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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Wiedersehen in Freundschaft
Eingestellt am 28. 09. 2002 13:18


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Stella
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Wiedersehen in Freundschaft

Wiedersehen in Freundschaft


Die T├╝rglocke leutet, mein Herz bleibt stehen. Er hat tats├Ąchlich sein Wort gehalten und kommt zu mir, um mit mir essen zu gehen. Den ganzen Tag schon gingen mir immer wieder Gedanken der Erinnerung durch den Kopf. In erster Linie Erinnerungen an unsere N├Ąchte.
Lang ist es her, dass er das letzte Mal bei mir war.
Unser Date heute abend soll allerdings nur freundschaftlicher Natur sein. Ich muss zugeben, dass ich dies schade finde.

Bin ich richtig angezogen? H├Ątte ich mich mehr aufreizend kleiden sollen? Ein wenig mit Bedauern denke ich an das kleine Schwarze, dass in meinem Schrank h├Ąngen geblieben ist. Aber der lange Rock f├╝r den ich mich entschieden habe, passt wohl eher f├╝r unser freundschaftliches Date. Naja, immerhin hat er einen langen Schlitz weit hoch bis zum Oberschenkel, der gerade noch meine halterlosen Str├╝mpfe zu verdecken vermag. Schade, dass er diese nicht mehr sehen will.

Mit einem Kuss auf meine Wange begr├╝├čt er mich. Trotz meiner hohen Schuhe muss er sich ein wenig b├╝cken. Ich muss an unser erstes Date denken, wie ├╝berrascht ich war wie gro├č er ist. Ein scheint auch ein wenig befangen zu sein, aber er l├Ąchelt um dies zu ├╝berspielen. Bilde ich mir es nur ein, oder ist sein Blick tats├Ąchlich ein wenig an dem seitlichen Schlitz meines Rockes h├Ąngengeblieben? Schnell nehme ich meinen Mantel, auf dass wir gehen k├Ânnen.

Gut sieht er aus, die kleinen Falten unter seinen Augen scheinen ein wenig tiefer geworden zu sein. Seine Augen jedoch funkeln in der gleichen Intensit├Ąt wie fr├╝her, der gleiche Blick mit dem er mich immer angesehen hast wenn ich nackt vor ihm lag.
Ich entschlie├če mich, mich mehr aufs Essen konzentrieren, als solchen Gedanken nachzuh├Ąngen, auch wenn es mir zugegebenerma├čen schwer f├Ąllt.
Ihm scheint das Essen nicht sonderlich zu schmecken. Sein Teller sieht aus, als w├╝rde er ihn kaum anr├╝hren.

Auf der Heimfahrt fragt er mich ob er noch einen Kaffee bei mir trinken d├╝rfe, um f├╝r die lange Fahrt noch ein wenig munterer zu werden. Erfreut, ihn noch ein klein wenig bei mir zu haben, lade ich ihn dazu ein. Ob er doch noch einen kleinen Hintergedanken dabei hat? Es w├Ąre zu sch├Ân. Zu gerne w├╝rde ich wieder seine H├Ąnde sp├╝ren, wie sie an meinen Schenkeln hinauf streicheln.

Wie gut er riecht. Meine H├Ąnde zittern leicht, als ich ihm den Kaffee eingie├če. Ob er es bemerkt hat? Vor Verlegenheit muss ich ein wenig grinsen.. Ups, er legt seine Hand auf meine H├╝ften. Das kann man jetzt nun wirklich nicht als freundschaftlich bezeichnen. Ob er weiter macht, wenn ich mich nicht r├╝hre? Eigentlich sollte ich ihm wirklich Einhalt gebieten, aber ich muss zugeben, ich bin immer noch verr├╝ckt nach ihm. Ich kann nicht.





W├Ąhrend seine Hand durch den Rock ihren Weg sucht, f├Ąllt mein Blick kurz auf seine Hose. Zu gerne w├╝rde ich das befreien, was keinen Platz mehr darin zu finden scheint. Aber ich will noch warten. Schlie├člich hat er mich auch warten lassen und mit Freundschaft vertr├Âstet. Wenn heute jemand verf├╝hrt wird, dann bin ich das.

Er zieht mich ein wenig fester an sich. Ist das sch├Ân, seine Lippen auf den meinen zu sp├╝ren. Wenn ich nicht vor Begierde schon fast zergehen w├╝rde, k├Ânnte ich mich sp├Ątestens jetzt nicht mehr halten. Langsam nimmt er meine Hand um sie sich zwischen die Beine zu legen. Hart, pochend und hei├č ist das, was sich dort verbirgt. Schnell ├Âffne ich den G├╝rtel um es zu befreien.

