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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Winterreise
Eingestellt am 22. 12. 2007 09:51


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Limba
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Sie kamen auf ihren mĂŒden GĂ€ulen mit einsetzendem Tauwetter aus den ThĂŒringer Bergen herunter.
Ewige NĂ€sse und lange Etappen auf der Winterreise hatten an ihren KrĂ€ften gezehrt und als sie endlich NĂŒrnberg erreichten, war keiner mehr von einer laufenden Nase verschont geblieben.
Robert, der AnfĂŒhrer der Reisenden, schaute besorgt zu Pater Wilfried hinĂŒber, von dem immer wieder ein böses, erbĂ€rmlich klingendes Huste zu vernehmen war. Zum GlĂŒck war so kurz nach dem dreißigjĂ€hrigen Krieg das Kloster Weißenohe bei NĂŒrnberg intakt genug, um den kranken Pater heilkundigen Benediktinern anvertrauen zu können.
FĂŒr die anderen galt es, in der Stadt Quartier zu nehmen, an eine Weiterreise war nicht zu denken, ehe alle auskuriert waren. Nur Hans, der Bruder von Robert, schien von unverwĂŒstlicher Natur, doch auch seinem geschundenen Hintern konnten ein paar Tage Ruhe nur guttun.
Zwar wurde ihnen von den Mönchen der Gasthof zur Heiligen Lanze als das beste Haus am Platze empfohlen, doch auch der Schwan genoss einen guten Ruf.
"Versuchen wir es also mit dem Schwan", meinte Robert, "denn oftmals ist der zweite der bessere. Der erste trÀgt die Krone schon so lange, dass er nur noch aus Gewohnheit erster ist."
Nichtsdestotrotz galt es erst zu begutachten, bevor man sich entschied. FĂŒr diesesmal bestĂ€tigte der Augenschein die guten Erwartungen, neben der sauberen Gaststube wirkte vor allem eine stramme Wirtin vielversprechend. Die fesche, etwas aufgetakelte Fregatte hinter dem Tresen brachte zudem noch ihre zwei prĂ€chtigen FrontgeschĂŒtze in Position, solcherart sturmreif geschossen, ergab sich Robert seinem Schicksal und mietete die ganze Gruppe im Schwan ein.
Kammern und Essen hielten, was der erste Eindruck versprochen hatte, die Wirtin allerdings machte nur das AushÀngeschild, kaum waren die GÀste eingezogen, tauchte auch schon der Herr Wirt aus dem Weinkeller auf und wich seiner Holden nicht mehr von der Seite.
Essig war es, statt sĂŒĂŸem Wein, hatte doch Robert im Stillen auf einen kleinen Seekrieg mit der Tekenfregatte gehofft. "Was sollÂŽs", dachte er mit einem Seufzer.
Am Nachmittag erhielt er eine wirklich schlechte Nachricht, Pater Wilfried hatte hohes Fieber bekommen und die Mönche von Weißenohe erklĂ€rten, dass ihre Heilkunst im Falle einer LungenentzĂŒndung nichts mehr ausrichten könne und Wilfrieds Schicksal nun in Gottes Hand lĂ€ge.
Doch Robert wusste Rat und tröstete den Leidenden:
"Ich habe auf Reisen immer ein Quantum Jesuitenpulver bei mir, das beste Mittel gegen Fieber, auch bei EntzĂŒndungen zeigt es gute Wirkung."
Einige klingende MĂŒnzen in die Hand des Abtes verdoppelten zudem die BemĂŒhungen der Mönche, zusammen mit WĂ€rme, Ruhe und guter Pflege half Roberts Kur zusehens.




