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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Würstchen und Kartoffelsalat (gelöscht)
Eingestellt am 15. 12. 2012 13:16


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eisblume
???
Registriert: Jun 2012

Werke: 20
Kommentare: 588
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Ciconia
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2012

Werke: 303
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Habt ihr diesmal nicht ein wenig überzogen? Es ist ja schön, wenn ein Freundeskreis sich einig ist, aber darf man deshalb kollektiv gegen die gesamte Leserschaft vorgehen, nur weil jemand einen Text von Eisblume nicht gut benotet?

Aussagen wie

quote:
dem schwappt wohl die eigene Gehässigkeit über, oder er hat keinen Schimmer vom Schreiben.
(Jennerwein)
quote:
es gibt halt missgünstige Neider, Zickenkriege und Niedermacher
(USch)
quote:
wem ich hier so auf die Füße getreten bin, dass er/sie sich bemüßigt fühlt, seinen/ihren Ärger auf diesem Weg Luft zu machen
(Eisblume)
quote:
Nicht jeder, versteht das Handwerk und manchmal ist es auch nur Rache.
(Paloma)

sind sehr überheblich und stellen eine Beleidigung der Leser und Bewerter dar. In der LL gibt es nun mal das Recht der anonymen Bewertung, das auch von den oben zitierten Autoren gern in Anspruch genommen wird. Wenn jemand eine 2 vergibt, hält er den Text offensichtlich für so schlecht, dass er ihm nicht einmal einen Kommentar wert ist. Wie ihr hier auf das Motiv Rache kommt, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Oder ist euch dieses Motiv selbst nicht fremd?

Was den von Herrn Jennerwein als „makellos“ beschriebenen Text angeht, schließe ich mich Inky an, wenn sie sagt, er sei zu plakativ. Ich finde ihn hölzern, leblos, voller Klischees (Weihnachten auf den Malediven, Rinderfilet und Lachs) und Wiederholungen. Bereits im ersten Absatz beginnt zweimal ein Satz mit „Dort“, in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen heißt es „während“. Das ist alles andere als ein makelloser Stil und erinnert mehr an einen Schüleraufsatz.

Kartoffelsalat und Würstchen sind übrigens in einigen Teilen Deutschlands ein durchaus übliches Essen an Heiligabend, unabhängig vom Einkommen.

Ich halte diesen Text für unterdurchschnittlich und benote ihn deshalb offiziell (und nicht aus Rache, warum auch?) mit einer 4.

Ciconia

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USch
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo eisblume,
noch eine Kleingkeit, die du ändern solltest:
Für sie schien es wichtiger, sich zu vergewissern, dass Rinderfilet und Lachs ...
LG USch

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Grauschimmel
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Registriert: Sep 2012

Werke: 17
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Guten Morgen meine kalte Blume, die 6 Plusgrade mit Sonnenschein lassen Dich aber nicht wirklich an meiner Fensterscheibe erscheinen… aber eine schöne Geschichte, so in mir drin.
Ich denke, der Zeigefinger kann gar nicht lang oder der Spiegel nicht blank genug sein, um
herrschenden Zeitgeist zu geißeln. „Plakativ!“ Ja, aber der Aushang zeigt andere Werte, als die, die Fernsehwerbung uns „wertvoll“ glauben machen soll. Natürlich gehört an dieser Stelle auch gesagt, dass in vielen s.g. materiell schlecht gestellten Familien, jene menschliche Zuwendung in gemeinsam sinnvoller Zeit auch nicht so „dicke verteilt wird“. Genau so, wie es andere Wertevermittlungen auch bei den „Besseressern“ gibt. Aber das würde den Rahmen Deiner Geschichte sprengen. Bleiben wir bei ihr. Meine Vorredner haben vieles gesagt und Du hast Deinen Text fleißig geschliffen. Das schätze ich an Dir. Nur der Anfang erscheint mir ein wenig holprigunklar. Der Jan zieht mit den Kindern und Schlitten „los“, später zieht er ihn dann tatsächlich, den Berg hinauf mit den Kindern. Hier wird Dir …
Das stört aber den Gesamteindruck bei mir nicht. Nun sind meine Bewertungen eine Sache für sich. Bei mir wird im Ergebnis immer aus „hat mir gefallen“- „mehr rausholen!“ Da muss ich noch an mir arbeiten.
Lieber Gruß vom Grauschimmel!

