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Leselupe.de > Gereimtes
Wieder rau
Eingestellt am 03. 10. 2006 15:24


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Walther
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Wieder rau


Der Himmel weint die viel zu großen Tränen.
Er weint sich Augen aus, und niemand fragt,
Warum. Und jeder, nass geworden, klagt,
Weil alle sich im Mittelpunkt doch wähnen.

Ein hoher Baum, der in den Himmel ragt:
An ihn will sich der Schwache endlich lehnen.
Die müde Zeit beginnt sich weit zu dehnen.
Der nahe Winter an den Seelen nagt.

Die Blätter rascheln in den wilden Stürmen,
Der Regen peitscht: Es ist so grau in grau.
Die Wolken bauen sich zu schweren Türmen,

Und’s Auge sieht die Welt nur ungenau.
Gesichter bergen sich in schwarzen Schirmen.
Und jedes spürt, jetzt wird es wieder rau.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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JoteS
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Hallo Walter

Schön gemacht. Vor allem der Reim Tränen/wähnen gefällt mir ausserordentlich gut. Wo hast Du den nur her?!

Gruss

J.


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Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Walther
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JoteS,

aus dem Deutschen Reimlexikon, woher denn sonst!

Ob ich mich nach Lage der Dinge für das Lob bedanken sollte? Na, ich glaub, ich laß das jetzt lieber...

Sonetter Gruß

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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JoteS
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Hallo Walter

Du darfst das Lob ruhig ernstnehmen. Im Gegensatz zu Deinem letzen Sonett klingt dieses schön flüssig; einzig die Wortgewalt erreicht nicht das Niveau von meinem... schieben wirs mal auf die Thematik

Es grüsst gewohnt charmant

Jürgen

P.S.: Habs wirklich gern gelesen!


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Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Walther
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Guten Abend, JoteS,

man soll seine eigenen Werke nicht so wichtig nehmen, sage ich mir immer. Lob tut natürlich dennoch gut, keine Frage. Wer fühlt sein Mütchen nicht gerne gestreichelt.

Dieses Sonett ist ein typisches Naturgedicht im Ursprung. Nun kann man sich in dieser Form schwer dem inneren Diskurs entziehen. Die Strophenform und die nach einer gewissen Zeit erreichte Übung drängen immer wieder in die Richtung "Auseinandersetzung mit dem Thema".

Am Ende ist eine Diskurs Mensch und Natur entstanden, ungewollt, aber vielleicht wird der Text dadurch erst erwähnenswert. Lassen wir das Philosophieren. Ein paar schöne, wenig bedeutsame Reime tun's am Ende dann auch. Man soll sicht nicht in eine Liga versteigen, die man sowieso nie erreicht.

Gruß W.
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Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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