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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Worteverlust
Eingestellt am 18. 02. 2011 10:25


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DocSchneider
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Und

dann?

Version vom 18. 02. 2011 10:25

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DocSchneider
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Habe es auf zwei Worte reduziert....

Danke, dass du Worte gefunden hast.
;-)

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Verboholiker
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Zwischen diesen beiden Worten liegt mehr. So einfach sollten wir das nicht abhandeln.

[...]

Was denkt der Schreiber?

MFG

Verboholiker



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DocSchneider
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Der Text ist zunächste eine Provokation, denn es ist ja kein richtiger. Ein Text ohne Worte! Auf der anderen Seite soll er den Verlust von Sprache kennzeichnen, wenn Worte einfach fehlen. Was kommt dann? Nonverbale Kommunikation. Oder einfach schweigen. Bis wieder Worte gefunden werden. Oder einfach mal das Schweigen üben.
Danke für die Meinung!

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Verboholiker
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Alles, einfach alles steht zwischen diesen beiden Wörtern. Es würde aber den Rahmen hier sprengen, wenn ich Dir sagte, was genau dazwischen liegt.

Schreibe Deine beiden Wörter auf die beiden Türme des Kölner Doms, und es hätte auf einmal einen unglaublichen Sinn für viele, viele Menschen. Dazwischen stünde der Sinn des Lebens, des Universums und des ganzen Rests.

Nach der Kommunikation kommt das Sich-Gedanken-Machen. Vor der Kommunikation kommt das Sich-Gedanken-Machen. Quasi für sich selbst, da bedarf es keiner Worte. Schweigen gibt es doch nicht, denn, solange man lebt, wird man einen Monolog in sich selbst führen. Gedanken kreiseln. Für die Ewigkeit wünschenswert ist das für uns Menschen, die wir nach dem Staate streben, sicherlich nicht, aber es, also das wortlose Nachdenken, erschafft eine ganz, ganz wundervolle Grundlage für weitere soziale Interaktionen.

Wortlosigkeit ist also ganz okay, wie ich finde. Sie gibt einem Menschen die Möglichkeit, seine Ideen zu arrangieren.

Der "Verlust der Sprache" wird schon seit ewigen Zeiten befürchtet, schon in der Antike, beispielsweise bei den (alten, alten) Griechen. Ständig gab es diese Befürchtung. Und bis Heute.

Jetzt habe ich genug geschrieben, Du darfst wieder.

MFG

Verboholiker

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DocSchneider
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Ja isset denn!!! So viele Worte der geschätzten beiden Vorkommentatoren zu zwei einsamen Wörten. Und dann?
Genau, was schreibe ich jetzt dazu?!?

Dass beide irgendwie Recht haben. Gemeinsames Schweigen kann vertraut und beredet sein. Liebe braucht manchmal keine Worte. So in diesem Sinne. Schweigen kann aber auch Vorbereitung sein, nachdenken tut man ja auch dann, gerade dann lässt man die Gedanken schweifen, um sie dann wieder in Worte zu fassen, die den Worteverlust aufheben....
Aber Worte können auch verletzend sein, Waffen und Schwerter, dann ist es besser zu schweigen. Aber auch ein Schweigen kann schlimmer sein als jedes Wort, bedrückend, verletzend, so sind wir wieder beim Worteverlust...

Herrje! Welches Thema.

;-)


Irgendwo las ich:

Wir reden.
Wir reden dauernd.
Wir reden dauernd aneinander vorbei.

Vielleicht
schweigen wir uns
wieder zusammen.



GLG Doc

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