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Leselupe.de > Gereimtes
Wintertraum
Eingestellt am 18. 03. 2006 11:18


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Stoffel
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Wintertraum

Noch schneebedeckt die Felder,
rings um mich herum
und geh ich durch die Wälder,
sind Wald und Flur nur stumm.

Doch wenn Fr√ľhlings erster Strahl
bahnt den Weg sich her,
hat der Winter keine Wahl,
sein Abschied fällt ihm schwer.

Wenn Vögel singen Lieder,
wach ist jeder Baum,
komm' ich sehr gerne wieder,
nach dieses Winters Traum.





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Bernd
Foren-Redakteur
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Es ist ein liedhaftes und melodisches Gedicht, das an Volksliedtexte erinnert.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Stoffel
gesperrt
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Ja, lieber Bernd. Wo wären wir ohne die Volkslieder?
*smile*
Das soll es auch sein.
Dazu noch birgt es eine Erinnerung und Sehnsucht.
Zu wissen, dass man an diesen Ort zur√ľck kommen wird.

Danke
lG
Sanne

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anbas
Häufig gelesener Autor
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Es sind schöne Bilder, die da in mir entstehen. Und es könnte auch eine schöne Stimmung aufkommen, wenn nicht ...
... wenn nicht jeder Vers einen anderen Rhythmus hätte. Ich finde das schade. Mir tut's beim Lesen etwas weh.

Gruß Andreas

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Stoffel
gesperrt
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Gr√ľ√ü Dich,

hm. Komisch, wenn ICH es lese, liest es sich sehr sch√∂n fl√ľssig. *gr√ľbel*

Vielleicht gibst Du mir mal einen Vorschlag?
(Beispiel)

Dennoch vielen Dank
Stoffel

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anbas
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Registriert: Mar 2006

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Hallo Stoffel,

jeder einzelne Vers f√ľr sich genommen l√§uft auch mir relativ glatt √ľber die Zunge. Wenn man die Verse aber als ein Ganzes sieht, wird es - finde ich - holprig. Die Betonungen sind in jedem Vers ein wenig anders. Vor allem der mittlere Vers f√§llt dabei aus der Reihe.
Auch die Silbenzahlen sind z.T. unterschiedlich. Hier k√∂nnten die Verse in sich noch runder klingen, wenn auch innerhalb der Zeilen das gleiche Muster vorkommen w√ľrde (z.B. 1. Zeile: 6 Silben, 2. Zeile: 5 Silben, 3. Zeile: 6 Silben und 4. Zeile wieder 5 Silben).
In Einzelfällen kann das ja als Stilmittel gewollt sein - z.B. um die Dynamik zu wechseln, einen Vers besonders hervorzuheben, ihn bewußt 'unbequem' zu machen usw. Ich sehe hier aber diese Notwendigkeit nicht vorliegen.
Aus meiner Sicht wäre das Gedicht runder, wenn Betonungen und Silbenzahlen in jedem Vers identisch wären.
Ich probiers mal mit einfärben, um deutlich zu machen, was ich meine (rot=Betonung, blau=Silbenzahl):

Schneebedeckt die Felder, (6)
rings um mich herum (5)
und geh ich durch die Wälder, (7)
sind Wald und Flur noch stumm. (6)

Des Fr√ľhlings erster Strahl (6)
bahnt sich den Weg hier her, (6)
es hat der Winter keine Wahl, (8)
sein Abschied fällt ihm schwer. (6)

Wenn Vögel singen Lieder (7)
und wach ist jeder Baum, (6)
komme ich dann gerne wieder, (8)
nach diesem Winter's Traum. (6)

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu oberlehrerhaft, mir fiel bloß kein anderer Weg ein, zu erklären, was ich meine.

Gruß Andreas

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