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Leselupe.de > Gereimtes
Wir
Eingestellt am 15. 11. 2004 10:13


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Vera-Lena
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Wir

Das Wir-Feld tut sich auf,
w├Ąchst mit jedem gemeinsam
gefundenen Gedanken,
weitet sich ins Unendliche,
wenn wir einander bestaunen,
wird zur Ebene, zum Berg,
zum rei├čenden Fluss.

Und immer ziehst du mich
hinter dir her,
und dann wieder eile ich
dir jauchzend voraus.

Und es bekommt Knicke
das Feld und Zipfel
und Unebenheiten,
aber eines Tages
schimmert es
wie ein ebenm├Ą├čiger Kristall.

Ich lehne meinen Kopf
an deine Schulter
und lausche dieser
Zukunftsgeschichte,
vernehme die sprudelnden
Quellen auf diesem Terrain
und wage den ersten Schritt.





__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Ein wunderbares Gedicht ├╝ber das gemeinsame Leben,
liebe Vera-Lena, ├╝ber Tiefen und H├Âhen, schwere und leichte Tage, un├╝berwindbare Berge und gut begehbare Ebenen.
Und immer geht der eine oder der andere voraus -
mal zieht man, mal l├Ą├čt man sich ziehen......

Viel Arbeit mu├č man leisten, viele Wege gehen
in einer Beziehung - bis sie am Ende diesem "ebenm├Ą├čigen
Kristall" gleicht.
Ja, die Zweisamkeit ist schon ein Wagnis, ein Spiel - aber wenn man zusammen pa├čt eins mit gutem Ausgang

W├╝nsche Dir noch was ganz, ganz Sch├Ânes
und sende liebe Gr├╝├če
Irene

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Irene,

der gute Ausgang schwebt einem jedenfalls immer vor. Ach, wenn man noch ganz jung ist, h├Ąlt man ihn sogar f├╝r selbstverst├Ąndlich, und was dann alles so kommt, ja, das hast Du ja schon beschrieben. Es ist das Leben selbst, glaube ich, das einen da hineinlockt, weil es gelebt werden will.

Danke f├╝r Deine Interpretation!

Auch Dir die allerbesten W├╝nsche an diesem, irgendwie doch vertr├Ąumten, Nebeltage.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
__________________
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Montgelas
???
Registriert: May 2004

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liebe vera-lena,

wir-werden ist schwer,
nicht immer gelingt es.
setzt es doch ich-werdung
voraus.

meint

montgelas


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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Lieber Montgelas,

da gebe ich Dir nat├╝rlich vollkommen Recht. Wenn ich mir selbst nicht bewusst machen will, wodurch mein Handeln eigentlich bestimmt ist, wird es mich auch nicht k├╝mmern, wie das bei denen bestellt ist, mit denen ich zusammenlebe.

Alles was ich mir an , postiven Qualit├Ąten im Miteinander-Umgehen erworben habe, wird sich auch auf die anderen auswirken und umgekehrt genauso.

Wenn ich einen wildfremden Menschen nach dem Wege frage, und er erkl├Ąrt mir alles, l├Ąchelt mich zum Schluss an und sagt:"Dann w├╝nsche ich Ihnen ein gutes Gelingen", obgleich er doch gar nicht wei├č, weshalb ich nun dorthin finden will, dann gibt mir das erheblich zu denken. Und ich komme mir so sch├Ąbig vor, und ich mache die ersten Schritte, mich darin zu ├╝ben, anderen gute W├╝nsche auszusprechen.
Ja, da hat mir jemand ein kleines St├╝ckchen zur Ich-Werdung weitergeholfen.

Und dadurch wiederum hat er mir auch auf dem Wir-Feld weitergeholfen.

Danke f├╝r Deine Antwort!

Aber jetzt f├Ąllt mir noch ein, inzwischen traue ich es mir auch zu, diese ganze Arbeit allein auf meine Schultern zu nehmen, denn nicht jeder ist bereit auch einen Anteil beizusteuern, aber er m├Âchte trotzdem in einer Gemeinschaft leben d├╝rfen. Naja, wenn er wenigstens ein paar liebenswerte Dinge zueigen hat, und wer hat die nicht, wer wollte so jemanden versto├čen. Alles was er heute nicht lernt, lernt er eben viel,viel sp├Ąter.

Aber dieser Kristall-Traum von meinem Wir-Feld, der ist einfach zu sch├Ân, und ich werde nie aufh├Âren, mir das f├╝r andere und f├╝r mich selbst vorzustellen.

Geh mal f├╝r ein paar Tage in ein Krankenhaus (bitte nicht wirklich!!!!!) da musst Du dann mit mindestens 5 Personen ein Wir-Feld aufbauen, Mitpatienten, ├ärzte , Pfleger... das gibt eine Menge Lernstoff, und wenn Du dann wieder zu Hause bist, hast Du w├Ąhrend der k├Ârperlichen Erholungspause eine ausreichende mentale Besch├Ąftigung.

Bleib gesund und fr├Âhlich und habe noch einen sch├Ânen Tag!
Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena


__________________
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rosste
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2004

Werke: 85
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Liebe Vera-Lena,
du hast ein sch├Ânes Gedicht geschrieben.
Erst wollte ich Dich fragen, was "ebenm├Ąβiger Kristall" bedeutet, weil ich selber Mineralien sammle.
Aber dann hat Klopfstock alles verstanden.
Es gibt auch Zwillinge unter den Kristallen, nebeneinander. Oder Monster, ├╝bereinander gewachsene Kristalle. Und es gibt ganz klare Kristalle, die Edelsteine.
Jeder Diamant ist ein Induviduum.
Je klarer, um so einsamer.
Kein Platz f├╝r Spurenelemente.
Aber Du willst die Verschmelzung. Und die geht auf Kosten der Klarheit.
Weniger Karat aber mehr Zweisamkeit, denn von Liebe hast Du nicht gesprochen.
Vielleicht tust Du den ersten Schritt hin zu ihr.
Liebe und Zweisamkeit - das geh├Ârt zusammen.
Liebe Gr├╝sse, Stephan

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