Manchmal vergilt das Schicksal solch selbstlose Hilfe auf eigentĂŒmliche Weise, jedenfalls streckte auch den Wirt vom Schwan ein böser Husten darnieder.
LĂ€ngst hatte sich die erstaunliche Heilung des Paters herumgesprochen und nun wollte Frau Wirtin den >Wunderdoktor< auch fĂŒr ihren Gatten anheuern.
Robert aber ritt der Übermut, er dachte an schalkhafte Rache, wollte sie ein wenig foppen, wie sie ihn mit ihren FrontgeschĂŒtzen gefoppt hatte. Er spielte den MĂŒden:
"Gern wĂŒrde ich helfen, doch leider, leider muß ich sie enttĂ€uschen, meine seelischen KrĂ€fte sind restlos aufgebraucht und ich bin der einzigen Möglichkeit beraubt, sie wieder aufzuladen, so weit weg, wie ich mich derzeit von zu Hause und der Liebeskraft meiner Frau aufhalte."
Frau Wirtin fragte nicht weiter nach oder verlegte sich gar aufs betteln, wie Robert es erwartet hatte, sie warf den Kopf auf und meinte nur, dass sie schon einen Weg finden wĂŒrde zur Heilung ihres Mannes. SrachÂŽs und ließ ihn verdattert stehen.
Das hatte er denn doch nicht beabsichtigt, bestimmt war die Gute nun gekrÀnkt und Robert wollte das umgehend wieder gut machen, eilte auf sein Zimmer, um etwas von der Medizin zu holen.
Mit seinem Großmaul hatte er sich aber in weit heiklere GewĂ€sser manövriert, Frau Wirtin war nĂ€mlich gar nicht beleidigt, um so einfĂ€ltiger dagegen schon, alles fĂŒr bare MĂŒnze nehmend, ließ sie nichts anbrennen und folgte ihm auf dem Fuße.
All seine gute Erziehung vergaß Robert schneller, als einem Glöckner der Blitz in den Arsch fĂ€hrt, die Gute reffte nĂ€mlich all ihre Segel, riss die Luken auf und richtete ihre blanken SechspfĂŒnder auf ihn.
Entweder schĂ€tzte sie die Krankheit ihres Gatten als besonders schlimm ein, vielleicht glaubte sie auch, dass Roberts HeilkrĂ€fte einer extra großen Portion Aufladung bedurften, jedenfalls kommandierte Frau Wirtin ihre hĂŒbscheste Magd gleich mit in die Kammer.
Sofort nahmen diese zwei Priesterinnen einer eher lĂ€ndlichen Aphrodite Robert in die Mangel und zwar so grĂŒndlich, dass, sollten seine HeilkrĂ€fte tatsĂ€chlich davon abhĂ€ngig sein, ein Dutzend Halbtoter munter dem GrĂ€ber von der Schippe springen mochten, so er sich ihnen fortan nur nĂ€herte.
Zur grenzenlosen Dankbarkeit der Wirtin bewÀhrte sich das Pulver auch bei ihrem Manne. ZusÀtzlich verordnete Robert noch strenge Bettruhe, verabreichte dem Kranken dazu jeden Abend einen Schlaftrunk.
Solcherart jeglicher Kontrolle durch den Gatten entzogen, arbeitete die Wirtin samt Magd auch in den folgenden NĂ€chten unermĂŒdlich an Roberts Heilkraft. Der begann schon zu befĂŒrchten, bei solcher Behandlung bald selber einen Arzt dringend nötig zu haben.
Robert wollte der Wirtin schon andeuten, dass die erquickende Kraft einer einzigen Frau völlig ausreicht, einen Hippokrates aus ihm zu machen, da dachte er an seinen Bruder Hans und dessen begehrliche Blicke auf die Magd.
"Der Fall ist sehr schwierig", machte er der Wirtin weiß, "ich benötige unbedingt die Hilfe meines- leider ebenso mĂŒden- Heilerkollegen Hans!"
Umgehend wurde daraufhin die Magd abkommandiert, diesen Teil der Ärzteschaft bei KrĂ€ften zu halten.
Im Nachhinein war Robert recht froh, nur noch die Schenkelschere der Wirtin um die HĂŒfte zu haben, denn das Weib kam immer mehr auf den Geschmack, irgendwie funktionierte das Scharnier an dieser Schere nur noch in eine Richtung, das Aufklappen klappte wunderbar, doch mit dem Zuklappen haperte es zusehends, da konnte er schmieren wie er wollte.
Doch zurĂŒck zu Pater Wilfried. Nach gut einer Woche war er insoweit genesen, dass man wieder ans Aufbrechen denken konnte.
Mit Bedauern erfuhr Frau Wirtin von der Abreise, Robert dagegen war inzwischen gar nicht sonderlich traurig darĂŒber, dieser Venusfliegenfalle zu entwischen.
Dann war es endlich soweit, alle fĂŒr das Heilwesen zustĂ€ndige Seelenbereiche waren aufgefĂŒllt bis obenhin, auch der Wirt war auf dem besten Wege, also stieg man den GĂ€ulen wieder auf den Puckel.
Dem gehörnten Wirt aber tat Robert still und leise Abbitte, statt des Schlaftrunks gab er der Wirtin ein Döschen mit Spanischer Fliege, nebst Anweisung, diese StĂ€rkung von nun an jeden Abend dem Manne zu verabreichen. Denn eines war so klar, wie der frostige Wintermorgen, in den sie hinausritten, mit >dem< Appetit wĂŒrde Frau Wirtin von nun an die SelbstheilungskrĂ€fte ihres Gatten jede Nacht aufladen wollen.

