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Leselupe.de > Humor und Satire
Wolf Patschinski hält seine erste Lesung und weist das Publikum in den Abend ein
Eingestellt am 07. 07. 2010 00:53


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Gerd Geiser
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2006

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Guten Abend meine Damen und Herren

Lassen Sie mich zuvor eine Bemerkung fallen lassen, die fallen gelassen zu werden schon längst hätte fällig gewesen sein müssen: Schön, dass Sie da sind.
Was erwartet Sie heute Abend? Ich will es Ihnen sagen.
Zu Beginn lese ich 6 Gedichte aus dem Zyklus "Morgenblau", danach je 6 weitere Gedichte aus den Zyklen "Heuteblau" und "Übermorgen wieder".
Dann wenden wir uns den dramatischen Zeigefingervorträgen von Traugott Isigkeit zu. Sie entstanden 1890 anlässlich ihrer Teilnahme an der Echternacher Springprozession und tragen den Titel "Tod, wo ist dein Stachel?" und "Oh Herr, lass ab von mir".
Im weiteren Vollzug erschließe ich Ihnen die Welt der Fabeln und wir lauschen den geflügelten Worten aus der Feder des Haubenmeiser Zizigutt.
Es folgt eine etwas längere Sequenz aus der Sprechoper "Pillermann" - Entschuldigung - "Pullermann" von Händel - und Gretel.
Im Anschluss hören Sie 8 Variationen zur vorletzten Zeile aus dem Osterspaziergang von Goethe, die ich Ihnen knieend im Einbaum vortragen werde. Die Sauerstoffmasken befinden sich oberhalb Ihrer Köpfe unter der Decke.
Danach lese ich aus den Aufzeichnungen eines Trunkenboldes das Fragment "Wenn der Mond ins Wirtshaus bricht", entnommen der Schwänkesammlung "Von Wiesenpilgern und Maßvertilgern".
Es folgen die Tagebuchaufzeichnungen einer Wöchnerin
und Auszüge aus den Memoiren der Charlotte - genannt Lottchen - Opel zu Opel Opel, die den Titel tragen "Der Lack ist ab".
Sie dürfen sich dann setzen und wir hören den ersten Satz aus der Martinshornsonate mit Blaulichtuntermalung. Der erste Satz trät die Bezeichnung "Schnelle Fahrt".
Freuen Sie sich anschließend auf die Rezitation der Schlüsselszenen aus Enrico Dapertutos Dramulett "Lasse unse snelle verswinde von hier".

Danach vertreten wir uns die Füße.

Den zweiten Teil des ersten Teils beginne ich mit den Reiseimpressionen des Schwarzfahrers Joseph Blaumeier. Hier beschränke ich mich auf die beiden Abfassungen "Zwecks Zählung nach Zwickau" und "Zurück".
Des Weiteren lese ich aus der Loseblattsammlung von Frau Annemie Fröhlich den Einkaufszettel vom 7.4.1980 und wir nehmen teil an den Aufzeichnungen ihres Mannes Heinz über die Beobachtungen eines Dampfdruckkochtopfventilknopfes.
Danach verteile ich die Anleitung zum Einbau einer Windschutzscheibensteinschlagschadenschutzscheibe.
Das sich anschließende Rezept "Gefüllte Giraffe an marinierter Genkartoffel" ist dem Buch "Ab heute kochst du" entnommen.
Wenn meine Frau es nicht wieder verlegt hat öffne ich daraufhin Horns Archiv für medizinische Erfahrungen und lese in einer gesummten Version 2 Collagen von Agnes Aderlass "Ich bin des Aufstehns müde" und "Geh nicht immer mit dem Zeigefinger durch die Wunde".
Arno Nyms Essay "Schwarze Raben überall" wird uns gegen 1 Uhr 15 in die Pause begleiten.
Während der Pause stehe ich für ein Gespräch zur Verfügung.
Es erfolgt die Luftmatratzenausgabe und ich setze Sie nach der Pause über den weiteren Verlauf des Abends in Kenntnis.
So viel sei aber jetzt schon verraten: Etwa gegen 4 Uhr 30 singen wir gemeinsam die Kantate "Der Dompfaff hat Dünnpfiff".
Wir haben nachher in der Pause Gelegenheit, die Kantate zu üben.
Den vorläufigen Abschluss bildet die Aufführung des Leitfadens "Wo beantrage ich Prozesskostenhilfe?"

Danach erfolgt die Zugabe.


__________________
Es ist schon alles gesagt. Nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

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