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Leselupe.de > Kurzprosa
Wunder
Eingestellt am 28. 10. 2006 16:15


Autor
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sammy le fox
Autorenanwärter
Registriert: Jun 2006

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"Ist es nicht wunderschön, wie der Wind durch das Schilf weht und dabei Klänge hervorruft?".
Doch er hörte nicht auf den Wind und die Klänge.
"Ist es nicht wunderschön, wie sich die Sonne in den sanften Wellen spiegelt?".
Doch er öffnete nicht die Augen, um aufs Wasser zu schauen.
"Ist es nicht wundersch√∂n, wie die Wildg√§nse mit kr√§ftigen Fl√ľgelschl√§gen ihre Freiheit demonstrieren?".
Doch er hob nicht den Kopf, um die Vögel zu beobachten.
Da √ľberkamen Zweifel ihr Herz.
"Was ist los? Liebst du mich nicht mehr? Du achtest nicht auf die Dinge, denen ich lausche. Du beachtest nicht die Dinge, die ich dir zeige. Du drehst dich nicht nach den Dingen um, die mich faszinieren. Wenn dir die Wunder der Natur egal sind, bin ich dir auch egal?".
Er öffnete seine Augen, hob den Kopf und nahm ihre Hände.
"Was ist schon der Klang des Schilfes im Gegensatz zu deiner Stimme? Was ist die Sonnenspiegelung gegen das Feuer in deinen Augen? Warum soll ich mich umdrehen, von dir abwenden? Nur um den Gänsen hinterher zuschauen, wie sie in die Freiheit fliegen, soll ich mich aus deiner Umarmung befreien? Die Wunder der Natur sind allgegenwärtig, immer um mich herum. Doch ich bin nur ein Mensch. Mein Verstand ist zu klein, um all dies auf einmal zu erfassen. Er ist voll und ganz mit dem größten Wunder beschäftigt, und das bist du.".

__________________
^^
Life's a Foxtrot -
and I can't dance!

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Haki
Guest
Registriert: Not Yet

Sehr gef√ľhlvoller Text.
Ein paar Kleinigkeiten w√ľrde ich √§ndern, ansonsten wirklich sehr gelungen. Hier meine Vorschl√§ge im Text:


"Lausche dem Wind, wie er durchs Schilf weht."
Doch er hörte nicht auf den Wind.
"Schau doch, wie sich die Sonne auf dem Wasser spiegelt."
Doch er öffnete nicht die Augen.
"Sieh, wie die Wildg√§nse mit kr√§fitgen Fl√ľgelschl√§gen ihre Freiheit demonstrieren."
Doch er hob nicht den Kopf, um die Vögel zu beobachten.
"Was ist los? Liebst du mich nicht mehr? Du achtest nicht auf die Dinge, denen ich lausche. Du beachtest nicht die Dinge, die ich dir zeige. Du drehst dich nicht nach den Dingen um, die mich faszinieren. Wenn dir die Wunder der Natur egal sind, bin ich dir auch egal?", fragte sie mit zitternder Stimme.
Er öffnete seine Augen, hob den Kopf und nahm ihre Hände.
"Was ist schon der Klang des Schilfes im Gegensatz zu deiner Stimme? Was ist die Sonnenspiegelung gegen das Feuer in deinen Augen? Warum soll ich mich von dir abwenden, nur um den Gänsen hinterher zuschauen, wie sie in die Freiheit fliegen? Soll ich mich aus deiner Umarmung befreien?".



So sähe der Text bei mir aus.
Du siehst, ich habe zu Beginn all diese schrecklichen Wertungen(nein, eigentlich nur eine:"Wundersch√∂N") herausgenommen und ein wenig gek√ľrzt und verdichtet.
Auch in der Antwort deines Ich-Erzählers habe ich ein wenig gewerkelt. Auch den Zweifel habe ich etwas näher an dein Du gebracht, mit dem Zusatz "fragte sie mit zitternder.."
Der Schluss ist mir zu erklärend und ich fänds schön, wenn er so aufhört, der Rest ist einfach zu viel Klischee und Kitsch.

Vielleicht kannst du ja mit der ein oder anderen Idee etwas anfangen.

Liebe Gr√ľ√üe,
Haki

PS: Ein Logikfehler ist aber drin, in deinem Text: Wie kann er ihre feurigen Augen sehen, wenn eben seine geschlossen sind??

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