__________________
Reden ist Silber! Ist Schweigen Gold?

Version vom 22. 12. 2007 09:51
Version vom 22. 12. 2007 13:43
Version vom 23. 12. 2007 18:37
Version vom 24. 12. 2007 15:28
Version vom 29. 12. 2007 20:36

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gareth
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Nur weil es etwas derber zugeht, lieber Limba,

muss deshalb nicht zwangslÀufig die Raffinesse fehlen.

Im wesentlichen schließe ich mich dem Urteil KaGebs an und möchte zusĂ€tzlich Deine Anmerkungen nicht ohne weiteres gelten lassen, wie in der Überschrift meines Kommentares bereits angedeutet :o) Es gibt da kein Entweder/Oder.

Es mag nur mir so gehen, aber Formulierungen wie:
...hatte er sich aber in weit heiklere GewÀsser manövriert, als ihm im Schwane schwante
erscheinen mir etwas bemĂŒht. Und wenn wir uns daran erinnern, einem Geschehen in der Zeit des DreißigjĂ€hrigen Krieges (1618 - 1648) beizuwohnen, klingt auch ein Ausspruch des Protagonisten wie:

...meine mentalen KrÀfte sind restlos aufgebraucht...

nicht gerade der Zeit gemĂ€ĂŸ. Gleiches ist zu der Formulierung: ...alle Heilerbatterien waren voll bis obenhin...

Wenn wir sehr frĂŒhe VorlĂ€ufer der Batterie Alessandro Volta (1745 - 1827) zuordnen, wird sicher deutlich, was ich sagen will.

Also nichts gegen einen derben Schwank, wenn er unterhaltsam und stimmig ist.

GrĂŒĂŸe
gareth



__________________
Wie hÀsslich ist ein schrÀges Treiben,
da lob ich mir mein trÀges Schreiben.

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Samara
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Limba

Deinen Text wĂŒrde ich nicht unter erotische Geschichten plazieren. Selbst hier auf der LL, wo die Texte bezĂŒglich der Erotik weit unter dem auf dem Buchmarkt ĂŒblich gehandelten Standart liegen, fehlt es doch arg an erotischen Elementen. Auch wenn es in Deinem Text um Sex geht, so beschreibst Du ihn nicht mal ansatzweise. Wenn ich hier AuszĂŒge aus meinen veröffentlichten Werken, die dem marktĂŒblichen Standart entsprechen, hier reinstellen wĂŒrde, wĂŒrden alle hier "Porno" schreien *frech grins*
Dies soll selbstverstÀndlich keine Kritik an Deinem Text sein, die folgt nÀmlich hier:


