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Leselupe.de > Humor und Satire
Wir kochen ein Ei
Eingestellt am 22. 01. 2004 19:36


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Uve Eichler
Festzeitungsschreiber
Registriert: Mar 2003

Werke: 80
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So kochen wir ein Ei:

Zunächst ist es wichtig sich genau mit dem Ei zu beschäftigen, denn ein Ei ist nicht nur ein Ei, nein nein, sondern ein Ei.
Was h√§tte alles aus diesem Ei werden k√∂nnen? Vielleicht ein Spiegelei oder R√ľhrei oder ganz einfach ein gekochtes Ei.
H√§tte man dieses Ei nicht zum Verzehr gedacht, wer weis, ob sich eventuell ein K√ľken entwickelt h√§tte, welches ungeduldig darauf wartete die ersten Schritte ins Leben zu tun. Aber sei's drum, wir kochen ein Ei.

Erste Einheit:
Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
In dieser Zeit nimmt man das unbeschädigte Ei in die Hand und piekst hinterlistig mit einer Nadel, die sich getarnt in einem Plastikschälchen befindet, um dann blitzschnell hervorzustechen, in die runde untere Hälfte des Eies. Ei zur Seite legen.
Da noch etwas Zeit bleibt, stellen wir schon mal die Eieruhr auf sieben Minuten. Achtung! Bitte noch nicht einschalten.

Zweite Einheit:
Kurz bevor sich das Wasser aus seiner fl√ľssigen Form entscheidet zu verdunsten, spielen wir ihm einen Streich und schalten die Herdplatte aus.
Dann nehmen wir das vorbehandelte Ei, welches ja schon einen Stich in den Unterleib bekommen hat, und legen dieses auf einen Kaffeelöffel, womit wir es dann behutsam ins -noch unruhige Wasser- legen.

Dritte Einheit:
Nachdem wir den L√∂ffel wieder aus dem Nass gerettet haben, trocknen wir diesen mit einem Geschirrtuch ab und legen ihn zur√ľck in die Schublade.
Achtung! Jetzt die Uhr einschalten und sieben Minuten warten, bis sie anfängt Geräusche von sich zu geben. Bei Sanduhren bitte die Steinchen zählen, die niederfallen, dann vergeht diese Zeit angenehmer, weil man glaubt abgelenkt zu sein. Hihi.

Vierte Einheit:
Die Minute der Uhr hat geschlagen, genau nach sieben Minuten. Jetzt heißt es aufmerksam und flink sein.
Wir nehmen den Topf, mit dem gezogenen Wasser (ein Begriff, den ich gerade erfunden habe) und dem darin befindlichen Ei, schwenken ihn vorsichtig √ľber das Ausgussbecken und sch√ľtten gef√ľhlvoll das mittlerweile keimfreie Wasser ins Becken.
Vorsicht! Das Ei darf nicht aus dem Topf fallen. Dann schocken wir das Ei. Hierbei ist es wichtig, das wir es zun√§chst freundlich ansehen um ihm dann ein unerwartetes "buh!" entgegen zu schmettern. Zus√§tzlich √ľbergie√üen wir dieses verschreckte Etwas mit eiskaltem Wasser und z√§hlen bis zehn.

F√ľnfte Einheit.
Jetzt ist das Ei groggy und völlig wehrlos. Um ihm nicht noch mehr zu schaden, stellen wir es in einen bereitgestellten Becher und öffnen es auf der angestochenen Seite, dadurch entsteht keine zweite Wunde. Die Schale wird soweit abgepellt, dass man mit einem Eierlöffel die schmackhafte Nahrung entnehmen kann.

Guten Appetit!

__________________
Uve
(Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden)

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Zefira
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 14
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Also ich finde es ja ulkig ... aber wieso um Himmelswillen wird das in "Erzählungen" eigestellt ?

lG, Zefira (liebt seit 2 Sekunden das Wort "eigestellt")

ps. wenn Du Dich schon damit besch√§ftigst, was aus dem Ei h√§tte werden k√∂nnen, Uwe, dann sollte ein schlichtes H√ľhnerk√ľken nicht unerw√§hnt bleiben.
__________________
schmollfisch

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Uve Eichler
Festzeitungsschreiber
Registriert: Mar 2003

Werke: 80
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Hallo Zefira,

Es freut mich, dass Du Dich √ľber diesen Beitrag lustig machst.
Ein H√ľhnerk√ľken w√§re tats√§chlich die Kr√∂nung gewesen, da hast Du recht.
Warum ich diesen Beitrag in Erzählungen gepostet habe, das kann ich auch nicht sagen. Vielleicht wäre er an anderer Stelle tatsächlich besser aufgehoben.


Uve
__________________
Uve
(Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden)

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