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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Wiegenlied
Eingestellt am 17. 08. 2011 19:11


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Lisa Bauer
Hobbydichter
Registriert: Aug 2011

Werke: 2
Kommentare: 3
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Noch fast wie Atemholen, noch fehlen die Worte.
Nur beinahe ein Lied.
Hymne an die Leichtigkeit der Liebe des ersten Tages.
Wird Grundton des kommenden K├╝nftigen ÔÇô bis hin zum Fernsten...

Dieser Ton bringt Schicksal, das noch junge, unerfahrene, m├╝helose Schicksal, sich freundschaftlich um Unschuld rundend.
Formt in seinem Inneren Lebensraum:
eine kleine, verschlafene Welt und dar├╝ber wie der ÔÇ×echteÔÇť gro├če Himmel: das Versprechen der Zukunft.
Herausgetreten ist sie aus dem jenseitigen Scho├č des Nicht-Sein, noch schattenlose Zuflucht f├╝r Grund-loses.
Und ein winziger Rest der vorvergangenen Seligkeit ist mit hinein gedehnt, schon heimatlos, aber dem jungen Gewordenen noch v├Âllig vertraut.

Um jeden Sinn ist Summen gelegt.
Wortlose, bedingungslose Zuwendung, noch z├Âgernd in die so andere Liebe.
Um jeden Sinn ist Unsagbares gelegt und statt Begehren war Staunen ├╝ber kaum greifbares Namenloses.
Und dieses Schwebende fassen und kaum sp├╝rbar hinnehmen an die Wange:
das allererste In-Besitz-nehmen, das allererste Antasten an noch verschlossene Sinnlichkeit.
Ist`s nicht der Anfang des Verlierens der Unschuld?

Gespannter, steigender Bogen des Atems, bringt klingende Bewegung in den noch unschuldigen Umkreis unbespielten Raumes, f├╝llt ihn an mit z├Ąrtlichen T├Ânen: golden vor Freude und rund vor Liebe.
Her├╝ber von der Zukunft und hinein in das Jetzt f├╝llen sie unerm├╝dlich den Bogen bis zum Rand,
und brechen ab.
Brechen ab, dort wo der eine Atem endet und der andere noch kaum f├╝hlbar beginnt.
Ein ungewollter Widerstand: ein Bogen des Atems um Eigenes.
Pl├Âtzlich sichtbar gewordene Begrenzung und hier wie dort: gebrochener Einklang...

Und aus jeder Bruchstelle klingt die Unendlichkeit des Wechselgesanges von Seufzen und Lachen...

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

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Im Unterschied zum "Kinderlied" erscheint mir hier eher eine positive Reflektion vorzuherrschen.
Es ist noch kein Bruch vorhanden, das Kind bemerkt noch nicht die Sorgen, die Mutter und der Vater verbergen sie, es sind wohlklingende T├Âne, die Gutes verhei├čen.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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