Sie kamen auf ihren mĂŒden GĂ€ulen mit einsetzendem Tauwetter aus den ThĂŒringer Bergen herunter.
Ewige NĂ€sse und lange Etappen auf der Winterreise hatten an ihren KrĂ€ften gezehrt und als sie endlich NĂŒrnberg erreichten, war keiner mehr von einer laufenden Nase verschont geblieben.
Besorgt schaute Robert, der AnfĂŒhrer der Reisenden, zu Pater Wilfried hinĂŒber, den zudem ein böser, trockener Husten plagte. Die Satzeinteilung stört ein wenig den Lesefluss. Ich wĂŒrde es folgenderweise schreiben:Ihr AnfĂŒhrer Robert schaute besorgt zu Pater Wilfried hinĂŒber, der von einem bösen Husten geplagt wurde.
Zum GlĂŒck war so kurz nach dem dreißigjĂ€hrigen Krieg das Kloster Weißenohe bei NĂŒrnberg intakt genug, um den kranken Pater heilkundigen Benediktinern anvertrauen zu können.
FĂŒr die anderen galt es, in der Stadt Quartier zu nehmen, denn an eine Weiterreise war nicht zu denken, ehe nicht alle auskuriert waren wieder genesen waren (klingt ein wenig passender). Nur Hans, der Bruder von Robert, schien von unverwĂŒstlicher Natur, doch auch seinem geschundenen Hintern konnten ein paar Tage Ruhe nur gut tun. Mein Vorschlag: Lediglich Roberts Bruder Hans schien von unverwĂŒstlicher Natur, wenngleich auch seinem geschundenen Hintern ein paar Tage Ruhe gut tun wĂŒrden.
Zwar wurde ihnen von den Mönchen der Gasthof zur Heiligen Lanze als das beste Haus am Platze empfohlen, doch auch der Schwan genoss einen guten Ruf.
"Versuchen wir es also mit dem Schwan", meinte Robert, "denn oftmals ist der zweite der bessere. Der erste trÀgt die Krone schon so lange, dass er nur noch aus Gewohnheit erster ist."
Nichtsdestotrotz galt es erst zu begutachten, bevor man sich entschied. FĂŒr diesesmal bestĂ€tigte der Augenschein die guten Erwartungen, viel versprechend wirkte neben der sauberen Gaststube vor allem eine stramme Wirtin. WĂŒrde ich so formulieren: FĂŒr diesesmal bestĂ€tigte der Augenschein die guten Erwartungen und neben der sauberen Gaststube, ĂŒberzeugte auch die stramme Gastwirtin.Die fesche, etwas aufgetakelte Fregatte hinter dem Tresen brachte zudem noch ihre zwei prĂ€chtigen FrontgeschĂŒtze in Position. Solcherart sturmreif geschossen, ergab sich Robert seinem Schicksal und mietete die ganze Gruppe im Schwan ein.
Die Kammern und das Essen hielten, was der erste Eindruck versprochen hatte, die Wirtin allerdings machte nur das AushÀngeschild. Kaum waren die GÀste eingezogen, tauchte auch schon der Herr Wirt aus dem Weinkeller auf und wich seiner Holden nicht mehr von der Seite.
Essig war es, statt sĂŒĂŸem Wein, hatte doch Robert gehofft, auch seine untere Nase ans laufen zu bringen, doch was sollÂŽs, dachte er mit einem Seufzer. GefĂ€llt mir nicht so, aber ich denke, da wirst du wohl drauf bestehen ;-)
Am Nachmittag erhielt er eine wirklich schlechte Nachricht. Pater Wilfried hatte böses hohes (Böse war schon der Husten grins*) Fieber bekommen und die Mönche von Weißenohe erklĂ€rten, dass ihre Heilkunst im Falle einer LungenentzĂŒndung an ihre Grenzen stĂ¶ĂŸt stieße. Wilfrieds Schicksal jetzt in Gottes Hand lĂ€ge. Besser: Somit lag das Schicksal des Paters jetzt in Gottes Hand.