__________________
Ich will dem Namenlosen in mir Worte schenken, dass ich verstehe und zu hören bin.

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Gernot Jennerwein
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Registriert: Oct 2008

Werke: 108
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quote:
Damit Karin in Ruhe den mickrigen Weihnachtsbaum mit roten Kugeln und Lametta schmücken konnte, zog Jan mit Kathi und Philipp aus, um Schlitten zu fahren. zum Schlittenberg. Dort Auf dem Hügel am Stadtrand sausten schon einige Kinder den Hügel Abhang hinunter, während die ihre Eltern abseits standen und sich mit Glühwein aus der Thermoskanne wärmten. und sich unterhielten. Dabei waren sie so in ihr Gespräch vertieft, dass sie die Zurufe ihrer Kinder überhörten. Für sie schien es wichtiger augenblicklich von größerer Bedeutung zu sein, sich zu vergewissern, dass Rinderfilet und Lachs zu Weihnachten völlig angemessen wären. Außerdem galt es, die Planung des über einen Weihnachtsurlaubs auf den Malediven zu kommunizierenpalavern. In der Ferienanlage gäbe es eine supertolle Animation für die Kids, die sie wären den ganzen Tag über versorgt und beschäftigt, sodass die Eltern man den Urlaub auch entsprechend genießen, mal ausspannen und abschalten könnten. Ja, das würde toll werden wäre toll, so käme jeder auf seine Kosten.
Jan konnte wollte zu diesem Gespräch nichts beitragen. Sie würdenEr würde Weihnachten zu Hause verbringen und am Heiligen Abend mit seinen Lieben Würstchen und Kartoffelsalat begehen essen. Auch würden seine Kinder nicht das neueste Handy noch das aktuellste Nintendo-Spiel bekommen.

Wortlos ging er weiter, lief zu seinen beiden Schätzen und zog sie mit dem Schlitten den Hügel hinauf. Die zwei jauchzten vor Freude. Oben angekommen, zwängte er sich zu ihnen, umschloss sie fest mit seinen Armen und dann rutschen sie fröhlich lachend nach unten, kamen ins Schlingern und purzelten in den Schnee. Kathi und Philipp ergriffen die Gelegenheit beim Schopf, formten Schneebälle und eröffneten das Feuer auf den sich am Boden windenden Jan. Nach einer kleinen Weile erwiderte er den Angriff. Ehe er sich versah, kamen auch die anderen Kinder herbei und im Nu war die hübschesteschönste Schneeballschlacht im Gange. Die palavernden anderen Eltern schienen waren darüber nicht erfreut und forderten ihren Nachwuchs auf, nicht so herumzuschreien und gefälligst leise zu spielen.

Außer Puste und mit glühenden Gesichtern machte sich Jan mit seinen Kindern kurz darauf später auf den Heimweg.
„Wir sind froh, dass du nicht so bist, wie die da“, flüsterte Philipp ihm zu.
Da wusste Jan, dass es völlig egal nicht darauf ankam, was unter dem kleinen kümmerlichen einem Weihnachtsbaum liegen würde lag, sondern dass etwas ganz anderes Kinder glücklich machte. denn das schönste Geschenk hatte er seinen Kindern längst gemacht.




__________________
der Sibirier

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Grendel
Guest
Registriert: Not Yet

Guten Morgen, Eisblume,

Du schreibst, dass Du das Plakative an dem Text beabsichtigt hast. Und doch denke ich, dass Du eigentlich den Leser zu der Erkenntnis kommen lassen willst, statt ihm diese vorzuschreiben. Um das zu erreichen bräuchtest Du nur wenige Eingriffe vorzunehmen.

Zunächst finde ich die Änderungen, die Gernot vorschlägt gut. Allerdings würde ich weiter gehen und die Nintendos und anderes Spielzeug den übrigen Eltern in den Mund legen, noch bevor Jan sich zu den Kindern gesellt. Dann könnte der Vater in Gedanken positiv sagen, was seine Kinder zu Weihnachten bekommen. Entsprechend würde ich auch den Schluss abändern, indem Jan nur noch die positive Erkenntnis ausspricht: Jetzt wusste er, dass er das schönste Geschenk ... Das, was zu plakativ ist, wirkt sonst leicht moralisierend und zerstört die Stimmung der Geschichte.

Entschuldige, dass ich nicht korrekt zitiere, aber bei mir wird der Text unter dem Antwortfeld nicht angezeigt.

LG
Grendel

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