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Leselupe.de > Ungereimtes
Wortlos
Eingestellt am 29. 07. 2002 14:51


Autor
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Eilan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2002

Werke: 42
Kommentare: 40
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Ich w├╝rde so gerne
etwas sagen
das sagen
was ich denke
das sagen
was ich meine
was ich f├╝hle
was in mir herrscht
doch f├╝r all dies
finde ich keine Worte
weil es daf├╝r keine gibt.

------------------------------

Welchen Sinn haben Worte?
Nicht alles ist mit ihnen auszudr├╝cken,
zu verstehen, alles so kompliziert.
Wieso die Rechtschreibung? Worte sind Worte,
egal ob sie mit zwei f oder nur mit einem
geschrieben sind. Im Grunde genommen
├Ąndert sich der Sinn doch nicht,
solange man den Zusammenhang erkennen kann.
Wieso brauchen wir ├╝berhaupt Worte,
k├Ânnen wir unsere Gef├╝hle denn nicht anders ausdr├╝cken,
das was wir denken? Worte bilden S├Ątze, S├Ątze bilden Geschichten, Gedichte... wieso k├Ânnen wir sie ├╝berhaupt verstehen? Wieso kennen wir all ihre Bedeutungen?
Wie lernen wir ihre Bedeutung kennen?

__________________
Das Licht findest du in der Dunkelheit

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margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
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worte k├Ânnen irritieren - aber auch wunderbares
aussagen. du kannst dich von worten verletzt f├╝hlen
- oder in den himmel gehoben werden. kaspar hauser konnte mit
worten letzlich nicht leben. du hast recht, worte
sind nur intellektuelles beiwerk. die gef├╝hle zeigen
sich auch ohne worte, zwischen den worten.
aber wir haben diesen einen hammer der kommunikation,
und wir werden damit arbeiten m├╝ssen. ein ausdruck
unserer selbstbewu├čtheit. ich w├╝nsche mir, da├č man
worte nicht immer w├Ârtlich nimmt. wie ein bild nicht
aus den strichen und farben besteht. es besteht aus
dem eindruck, aus den spannungen, aus der betonung,
aus dem wechselspiel zwischen licht und schatten.
das macht das gesamte bild aus, das wir als kunstwerk
betrachten. wenn wir die augen offenhalten, sehen
wir die kunst, die wir mit unserem geist nie erreichen
werden: die natur, die erscheinungsformen der welt und
des universums. worte wirken dagegen tats├Ąchlich bla├č.
aber der mensch braucht sie.

liebe gr├╝├če
ralph
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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Danny
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2002

Werke: 4
Kommentare: 8
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Dein Gedicht ist sehr sch├Ân und regt zum Nachdenken an. Ich glaube, es ist immer m├Âglich, zu sagen und zu zeigen, was man f├╝hlt. Es ist eine Frage des integren Charakters, ob wir es wagen, unser Inneres unseren Mitmenschen zu er├Âffnen.
__________________
"Chancen gehen nie verloren. Die man selbst vers├Ąumt, nutzen andere"

unbekannt

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Eilan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2002

Werke: 42
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Vielen Dank Danny, aber:
Es gibt Dinge die kann man nicht in Worte fassen...

Vor allem k├Ânnen Worte sehr schnell falsch verstanden werden. Nicht jeder intepretiert ein Wort gleich wie der andere.

Auch dir Danke f├╝r deinen Beitrag Margot
Wie du das mit dem Bild erkl├Ąrt hast, das klang verd├Ąchtig nach einem K├╝nstler. Die Erkl├Ąrung gef├Ąllt mir sehr gut.

__________________
Das Licht findest du in der Dunkelheit

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