Doch Robert wusste Rat und tröstete den Pater Leidenden:
"Ich habe auf Reisen immer ein Quantum Jesuitenpulver bei mir, das hilft unĂŒbertroffen (Wie wĂ€r`s mit „vortrefflich“?) gegen Fieber, auch bei EntzĂŒndungen zeigt es gute Wirkung."
Einige klingende MĂŒnzen in die Hand des Abtes verdoppelten zudem die BemĂŒhungen der Mönche, zusammen mit WĂ€rme, Ruhe und guter Pflege half Roberts Kur zusehens.
Manchmal belohnt das Schicksal selbstlose Hilfe, jedenfalls streckte auch den Wirt vom Schwan ein böser Husten darnieder. Mein Vorschlag: Wie sich zeigte, war das Schicksal auf Roberts Seite, denn auch den Wirt fesselte ein schwerer Husten ans Bett.LĂ€ngst hatte sich die erstaunliche Heilkunst von Robert die wundersame Heilung des Paters durch Roberts Heilkunst herumgesprochen und nun wollte Frau Wirtin den >Wunderdoktor< auch fĂŒr ihren Gatten anheuern.
Robert aber ritt der Übermut, er (kannst du getrost weglassen) dachte gar an schalkhafte Rache. Er wollte sie ein wenig foppen, wie sie ihn mit ihren FrontgeschĂŒtzen gefoppt hatte. Er (ĂŒberflĂŒssig) und spielte den MĂŒden:
"Gern wĂŒrde ich helfen, doch leider, leider muß ich sie enttĂ€uschen. meine seelischen KrĂ€fte sind restlos aufgebraucht und ich bin der einzigen Möglichkeit beraubt, sie wieder aufzuladen, so weit weg, wie ich mich derzeit von zu Hause und der Liebeskraft meiner Frau aufhalte Besser wĂ€re es so: Ich bin vollkommen erschöpft und kraftlos. Nur die Liebeskraft meines Eheweibes vermag es sonst, mich wieder auf die Beine zu bringen. – Doch leider ist sie fern in der Heimat. – Ja, wenn es einen Ersatz ...“, er ließ den Satz unbeendet und seufzte bedeutungsvoll.Doch Frau Wirtin fragte nicht weiter nach oder verlegte sich gar aufs Betteln, wie Robert es erwartet hatte. Sie warf den Kopf auf und meinte nur, dass sie schon einen Weg finden wĂŒrde zur Heilung ihres Mannes Gatten finden wĂŒrde. Damit ließ sie ihn verdattert den verdatterten Robert stehen.
Das hatte Robert dieser deann doch nicht beabsichtigt, bestimmt war die Gute nun gekrĂ€nkt. und (ĂŒberflĂŒssig) Robert wollte das Geschehene wieder gut machen. Er und eilte auf sein Zimmer, um etwas von der Medizin zu holen.
Mit seinem Großmaul hatte er sich aber in weit heiklere GewĂ€sser manövriert, als ihm im Schwane schwante. (ĂŒberflĂŒssig und schlecht formuliert)
Frau Wirtin ließ nĂ€mlich nichts anbrennen und folgte ihm auf dem Fuße. (Warum der plötzliche Sinneswandel?) wenn schon, dann vielleicht so: Die Frau Wirtin erwies sich schließlich doch als ein Weib, das nichts anbrennen ließ und bot sich ihm schamlos an.
All seine gute Erziehung vergaß Robert schneller, als einem Glöckner der Blitz in den Arsch fĂ€hrt (hm). Die Gute reffte nĂ€mlich all ihre Segel, riss die Luken auf und richtete ihre blanken SechspfĂŒnder auf ihn.
