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Leselupe.de > Kurzprosa
Wir Menschen...
Eingestellt am 25. 05. 2002 21:06


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IrukaRei666
Hobbydichter
Registriert: Jul 2001

Werke: 7
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Was macht uns Menschen zu dem was wir zu sein glauben?
Der vermeintliche Glaube selbst?
Unsere Naivit├Ąt mit der wir glauben?
Die Arroganz mit der wir die Welt unterdr├╝cken?
Oder unser destruktives Verhalten?
Ich denke das alles hat uns zu dem gemacht was wir heute sind.
Doch waren diese Eigenschaften schon immer da, f├╝r
den Charakter des Menschen vorbestimmt?
Vielleicht kam das Verhalten aber auch erst mit der Erkenntnis dass wir H├Ąnde haben mit denen wir Waffen fertigen k├Ânnen um uns die Tier- und Mitwelt Untertan zu machen?!?
Jedenfalls h├Ąlt sich die Menschheit doch allgemein f├╝r die Krone der Sch├Âpfung, f├╝r den Monarchen, der ├╝ber das F├╝rstentum Erde mit all seinen Bewohnern herrscht.
Und versucht jemand an dieser traumhaften Vorstellung zu r├╝tteln, so wird sich auch gerne mal auf den Sch├Âpfungsbericht bezogen.
Doch was sagt uns die Bibel eigentlich wirklich? Darf man oder sollte man die Sch├Âpfungsberichte w├Ârtlich nehmen?
Entstand die Welt in 6 Tagen, weil ein menschen├Ąhnliches Wesen es wollte? Wurde Eva etwa aus Adams Rippe oder aus Erde geformt?
Vielmehr wird doch ein klarer Auftrag deutlich. Wir sollen diese Gabe Erde annehmen, von ihr leben und sie besiedeln.
Wir sollen die Tiere und Pflanzen beherrschen. Aber war das im Sinne von Ausrotten und vernichten gemeint oder im Sinne von sich k├╝mmern? Die Verantwortung tragen und sich als w├╝rdig erweisen den Planeten f├╝r die nachfolgenden Generationen zu erhalten?
Das letztere trifft doch eher zu, oder nicht?
Jedenfalls finde ich diesen Auftrag rationaler. Ob man im christlichen Sinne glaubt oder nicht, es ist doch wohl einzusehen, das wir, die Menschen, der Erde wesentlich mehr Schaden als Nutzen gebracht haben. Doch die Engstirnigkeit im Um- und Nachdenken hat bei zu vielen Menschen noch die Oberhand.
Und da ist sie wieder, die Arroganz, die Naivit├Ąt und die Destruktivit├Ąt. Der vermeintliche Glaube zeigt sich darin, das wir uns immer noch f├╝r die Herrscher halten. Man sagt Umwelt. Was meint, dass etwas um einen herum ist und man selbst somit den zentralen Punkt darstellt. Mitwelt sollten wir sagen.
Wann sind wir bereit vom hohen Ross zu steigen und umzudenken?
Wann bekennt man sich zu den Fehlern?
Wie weit muss es erst noch kommen? Vorw├╝rfe sind fehl am Platze.
Aufforderungen jedoch wichtiger denn je. Aufkl├Ąrung.
Wir zerst├Âren unsere eigene Lebensgrundlage. Immer mehr Menschen, aber parallel dazu werden die Regenw├Ąlder vernichtet, Tierarten ausgerottet, das Ozonloch vergr├Â├čert und die Meere verschmutzt. Ja, ein Hoch auf die menschliche Evolution mit all ihren Fortschritten und Neuerungen. Und die gr├Â├čten Sorgen sind, wie wir Krankheiten in den Griff kriegen, die Menschenleben fordern? Aids und Krebs sind die einzigen Waffen der Natur.
Betrachtet man alle Lebensformen dieser Erde, so verh├Ąlt sich der Mensch wider aller anderen S├Ąuger. Alle anderen Lebensformen passen sich an ihre Mitwelt an. Der Mensch hingegen macht sich nicht die M├╝he, er zerst├Ârt seinen Lebensraum und den der anderen Mitbewohner und zieht weiter. Wurde dem Menschen, wie allen anderen Arten von Leben, denn kein nat├╝rlicher Instinkt zur Anpassung verliehen? Oder haben wir alles verlernt?

Ich bin nicht gegen die Menschheit allgemein.
Aber so darf es nicht weitergehen.
Wenn wir jetzt nichts unternehmen, dann stirbt die Erde, unser Vater, unsere Mutter, unser Lebensraum, unsere Heimat unser -Tischlein- deck- dich- und unser Gl├╝ck!


__________________
"Der Tod ist der allersch├Ąrfste Trip von allen, deshalb heben sie ihn auch ganz bis zuletzt auf"
das l├Ąsst ja hoffen

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
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oh

wie wahr, wie wahr. aber die meisten nenschen haben alle h├Ąnde voll damit zu tun, sich an die menschen anzupassen, um mit ihnen leben zu k├Ânnen. mit den tieren zu leben ist ja sehr verp├Ânt. ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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Rainbow Warrior
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Registriert: Nov 2001

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stimme dir inhaltlich in allen punkten zu. bin selbst der meinung, die erde kann nur durch vernichtung der menschheit gerettet werden und wenn es so weiter geht wirds auch so kommen. aber muss das denn wirklich sein?
auch ich bin umwelts├╝nder. gerne sag ich dann: ich bin ja auch nur ein mensch.
der versuch die erde UND die menschen zu retten ist hoffnungslos - es gibt einfach zu viele von uns. doch rettung ist in sicht! vielleicht schaffens ja die inder oder die pakistanies...
endloses thema!

ich ├╝berleg nur ob das was du geschrieben hast als literatur z├Ąhlt. ohne das ich dir auf den schlips treten will, aber ist das nicht eher ein kommentar? und das ist doch keine literatur im eigentlichen sinne - eher f├╝r zeitungen bestimmt.

fragende gr├╝├če
rw

__________________
eyes of fire in a world of ice

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