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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Wiedersehen
Eingestellt am 16. 02. 2002 13:46


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Panther
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2002

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Bahnhof Deutz


Rasch zĂŒndete sich Julian eine Zigarette an. Lucky Strike, wie immer.7.15h Haltestelle Deutz-Bahnhof. Er zog seinen grĂŒnen Schal, ein Weihnachtsgeschenk von seinem verstorbenen Vater, etwas fester. Winter ist wahrlich nicht seine Jahreszeit, dachte er, als er von einem Bein auf das andere steigend hastig die Zigarette rauchte.
Julians Blick war zu Boden gerichtet. Morgens konnte er die verbissenen, traurigen Gesichter nicht ertragen. Manchmal schien es als verlernten manche Menschen im Alltag das Lachen.
Nur hier und da spĂ€hte er mal aus einem Augenwinkel zu den ĂŒbrigen Wartenden; ein Blick auf die Uhr: 7.17h.
Auf der gegenĂŒberliegenden Seite kam quietschend die 5 zum Stehen.
Passagiere stiegen aus und ein.
Julian warf die Zigarette weg. 7.21h. Die Bahn hatte VerspÀtung.
Da wurde er in einem Augenwinkel plötzlich etwas gewahr.
Auf einer Bank saß dort, und nun schaute er auch richtig hin, ein dicklicher Mann. Er hatte einen altmodischen Hut auf und trug einen Bart. Das linke Bein war lĂ€ssig ĂŒbergeschlagen. Die LĂ€ssigkeit dieser Geste karikierte seine KörperfĂŒlle.
Verwirrt zĂŒndete sich Julian eine neue Zigarette an. Es konnte nicht stimmen. Sein Bruder war tot und hatte immer auf seine Figur geachtet. Das wusste er. Es musste einer dieser ZufĂ€lle sein. Das Kreischen der Bremsen der Linie 9 holte ihn aus seinen Gedanken. Er schĂŒttelte kurz und heftig den Kopf warf die Zigarette auf den Bahnsteig und bestieg nach einer Gruppe von SchĂŒlern die Bahn.



Daran musste Julian jetzt denken. Der Besuch von heute Nachmittag war inzwischen weg und er war mit sich allein. Nachdem er die 3 Tassen in die SpĂŒle gestellt hatte, zĂŒndete er sich eine Lucky Strike an
Und schenkte sich ein Glas Whiskey ein.
Als er gerade von der Arbeit kam, hatte es an der TĂŒr geklingelt. Zwei Herren zeigten Ausweise vom BND. Das hatte ihn natĂŒrlich sehr erschreckt. Die beiden Herren nahmen förmlich die Einladung zum Kaffee an.
Dann begannen sie zu erzÀhlen.
„Nun Herr Grot...Wie sie sicherlich wissen war ihr Bruder Mitglied der Armee...Und wie sie sicherlich wissen ist er in Afghanistan gefallen... Zumindest haben wir ihnen diese Information zu kommen lassen...Nun dem war nicht so...im Falle seines Todes wollte er ihnen etwas zu kommen lassen“
Die beiden Herren, die ihre Namen nie genannt hatten ĂŒberreichten ihm ein Foto.
Es zeigte einen jungen Mann der auf einem Bahnsteig stehend eine Zigarette rauchte. Er trug einen grĂŒnen Schal.

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Dexter
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Registriert: Jan 2002

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Hallo Panther

Das reizvolle an Deiner Geschichte ist fĂŒr mich, dass der wirklich spannende Teil erst hinterher im Kopf des Lesers ablĂ€uft.
War es wirklich sein Bruder ?
Werden sie sich irgendwann treffen ?
Warum diese Heimlichtuerei ?

Da kann man seinen Gedanken freien Lauf lassen!

In Zeile vier musst Du allerdings etwas Àndern
entweder:
Winter war wahrlich nicht seine Jahreszeit..
oder
"Winter ist wirklich nicht meine Jahreszeit", dachte er..
sonst gibt das keinen Sinn.

karikierte hab' ich noch nie gehört, meinst Du karikatierte ?

Viele GrĂŒsse
Flori

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Wer VerstĂ€ndnis fĂŒr seine VerstĂ€ndnislosigkeit aufbringt, hat viel verstanden!

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eigenregie
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Registriert: Jan 2002

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also ich findÂŽs Ă€ußerst scheiße geschrieben. allerdings zieht die sache mit dem foto ziemlich durch, wobei jedoch ein hauch von plagiat die luft schwĂ€ngert.

speziell an dich, dexter mit den schlauen tips:

to know you is to love you ...

deine angesproche zeile 4 unseres sorgenkindes is im original schon schlimm genug. aber da stehst du niveaumĂ€ĂŸig wie auch menschlich sehr weit drunter. reißt die klappe auf, setzt das ganze großvĂ€terlich ins prĂ€teritum und sorgst fĂŒr ordentlich lacher. den konjunktiv, lieber dexter, das juwel der indirekten rede, wirst du wohl mal ausgraben mĂŒssen.

und das wort -karikieren- gabÂŽs schon, da bist du noch mit der trommel um den weihnachtsbaum gerannt.
karikatierte?
is aber egal, hab trĂ€nen gelacht, und wĂ€hrend sie warm meine wangen hinunter glitten, stieg ein tiefes gefĂŒhl absoluter dankbarkeit in mir auf, also nichts fĂŒr ungut, dex.

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Dexter
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

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na gut, karikieren

jaja man lernt nie aus und das ist ja das schöne am Dasein.

ansonsten hauen mich Deine selbstherrlichen AusfĂŒhrungen nicht wirklich vom Hocker...

gÀÀÀhhn...

viele GrĂŒsse
Flori
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flammarion
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ja,

ich hĂ€tte auch gern gewußt, was die brĂŒder fĂŒr heimlichkeiten haben.
ĂŒber das karikatiert habe ich auch schallend gelacht. schade, daß der ursprĂŒngliche satz nicht auch noch die deutung "charitativ" zulĂ€ĂŸt. ganz lieb grĂŒĂŸt
__________________
Old Icke

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Dexter
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

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hahahahahahah haha

oder kartographieren!

hihihihi hahahaha hihi

kann nicht mehr hihi weiter haha schreiben!

hahahahaha
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