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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Wollen wir eine Reise machen?
Eingestellt am 19. 04. 2018 09:19


Autor
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klaatu
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2017

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----------------------------------
Dies ist der Anfang des Textes.
Er muss nicht gelesen werden,
aber so wie ich dich kenne,
wirst du ihn trotzdem lesen.
----------------------------------



Wollen wir eine kleine Reise machen?

Ja?

OK, dann schlie├če deine Augen...

und drehe deinen Kopf langsam
f├╝nfmal im Uhrzeigersinn...


Mir f├Ąllt gerade auf,
dass du mit geschlossenen Augen
ja ├╝berhaupt nicht lesen kannst...

Also bitte Augen wieder auf!

Sind sie wieder offen? (m├╝ssen sie ja wohl...)

Nochmal: Schlie├če GLEICH deine Augen,
drehe dann f├╝nfmal deinen Kopf
und ├Âffne die Augen wieder.

Jetzt...!
:
:
:
Fertig? Gut.
Jetzt schaue dir folgendes Wort an
und versuche dabei kr├Ąftig zu schielen:
:
:
:
SCHL├ťSSEL
:
:
:
Ist dir nun etwas schwindelig?
Perfekt. Dann kann es losgehen.
:
:
:
Siehst du die T├╝r vor uns?

Ber├╝hre sie!

Kannst du sp├╝ren,
wie alt sie ist?

Kannst du
das Holz riechen?
:
:
:
Ich wette,
du m├Âchtest wissen,
was sich dahinter befindet.

Sollen wir um das wetten,
was dort auf uns wartet?
:
:
:
Du siehst,
die T├╝r hat weder eine Klinke,
noch ein Schl├╝sselloch:
:
Aber du hast einen
:
:
:
SCHL├ťSSEL
:
:
:
Benutze ihn!
:
Denke an den
SCHL├ťSSEL
und sie...
:
:
:
... ├Âffnet sich ganz von selbst.
:
:
:
Dahinter ist es dunkel,
aber deine Augen werden sich
schnell daran gew├Âhnen...

Kannst du die Treppe jetzt sehen?
Die m├╝ssen wir nehmen.
Aber pass auf,
sie f├╝hrt steil nach unten
und hat kein Gel├Ąnder!
:
:
:
Geh du vor,
ich halte uns den R├╝cken frei.
:
:
:
Wir sind bald da...
Du wirst ├╝berrascht sein!

H├Ârst du von unten schon
die V├Âgel zwitschern?
:
:
:
Geh weiter...
:
:
:
Sp├╝rst du den Tritt
in deinem R├╝cken?

Merkst du,
wie du das Gleichgewicht verlierst?

F├╝hlst du,
wie deine Knochen
auf die harten Stufen krachen
und brechen...?
:
:
:
H├Ârst du,
wie sich die T├╝r wieder schlie├čt
und das Vogelgezwitscher verstummt?
:
:
:
Traue niemandem...
;



--------------------------------
Dies ist das Ende des Textes.
--------------------------------





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Mondnein
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Ich war ziemlich gespannt, klaatu,

am Ende: ob der Text zu den Antipoden neben Neuseeland f├╝hrt oder in die H├Âlle.

Im Grunde genommen die Bestrafung f├╝r diejenigen Leser, die sich den Hals nicht f├╝nffach geschraubt haben.

Erinnert an Otto Waalkes, d.h. an Sketche, die durchaus von Robert Gernhardt stammen k├Ânnen, oder von einem anderen der "Frankfurter Neuen Schule" (d.h. der alten Pardon-Autoren, die mit den Otto-Sketchen etwas Geld verdienen wollten).

grusz, hansz


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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klaatu
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2017

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Hi Mondnein,

ich wollte einfach mal was "Interaktives" schreiben. Das Ende ist auch keine Bestrafung f├╝r unkorrektes Vorbereiten, sondern daf├╝r, einem wildfremden Kerl im Netz vertraut zu haben. Man w├╝rde ja auch nicht zu einem Fremden in den Bus steigen, wenn an der Seite gro├č "Rape-Van" steht...

LG
k

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