Entweder (Auf ein „entweder“ muss auch ein „oder“ folgen) Mein Vorschlag: Offenbar schĂ€tzte sie die Krankheit ihres Gatten als besonders schlimm ein, vielleicht glaubte sie auch, dass Roberts HeilkrĂ€fte einer extra großen Portion Aufladung bedurften, jedenfalls denn sie kommandierte Frau Wirtin ihre hĂŒbscheste Magd gleich mit in die Kammer.
Sofort nahmen diese zwei Priesterinnen einer eher lĂ€ndlichen Aphrodite Robert in die Mangel und zwar dies so grĂŒndlich, dass, sollten seine HeilkrĂ€fte tatsĂ€chlich davon abhĂ€ngig sein, ein Dutzend Halbtoter munter dem GrĂ€ber von der Schippe zu springen vermochten, so er sich ihnen fortan nur nĂ€herte.
Zur grenzenlosen Dankbarkeit der Wirtin bewÀhrte sich das Pulver auch bei ihrem Manne. ZusÀtzlich verordnete Robert noch strenge Bettruhe, und verabreichte dem Kranken dazu jeden Abend einen Schlaftrunk.
Solcherart jeglicher Kontrolle durch den Gatten entzogen, arbeitete die Wirtin samt Magd auch in den folgenden NĂ€chten unermĂŒdlich an Roberts Heilkraft. Der Dieser begann schon zu befĂŒrchten, bei solcher Behandlung bald selber einens Arztes zu bedĂŒrfen dringend nötig zu haben.
Robert wollte der Wirtin schon andeuten, dass die erquickende Kraft einer einzigen Frau völlig ausreichte, einen Hippokrates aus ihm zu machen, da dachte er an seinen Bruder Hans und dessen begehrliche Blicke Richtung auf die Magd.
"Der Fall ist sehr schwierig", machte er der Wirtin weiß, „ich benötige unbedingt die Hilfe meines –leider ebenso mĂŒden – Heilerkollegen Hans!"
Umgehend wurde daraufhin die Magd abkommandiert, diesen Teil der Ärzteschaft bei KrĂ€ften zu halten.
Im Nachhinein war Robert recht froh, nur noch die Schenkelschere der Wirtin um die HĂŒfte zu haben, denn das Weib kam immer mehr auf den Geschmack. Irgendwie funktionierte das Scharnier an dieser Schere nur noch in eine Richtung, das Aufklappen klappte wunderbar, doch mit dem Zuklappen haperte es zusehends, – da konnte er schmieren, wie er wollte.
Doch zurĂŒck zu Pater Wilfried. Nach gut einer Woche war er insoweit genesen, dass man wieder ans Aufbrechen denken konnte.
Mit Bedauern erfuhr Frau Wirtin von der Abreise. Robert dagegen hingegen war inzwischen gar nicht sonderlich traurig darĂŒber, dieser Venusfliegenfalle (ĂŒberflĂŒssig) zu entwischen.
Dann war es endlich soweit. Alle fĂŒr das Heilwesen zustĂ€ndige Seelenbereiche waren aufgefĂŒllt bis obenhin, auch der Wirt war auf dem besten Wege, also stieg man den GĂ€ulen wieder auf den Puckel klingt sehr unschön, sorry J Besser:. wieder auf die GĂ€ule.Dem gehörnten Wirt aber tat Robert still und leise Abbitte. Statt des Schlaftrunks gab er der Wirtin ein Döschen mit Spanischer Fliege, nebst der Anweisung, diese StĂ€rkung von nun an jeden Abend dem Manne zu verabreichen. Denn eines war so klar, wie der frostige Wintermorgen, in den sie hinausritten, mit >dem< Appetit wĂŒrde Frau Wirtin von nun an die SelbstheilungskrĂ€fte ihres Gatten jede Nacht aufladen wollen.


Ich hoffe, Du bist mir nicht bös, dass ich in Deinem Text so rumgeschmiert habe, sieh es als Anregung von freundschaflich, hilfreicher Art unter Kollegen :-)

LG
die Sam

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