ich bemerkte, dass die Verse ja zeilen├╝bergreifend gelten und zudem den Kontrast zwischen Gesang und Schweigen, Hell und Dunkel (Sonne & Mond), Diesseits & Jenseits aufzeigen sollen.

Ein sehr fein ziseliertes Werk.

Gl├╝ckwunsch!
Heidrun

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Vera-Lena
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Lieber Manfred,

Die Zeilenumbr├╝ch habe ich gesetzt, weil jedes Wort, das nun eine eigene Zeile hat, sie auch braucht. Der Text ist sehr komprimiert und die einzelnen W├Ârter haben jedes eine weitreichende Bedeutung, von der ich nicht wollte, dass sie im raschen Lesen ├╝bergangen wird.

(Schade, schade, dass ich immer noch keine M├Âglichkeit gefunden habe, kostenlos ein wirklich funtionierendes Programm auf meinen PC herunterzuladen, so dass ich Dir den Text vorlesen k├Ânnte! Dann n├Ąmlich w├╝rdest Du das sicher gut verstehen, wie ich es meine.)

Nach "L├Ąsst uns stumm sein" muss man zB eine gro├če Pause machen, denn dann wird offenbart, was diese beiden Menschen miteinander verbindet. Die n├Ąchste gro├če Pause ist notwendig nach "Perlenschwanger", denn dann wird deutlich gemacht, wie diese beiden Menschen zueinander stehen. Nach "Vom Lebendigsein" muss eine gro├če Pause gemacht werden, denn dann wird deutlich gemacht durch die "Feuerrrosen", die eigentlich noch einmal f├╝r den gesamten Text dort stehen, von welcher Art Lebendigsein diese beiden Menschen durchstr├Âmt sind. Nach diesem einen Wort muss wieder eine Pause gemacht werden, denn dann wird deutlich gemacht, was die Beiden sich erhoffen und ├╝ber welche riesigen Zeitr├Ąume hinweg sie diese Hoffnung setzen.

Ach, ich bin gar nicht damit zufrieden, dass ich das jetzt hier aufgelistet habe. Im Vergleich zum gesprochenen Wort ist es geradezu ein erb├Ąrmlicher Ersatz. Aber ich wollte Dir Deine Frage sehr gerne beantworten.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena




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Vera-Lena
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Liebe Heidrun,

na, da h├╝pft mir das Herz im Leibe.

Ja, es gibt Zeilen├╝bergreifendes mit Ausnahme der "Feuerrosen", die als Einziges auch allein stehen k├Ânnen.

Mit den Kontrasten hast Du Recht...Jenseits - Diesseits, Gesang-stumm.

Ich danke Dir f├╝r Dein einf├╝hlsames Lesen und Deinen zutreffenden Kommentar.

Auch Dein Lob freut mich nat├╝rlich.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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Franke
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Hallo Vera-Lena!

Danke f├╝r deine ausf├╝hrliche Erkl├Ąrung.
Das alte Problem: Ein Gedicht wirkt manchmal gesprochen besser, als stumm auf Papier gebannt.
Geht mir so mit Villon. Das kann ich nicht lesen, aber wenn Kinski ihn spricht, dann hab ich Dauerg├Ąnsehaut.

Davon abgesehen hast du aber trotzdem ein klasse Gedicht geschrieben, das mich im ersten Moment etwas irritiert hat.

Liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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