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Leselupe.de > Gereimtes
Wild roses
Eingestellt am 14. 01. 2011 18:11


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Marco Moll
AutorenanwÀrter
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In des weihers garten, nÀchtens, traf ich sie
ein bild von all dem zauber heilger tage
solch huldvoll wesen sah ich nie
verklÀrt wie eine altgesprochne sage

Mondumschneit ihr helles haar
ihre hÀnde, ein verspielter duft
ihr blick entrĂŒckt und sonderbar
aus ihrer seele rÀtselnd luft.

Des mondes kĂŒhler glanz
liegt tau auf ihr wie weißer schnee
löst sich in ihrer seele ganz
und bedeckt ihr geheimnisvolles weh.

Ihre nÀhe, ein verklÀrtes mamorbild
stillverwandelt, friedlich, mild
aus ihres mundes blutend schein
glÀnzt ihre Stimme fein wie elfenbein

Ihr engelgleiches augenspiel
nimmt mich heiß an ihre hand
und fĂŒhret mich hinaus
aus meines weinens kummerreichen land

zu einer alten linde
die der volle mond bescheint
und dessen ort nur uns gemeint
als unsrer sehnsucht glĂŒhend band

Unsre bettestatt
zwei gebrochne blumen
und weltentrĂŒckt der letzte tag

unsre leiden-schaft
verzehret alles schonen
und wir sinken
in der liebe tiefes grab.
...

2.
Am nÀchsten morgen
in der tages heißem licht
ist stumm verschwunden
unsres lebens angesicht

Nur des himmels tausend sonnen
erleuchten unser beider grab
in dem zwei rosen sich umschlingen,
in unsrem wildverwachsnen sarg...

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Marco Moll
AutorenanwÀrter
Registriert: Jan 2011

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Auch dieses Gedicht ist erst ein Entwurf. Ich werde versuchen ihn morgen etwas flĂŒssiger und melodischer zu gestalten. LG Marco

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Hallo Marco Moll

sehr geheimnisvoll, klingt mÀrchenhaft durch die sauber durchgehaltene Sprachebene.
Bei mehrfachen Durchlesen stiegen mir Bilder von Melusine, vampiren oder Romeo und Julia auf.
gut gefĂ€llt mir auch der abwechselnde TrochĂ€us/Jambus, so daß sich die Melodie ununterbrochen vom Zeilenumbuch durch das ganze Gedicht zieht.
Allerdings schließe ich mich zum Punkt flĂŒssiges Lesen meiner Vorkommentatorin an, es gibt einige Stellen, die inhaltlich Stolperfallen sind.
Ich habe versucht ein wenig zu glÀtten.
Vielleicht sagen dir meine VorschlÀge an der einen oder anderen Stelle zu oder geben dir Inspiration.

nÀchtens, in des weihers garten traf ich sie,
dies bild vom zauber all der heilgen tage
solch huldvoll wesen sah ich nie
verklÀrt wie eine altgesprochne sage

Mondumschneit ist helles haar
und hÀnde, sachte strömt die luft
ihr blick entrĂŒckt, wird sonderbar
wie der verspielten seele duft.

Des mondes kĂŒhler glanz
legt tau auf sie wie weißer schnee
löst sich in ihrer seele ganz
und deckt geheimnisvoll ihr weh.

Ihre nÀhe, ein verklÀrtes mamorbild
stillverwandelt, friedlich, mild
aus ihres mundes blutend schein
erglÀnzt die Stimme fein wie elfenbein

Ihr engelgleiches augenspiel
nimmt heiß mich an die hand
und fĂŒhret mich hinaus
aus meinem kummerreichen land

zu einer alten linde
die voll der mond bescheint
ein ort der nur fĂŒr uns gemeint
aus unsrer sehnsucht glĂŒhend band

Unsre bettstatt
zwei gebrochne blumen
weltentrĂŒckt der letzte tag

unsre leidenschaft
verzehret alles schonen
wir versinken
in der liebe tiefes grab.
...

2.
Am nÀchsten morgen
in des tages heißem licht
ist stumm verschwunden
unsres lebens sicht

Nur des himmels sonne
erleuchtet unser beider grab
wo zwei rosen sich umschlingen,
auf unsrem wildverwachsnen sarg...

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