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Leselupe.de > Ungereimtes
Willkommen statt Abschied
Eingestellt am 16. 10. 2005 16:06


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Willkommen statt Abschied

Mit roten Gluten taucht der wilde Wein
und drĂ€ngt mit seinen SehnsuchtskĂŒssen
in die OktoberblÀue leuchtend ein
bis auch sein Laub wird fallen mĂŒssen.

Die Sonne geht mit goldnem Tun
schon tief ĂŒber gemĂ€htes Feld.
Ein letzter Falter will nicht ruhn,
vermisst die SommerblĂŒtenwelt.

Vom Abschied spricht ein jedes Blatt,
doch du kommst wie ein Regenbogen,
der keine Jahreszeiten hat
farbfunkelnd zu mir her geflogen.

Du lockst mein Gelb und kost mein GrĂŒn,
entfesselst mit lichtvollem Prangen
mein Blau, mein Rot und lĂ€sst erglĂŒhn
mich selbst in höchstem Farbverlangen.

Nicht Abschied, Ankunft soll jetzt sein:
Licht taucht in Licht, bleibt tief versunken
und kann nicht mehr geschieden sein,
wenn Winter schon den Herbst getrunken.






__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Sonnenkreis
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2005

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Liebe Vera-Lena,

farbenfroh der neuen Jahreszeit begegnen,
sich am Willkommen erfreuen anstatt sich
wegen des Abschiedes zu grÀmen; ein wahr-
lich hoffnungsfroher Gedanke!

Ich lege Dir noch eine TrÀne dazu, denn
erst wenn die auch geweint ist, dann darf
die nÀchste TrÀne, diesmal eine der Freude
wirklich willkommen geheißen werden.

Es sind ganz besondere Tropfen die ich Dir
schenke; in jedem findest Du einen Regen-
bogen. Und im Winter spiegeln sich die Farb-
en dann im kristallenen Weiß...

Dir von Herzen ganz viele

Liebe GrĂŒĂŸe )
Sonnenkreis

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Vera-Lena
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Lieber Sonnenkreis,

danke fĂŒr Deine Antwort, deine GrĂŒĂŸe und die vielen tausend kleinen Regenbögen, die ich auch immer sehr bewundere, wenn man sie z.B. im Winter an den kahlen Zweigen in Regentropfen schauen kann, die dort hĂ€ngen, und die Sonne kommt eben einmal heraus. Ja, wenn etwas geht, was schön war, sollte man es schon verabschieden und eine TrĂ€ne kann sich dabei durchaus hervorstehlen....

Umso tiefer kann man danach das Neue empfinden, das so ĂŒberraschend durch die Wolken bricht.

Dir die sonnigsten GrĂŒĂŸe und die schönsten Farben in diesem Herbst!

Herzlich
Vera-Lena
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Fitzberry
Guest
Registriert: Not Yet

Guten Morgen,

sehr schönes Gedicht!

quote:
Mit roten Gluten taucht der wilde Wein
und drĂ€ngt mit seinen SehnsuchtskĂŒssen
in die OktoberblÀue leuchtend ein

Es gefÀllt mir, wenn ein Mensch das Leben so sehen und besingen kann.

quote:
Die Sonne geht mit goldnem Tun

hmm, Tun?

quote:
Du lockst mein Gelb und kost mein GrĂŒn,

warum nicht: Du lockst mein Gelb, kostest mein GrĂŒn ?

GrĂŒĂŸe
Robert

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Hallo Robert,

danke fĂŒr Dein Interesse an diesem Text.

Tun? Ja, die Sonne hat immer etwas zu tun, sie schenkt ihre WÀrme und ihr Licht, auch wenn das Feld schon abgeerntet ist, wer immer dieses Licht benötigt, er wird sich irgendwo auf dem Feld aufhalten, ein Hamster, eine Maus?
Sprachlich: Die TĂ€tigkeit=das Tun. Ich meine, das geht so in Ordnung.

Es ging mir um ZĂ€rtlichkeit, also um ein ganz leises und behutsames Miteinander. Das Kosten ist nach meinem GefĂŒhl schon etwas materieller als eine leise BerĂŒhrung.

Es freut mich, dass Dich dieser Text anspricht.
Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
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Fitzberry
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Vera-Lena

da lag er, der Schlauch und ich stand drauf:
kost mit langem o!

;-)

GrĂŒĂŸe
Robert

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Hallo Robert,

ach so!!!! Darauf wĂ€re ich nicht gekommen, dass das missverstĂ€ndlich sein könnte. Das finde ich jetzt lustig. Ja, manche Wörter sind einigermaßen aus der Mode gekommen, aber mir sind sie eben seit der Kindheit gegenwĂ€rtig und so benutze ich sie ganz selbstverstĂ€ndlich, sie stehen einfach da und wollen verwendet werden.

Danke fĂŒr Deine nochmalige RĂŒckmeldung!
Liebe GrĂŒĂŸe
Vera-Lena

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