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Leselupe.de > Ungereimtes
Wissen
Eingestellt am 17. 12. 2006 02:53


Autor
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schio
Wird mal Schriftsteller
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Wissen

Ich erweiterte den Kreis meines Wissens.
Als ich feststellte, dass sich damit auch die
Ber├╝hrungslinie zur Unwissenheit vergr├Â├čerte,
erschrak ich sehr.
Was nun ?

┬ę schio ÔÇô 08.10.04

__________________
Ich komme nicht dahinter, wo ich aufh├Âre und die Anderen anfangen. (William Blake)

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Waldemar Hammel
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Siehst Du, NDK, alter Freund und Haudegen hier, und schon haben wir wieder mal die allerges├╝ndeste Konfusion hier angerichtet. Du wei├čt zuviele (apodiktische) Worte aus der Philosophie, aber nichts ├╝ber Sokrates' Speiseeisgewohnheiten, ich hingegen bin nat├╝rlich Sokratesspezialist, kann mir aber seine Sprichw├Ârter nicht merken.
Und w├Ąhrend wir beiden uns hier wunderbarlich erg├Ąnzen und florettieren, bringen wir damit den Mann aus Duisburg mit dem arglosen Autor "schio" hintereinander. Was k├Ânnten wir, in Anbetracht von "schios" ziemlich kurzem Text, hier mehr erwarten?


Ernst gemeint:
Der Text schios impliziert ├╝brigens die keineswegs triviale Vermutung, dass Wissenheit und Unwissenheit eine gemeinsame Grenze (eine "Ber├╝hrungslinie") haben, womit diese "schio'sche Vermutung" von einer linearen Komplementarit├Ąt (a) zwischen Wissen und Unwissen ausgeht. Au├čerdem beschreibt sie die Topologie (b) des Wissens als eine in sich geschlossene Fl├Ąche.
Beide Vermutungen halte ich f├╝r falsch, da ich (1) die Struktur unseres Wissens aus rein neuro-biologischen Gr├╝nden f├╝r selbst├Ąhnlich (c) halte (daraus d├╝rften zB auch die quantenphysikalischen Probleme resultieren), womit ihre potentielle Grenzlinie unendlich wird, und (2) die beiden Topoi "Wissen" und "Unwissen" f├╝r unabh├Ąngig-voneinander begrenzt, was sowohl eine Komplementarit├Ąt zwischen ihnen ausschlie├čt, als auch ihr Vorhandensein als in sich geschlossene Fl├Ąchen unm├Âglich macht, da dies am holistischen Kontinuum der Welt scheitern muss (nicht formal darstellbar ist).
W├╝rde die schio'sche Vermutung einer gemeinsamen Ber├╝hrungslinie zwischen Wissen und Unwissen zutreffen, dann w├Ąre es au├čerdem m├Âglich, aus unserem Wissen heraus auf unser Unwissen zu schlie├čen, und im Weiteren dann aus dem solcherart abgebildeten Unwissen heraus neues Wissen zu erlangen.
Unser neues Wissen kommt aber stets (selbst├Ąhnlich und ├╝brigens nicht frei skalierbar) und dieses erweiternd aus bereits vorhandenem Wissen, und niemals aus Unwissen.

(a) Komplementarit├Ąt:
Hier klicken
(b) Topologie:
Hier klicken
(c) Selbst├Ąhnlichkeit:
Hier klicken

PS: Wenn Du, NDK, die Dummt├╝te in Dir entdeckt hast, und es nicht wehtut, dann denke daran, dass fast jeder Krebsprozess im Anfangsstadium auch ohne Schmerzen abl├Ąuft. Sokrates formulierte einst hellsichtig: "Ich wei├č, dass ich sterben werde, aber bestimmt nicht an Krebs, sondern an der Dummheit (anderer) und meiner eigenen, nicht rechtzeitig wegzulaufen.", was der sp├Ąte Plato mit "Sokrates war eben doch ein Dummbeutel" kommentierte.

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