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Leselupe.de > Ungereimtes
Wispertöne
Eingestellt am 30. 03. 2006 08:04


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Lonelysoul
???
Registriert: Mar 2006

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Wispertöne


Wispertöne sonorer Klänge
die sich zum Sterben
in die Sprache schleifen
erinnern an Stimmen
die wortlos
am Fluss des Lebens
an meinen Kopf schlagen.

Treibend mit ihrer Pracht
kommen sie über mich
Silben einer längst
vergessenen Sprache
flüstern und schwinden
wie angehäufte Sonnwenden.





__________________
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit (Friedrich Schiller)

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Dorothea
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Ein Konglomerat seltsamer Metaphern

Hallo Lonelysoul,

ich gestehe, dass sich mir die Logik der Worte und Bilder in Deinen Zeilen nicht erschließt. Mich ärgern angedeutete Geheimnisse, hinter denen schließlich nur eine Menge heißer Luft steht. So wirken diese Zeilen auf mich.

Diese ehrliche Rückmeldung kann auch verletzend wirken, obwohl das nicht meine Absicht ist. Ich gestehe auch gern zu, dass "Nichtverstehen" immer zwei Seiten hat. Entweder ist der Text unnötig kryptisch, oder der Leser ist zu wenig offen, zu dumm.

Nur ein paar Hinweise:
Wispertöne sonorer Klänge

Etwas das wispert, kann nicht gleichzeitig sonor sein! Sonor kommt von lat. sonorus = schallend, klangvoll und steht bildungssprachlich für voll- und wohltönend. In der Linguistik bezeichnet sonor einen nur mit der Stimme gebildeten, stimmhaften Laut, z.B. m,n,l.

Diese Klänge, denn Du bezeichnest sie als "wortlos",
die sich zum Sterben
in die Sprache schleifen
,
mutieren dann plötzlich zu "Silben einer längst vergessenen Sprache" und besitzen "Pracht".
Ich kann mir auch unter "angehäuften Sonnwenden" nichts vorstellen!
Freue mich aber, wenn ich nicht zu sehr gekränkt habe, doch sehr auf die Erklärungen.

__________________
Dorothea Gebauer
----------------------
Sein ist mehr als Haben.

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Lonelysoul
???
Registriert: Mar 2006

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Hallo Dorothea,

soweit ich mich erinnern kann konntest du
noch nie etwas mit meinen Texten anfangen.
Nunja, was solls, ist halt so!

Liebe Grüße Lisa

PS: Und ich werde mich mit Sicherheit nicht erklären!
__________________
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit (Friedrich Schiller)

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Liebe Lisa,

dies ist wieder ein sehr gelungenes Werk von Dir.

Ja, wenn Sprache sich so weit verflüchtigt hat, dass Wörter nur noch als Erinnerung verbleiben und Empfindungen von längst vegessenen Dingen heraufbeschwören, die sich dann auch nicht in Worte fassen lassen, was soll man dann noch sagen? Dann bleiben nur Bilder, um ein Ungefähres mitteilen zu können.

Ich finde es gut, dass Du über zwei Strophen hinweg in demselben Bild geblieben bist.

Die "angehäuften Sonnenwenden", dieses immer wiederkehrende
Gehen und Neuwerden, seit die Erde besteht, beschwört eine Fülle von "Erlebnisessenz" herauf, und wenn man sich damit verbinden kann, oder urplötzlich gegen den eigenen Willen damit verbunden wird, kann man sich zu Recht im Fluss des Lebens fühlen.

Meinen Glückwunsch zu diesem Text!
Liebe Grüße von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Lonelysoul
???
Registriert: Mar 2006

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Liebe Vera-Lena,

da bleibt mir nur eines zu sagen
"vielen herzlichen Dank!"

Schöne Grüße aus dem sonnigen Wien

Lisa
__________________
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