Hast du ihn vermisst? Fragt er mich. Ich bekomme kaum ein Ja ├╝ber meine Lippen. Ich kann kaum meinem Verlangen nachgeben niederzuknien um ihn in mit meinem Mund zu verw├Âhnen. Seine Hand zwischen meinen Beinen macht mich wahnsinnig. Ganz deutlich sp├╝re ich die N├Ąsse zwischen meinen Schenkeln. Ein leises Schluchzen verl├Ąsst meine Lippen als er seine Hand zur├╝ckzieht. "Lass uns ins Schlafzimmer gehen, ich denke heute brauchen wir Platz" fl├╝stert er in mein Ohr als er mich hochhebt.

Er ist gegangen. Zwei Stunden haben wir uns immerwieder auf alle erdenklichen Arten geliebt. Und doch, wenn wir mehr Zeit gehabt h├Ątten, w├Ąre uns noch mehr eingefallen.
Soviel zum Thema Freundschaft, s├╝├čer Mistkerl. Ob er wohl wieder kommt?



--------------------------------------



Wie wird sie wohl aussehen? Ob sie sich ver├Ąndert hat? Hat sie sich schick gemacht, wom├Âglich das kleine Schwarze angezogen, dass ich immer so an ihr geliebt habe?
Sie schien erfreut zu sein, dass ich mich gemeldet habe. Seltsam, als ich ihr damals sagte, dass ich gehe und mir ein freundschaftliches Verh├Ąltnis mit ihr w├╝nsche, war sie gar nicht begeistert. Aber Frauen sind eben sehr wandelbar. Darum sind es ja auch Frauen.

Sie ├Âffnet die T├╝re. Kein kleines Schwarzes. Nun ja, ich bin selber Schuld. Schlie├člich habe ich ja gesagt, dass dies nur ein freundschaftliches Date ist. Aber was ist das? Der Rock zeigt ja mehr Bein als ein Minirock. Ganz deutlich kann man den Rand ihrer halterlosen Str├╝mpfe sehen. Wie raffiniert.... Ob sie ein H├Âschen darunter tr├Ągt?

Wie soll ich essen k├Ânnen, wenn eine Frau mir gegen├╝ber sitzt die wom├Âglich kein H├Âschen an hat? Sieh mich bitte nicht so an mit deinen gro├čen blau-gr├╝nen Hexenaugen die mehr Sinnlichkeit versprechen als dein unschuldiges Gesicht zu deuten vermag. Vielleicht hatte sie doch recht. Unsere Dates waren wirklich nie besonders freundschaftlich.
Bestimmt l├Ądt sie mich nachher noch auf einen Kaffee zu ihr ein.

Jetzt sind wir schon fast bei ihr daheim und sie hat immer noch nichts gesagt. Mistst├╝ck. Sitzt da mit ihren halterlosen Str├╝mpfen und wartet mit der Sicherheit, dass ich ihr nicht widerstehen kann. Gut, ich werde mich selber einladen, das kann sie mir kaum ablehnen. Und dann.......... sie macht mich doch tats├Ąchlich verr├╝ckt, die kleine Hexe!

Bilde ich es mir nur ein oder zittern ihre H├Ąnde? Soso......hat man sich nun doch nicht mehr so gut unter Kontrolle? Eigentlich sollte ich sie ein wenig leiden lassen, einfach den Kaffee trinken und gehen. Daheim duschen und nicht mehr daran denken was, oder was nicht unter diesem langen Rock verborgen ist. Warum l├Ąchelt sie jetzt? Nein, das ist kein L├Ącheln, sie grinst. Das ist zuviel, mal sehen was sie tut wenn ich meine Hand auf ihre H├╝fte lege und sie ein wenig festhalte.

Sie r├╝hrt sich nicht. Einverst├Ąndniserkl├Ąrung! Aber grinsen tut sie nicht mehr. Ihre Augen bekommen diesen feuchten Glanz, der sie noch viel sch├Âner macht. Wie hei├č sie ist. Ganz langsam schiebe ich meine Hand durch den Schlitz des Rockes. Kurz verweile ich am Ansatz ihrer Str├╝mpfe ohne den Blick von ihren Augen zu nehmen. Gieriges kleines M├Ądchen. kannst es wohl kaum abwarten bis meine Hand da ist wo du vor Begierde brennst. Hmmmh... sie tr├Ągt doch ein H├Âschen, aber nicht mehr lange. Ja, ja sieh nur auf meine Hose und schau was du da angerichtet hast. Muss ich mir nun etwa noch selber die Hose ├Âffnen? Dem Kerl da unten geht der Platz aus. Werde nachhelfen m├╝ssen.

Endlich. Na also, geht doch. Wusste doch, dass sie sich nach ihm sehnst. Ob sie ihn wohl in den Mund nimmt? Ich werde sie jetzt einfach nehmen und ins Schlafzimmer tragen, ihr die Kleider vom Leib reisen und sie lecken bis sie verr├╝ckt wird. Sie wird es tun. Ganz bestimmt.

