Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92216
Momentan online:
415 Gäste und 16 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Wir und unsere Welt
Eingestellt am 19. 12. 2002 15:55


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
gelahh
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Dec 2002

Werke: 10
Kommentare: 4
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Unter dem Titel: WIR UND UNSERE WELT, stelle ich auf meiner Homepage Hier klicken eine Sammlung von Versen und Kurzgeschichten vor. Hierbei handelt es sich um Gedanken, die auf meinen Erlebnissen und Erfahrungen der vergangenen 75 Jahre basieren. (s. a. meine autobiografischen Erz├Ąhlungen unter dem Titel: WIE ICH MIR MEINEN EIGENEN WEG SUCHTE).

Hier jetzt eine Kostprobe der Verse:



DAS 19. und 20. JAHRHUNDERT

Das Volk vertreten von klugen M├Ąnnern
Wollte Deutschland einig seh'n,
Doch damals konnten die vielen F├╝rsten
Den schnellen Wandel noch nicht versteh'n.

Die Einheit kam erst einundsiebzig,
Jetzt war es Politik von oben,
Man sprach vom Zweiten Deutschen Reich,
Ein F├╝rst zum Kaiser ward erhoben.

Der Preu├čen K├Ânig wurde Kaiser,
Es war an sich zu sp├Ąt daf├╝r,
Das Ende deutscher Landesf├╝rsten,
Das stand schon damals vor der T├╝r.

Die Wilhelms liebten Glorienschein,
So war es doch seit jeher Brauch;
Sie taten wie sie es verstanden,
Doch ├╝bertreiben taten sie auch.

Der Wilhelm Zwei war eigentlich
Trotz viel Getu kein wilder Krieger,
War's sein Getu, war's Politik?
Er sah sich als gebor'ner Sieger.

Die Politik lie├č ihn im Stich,
Er hat, eh' er es recht bedacht,
Die meisten L├Ąnder gegen sich -
Der erste Weltkrieg war entfacht.

Vier Jahre dauerte der Krieg,
Dann kam es, wie es mu├čte kommen,
Sein Reich und seine Kaiserkrone
Die hatte man ihm abgenommen.

Doch leiden mu├č das deutsche Volk;
Denn was die F├╝rsten angestellt,
Das galt es gutzumachen jetzt,
Ver├Ąndert hatte sich die Welt.

Verantwortlich war jetzt das Volk;
Wo nahm man die Erfahrung her?
Politiker gab es genug,
Nur mit der Wahl tat man sich schwer.

Wen wundert's, da├č am Ende sich
Man doch den falschen hat erkoren,
Mit Deutschem Blut und Deutscher Ehre
Die alte Tugend ward beschworen.

Der Wilhelm war ein Ehrenmann
Verglichen mit dem, was jetzt kam,
Dem Teufel hatte man vertraut,
Als man sich diesen Hitler nahm.

Um Deutschlands Macht zu demonstrieren,
Da darf man doch nicht kleinlich sein,
Man nutzt das Z├Âgern aller Nachbarn,
Nimmt immer neue L├Ąnder ein.

Doch auch im Volk wird jetzt ges├Ąubert,
Man sagt wer guter Deutscher ist,
Sperrt ein wer Jude und Zigeuner,
Wer Sozi oder Kommunist.

So kam der Zweite Weltkrieg dann,
Die Deutschen mu├čten k├Ąmpfen wieder,
Es dauerte sechs lange Jahr,
Bis Deutschland lag erneut danieder.

Nicht nur f├╝r Krieg und seine Toten
Mu├č Antwort man sich geben jetzt,
Nein, Millionen andere Menschen
Durch Nazis kamen um zuletzt.

Der deutsche Name ist befleckt,
Nicht alle schuldig daran waren,
Doch Mahnung mu├č es stets uns sein,
Da├č wir erkennen die Gefahren.

Das Volk mu├č stets sich neu entscheiden,
Wem es sich anvertrauen kann,
Nicht jeder der das Heil verk├╝ndet,
Ist, wenn gew├Ąhlt, ein Ehrenmann.





Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Andrea1694
Hobbydichter
Registriert: Oct 2002

Werke: 81
Kommentare: 273
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Andrea1694 eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Gelahh,

Dein Gedicht birgt viele Strophen
und in jeder Strophe, jedem Vers,
steckt soviel Wahrheit drinnen.

Es zeugt von einem langen Leben
und vielen Erfahrungen, die das Deinige umgeben.

Bewundernswert, nenn ich Dein Werk.
Doch eines mu├č ich sagen:

Erst wenn der Mensch den Menschen ehrt
und auch die Kreatur das Tier,
dann werden wir den Frieden seh`n
und ab dann in Freuden geh`n.

Es gibt viele Nationen, viele L├Ąnder,
viele unterschiedliche Menschen,
doch egal welcher Hautfarbe,
welchen Landes er kommt,
stets wird der MENSCH doch ein MENSCH sein.

W├╝nsche Dir einen sch├Ânen Abend und eine gute Nacht!

Herzliche Gr├╝├če sendet Dir,
Andrea

Bearbeiten/Löschen    


gelahh
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Dec 2002

Werke: 10
Kommentare: 4
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Ich danke Dir Andrea, f├╝r Deine sch├Ânen Zeilen.

Ich werde mir weiterhin M├╝he geben.

Liebe Gr├╝├če,

Gelahh.

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!