Eigentlich h├Ątte ich ├╝ber Nacht bleiben sollen, aber diese Wendung des Abends war nun wirklich nicht eingeplant, oder etwa doch? Egal, ich muss morgen zur Arbeit und der Weg ist weit. Seltsames, kleines leidenschaftliches M├Ądchen. Sie muss mich tats├Ąchlich ein wenig verzaubert haben. Es ist verr├╝ckt, aber ich wei├č, ich werde wieder kommen.

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Aceta
???
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Diese beiden Seiten machen es reizvoll - gut geschrieben ist es sowieso.
Verquicke die beiden Sichtweisen fr├╝her - damit Leser(innen) fr├╝her merken, was es da gibt ... denn mit der sehr reflektierenden Umgangsweise bereits im ersten Teil ist dem zweiten Teil ein Teil der Spannung genommen.
Ich finde es allemal sehr gut gelungen!
*l├Ąchel*

Aceta
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Stella
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Servus Aceta,

Danke f├╝r Dein nettes Lob und die liebe Kritik.
Die beiden Seiten zu verquicken kam mir noch gar nicht in den Sinn. Eigentlich hatte ich auch nur vor, aus der Sicht der Protagonistin zu schreiben. Erst mitten im Text kam ich auf die Idee, dass es lustig w├Ąre, die Sicht des Mannes auch zu sehen (ich hoffe, dass das mir gelungen ist....wer wei├č schon was MANN wirklich in einer solchen Situation denkt).
Eine ├ťberlegung von mir w├Ąre jetzt, Absatzweise das ganze zu verschl├╝sseln. Wie findest du das?
Auf der anderen Seite, wenn ich die Geschichte so lasse wie sie ist, nun ja, die Spannung ist im zweiten Teil vielleicht nicht mehr so hoch, weil der Leser wei├č was passiert, aber es ist dennoch anders erz├Ąhlt, eben aus einer anderen Sicht.
Aber vielleicht hast du ja noch eine Idee und ich werde mir morgen noch ein bisschen ├╝berlegen wie ich das am besten machen k├Ânnte. Aber jetzt bin ich eh m├╝de und ideenlos und muss ins Bettchen.

Liebe Gr├╝├če
Stella

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Aceta
???
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Liebe Stella,

absatzweise k├Ânnte anstrengend sein - aber so liest frau den ganzen ersten Teil, ohne ├╝berhaupt zu ahnen, da├č es diesen zweiten Teil ja auch noch gibt - fast schade, das erst so sp├Ąt zu merken!!
Vielleicht reicht es, jeden Teil in etwa drei Bl├Âcke zu splitten - oder auch vier zu drei: dann beh├Ąlt sie das letzte Wort - eine Idee, die ich einfach prizipiell mag ...
*l├Ąchel*
liebe Gr├╝├če

Aceta
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Stella
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Hi Aceta,

geniale Idee, ich probier gleich morgen aus ob es geht beide Geschichten nebeneinander zu plazieren...wird zwar schmal, aber jeder wei├č gleich bescheid!!!
Absatzweise wollte es mir auch nicht gefallen.
Heute muss ich aber noch mal an der Schreibaufgabe basteln, immerhin wird sie morgen ja schon verschoben. Dummerweise hab ich erst gestern gesehen was f├╝r ein nettes Thema es da gab. Egal, n├Ąchstes mal muss ich da eben fr├╝her gucken!

Liebe Gr├╝├če
Stella

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Wolfsbane
???
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Sehr interessant

Hallo Stella,


als die Geschichte pl├Âtzlich noch einmal aus einer anderen Perspektive erz├Ąhlt wurde, wu├čte ich sie erst richtig zu sch├Ątzen.

Tats├Ąchlich denkt man als Mann etwas gr├Âber, wenn man erregt ist. Als Mann denkt man in so einer Situation, um zu Entscheidungen zu kommen, oder -wenn Abwarten bzw. R├╝ckzug angesagt erscheint- um seine Gef├╝hle zu kontrollieren. Als Mann sieht man so eine Situation taktisch. Eine wie von dir geschilderte Analyse erfolgt gew├Âhnlich erst im Nachhinein, und das wahrscheinlich auch nur bei "Mi├čerfolg".

Ich finde es gut, wie Du die Gedanken des Mannes geschildert hast, auch wenn es wohl nicht ganz der Realit├Ąt entspricht. So ist es literarisch und hat Niveau. Au├čerdem kann man so die die Unterschiede in der Wahrnehmung detaillierter betrachten, als wenn der Kerl nur die ganze Zeit "Tut sie es, oder tut sie es nicht?" denkt. Tja, und au├čerdem hast Du keine wissenschaftliche oder statistische Abhandlung geschrieben, sondern einen Einzelfall erz├Ąhlt. Wer wei├č, EIN Mann denkt vielleicht in so einer Situation tats├Ąchlich exakt auf diese Weise.


Auf jeden Fall halte ich deinen Text f├╝r ein unterhaltsames, unverwechselbares, sch├Ânes St├╝ck Literatur.

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