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Leselupe.de > Gereimtes
Xania
Eingestellt am 02. 09. 2006 14:53


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Walther
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Xania (Sonettkranz)

I

Hör, wie sie laut im alten Ölbaum schreien:
Zikaden! Geht’s um ihres Lebens Rest?
Die Winde streicheln Blätter und Geäst.
Und wir? Wir träumen unter langen Reihen

Von Sonnenschirmen. Denn, wenn man ihn lässt,
Den Menschen, würd er ruhn, wär zu befreien
Von seinen Süchten? Könnt man sie verzeihen?
Geflohen sind verbissen wir, gestresst,

Und, als die Insel wir mit wunden Füßen
Betraten, Augen sahn’s Aquamarin
Des Mittelmeers, hier wolln sie bleiben müssen.

Wir spürn, wie die Dämonen endlich fliehn:
Für alles mussten wir schon schlaflos büßen
Erst in der Langsamkeit wir finden Sinn.

II

Erst in der Langsamkeit wir finden Sinn
Und suchen ihn in einer kretischen Taverne.
Dass man von alten Kretern etwas lerne
Begaben wir uns dort des Mittags hin.

Von dem Salat mit Käse isst man gerne,
Den weißen Wein, gekühlt, wie liebt man ihn!
Der Schweiß, er tropft von Stirn und auch dem Kinn,
Und die Gedanken suchen Horizont und Ferne.

Ja, warum wollen wir nicht einfach träumen,
Philosophieren über dies und das,
Wir sitzen unter den Olivenbäumen,

Und unsre Faulheit macht uns Riesenspaß.
Die Schatten schwarz die halben Wege säumen.
Sie wandern mit dem Licht ohn’ Unterlass.

III

Sie wandern mit dem Licht ohn’ Unterlass
Und greifen mit den Fingern nach dem Leben.
An Häusern Bougainevilla oder Reben.
Man sitzt im Schatten, denkt sich irgendwas.

Zum Halten kommen Eile und das Streben.
Nur auf den Wellenschlag ist noch Verlass.
Aus den Tavernen tönt ein sanfter Bass,
Auf den sich die Bouzoukis leuchtend heben.

Der traurige Gesang erzählt von alten Sagen,
Von Liebe, Arbeit und dem kleinen Dorf.
Hier sind’s die wirklich großen, letzten Fragen;

Der Alltag scheint so weit und so amorph.
Die Wunden, die uns Gier und Missgunst schlagen,
Sie trocknen aus und bilden ersten Schorf.

IV

Sie trocknen aus und bilden ersten Schorf,
Die Weiden auf der Berge steiler Flanken,
Auf denen sich die Sukkulenten ranken.
Sie grenzen an ein altes Bauerndorf.

Die Ziegen streifen, so grazil, die schlanken,
Durch die Olivenhaine. Anthropomorph
Erscheinen Landschaftsbilder. Grün im Torf
Der weißen Blumenkübel sich bedanken

Bananenstauden, blüht der Oleander.
Die Tennen bergen Tisch und Sonnenstuhl,
Die stehen eng an eng so beieinander.

Wir fühlen uns erotisch somnambul
Und sehn uns an und sind einfach entspannter.
Die Grazien sonnen sich am Swimmingpool.

V

Die Grazien sonnen sich am Swimmingpool.
Den Männern wird’s dabei ganz warm ums Herz.
Sie zeigen ihren wohlgeformten Sterz.
Und diese ziehn den Bauch ein, äugen cool.

Der junge Bursche spürt den feinen Schmerz.
Die Wasserbombe reisst niemand vom Stuhl.
Das Meer ist wärmer als ein Sündenpfuhl.
Wieviel ist Showing-off, wieviel Kommerz?

Die Kinder üben mit dem roten Schlauchboot
Das Stechen in die wellenreiche See.
Die Eltern liegen faul wie mausetot

Und strecken ihre Hintern in die Höh.
Der Nordmann ist vom Sonnenbrand krebsrot.
Er weiß: „Die nächste Nacht tut das mir weh!“

VI

Er weiß: „Die nächste Nacht tut das mir weh!“
Er dreht sich dann im Bett turbinenschnell.
Die Nacht, so heiß und feucht, wird wieder hell.
Der Rücken aber schmerzt, o jemine.

Die Sonne steht am Himmel, weiß und grell,
Kein Schatten ist. Schon morgens beim Kaffee
Die Sonnenbrille auf, damit man etwas seh:
Der Nordmann bleibt bekleidet im Hotel.

Nach einem Bad in sanften Wasserfluten:
Wir gehn am Strand und sehn die Fische huschen.
So mancher tut an sich zu viel des Guten.

Man sollt dem Schöpfer nicht ins Handwerk pfuschen!
Wo einst Minoer in den Sommern ruhten,
Sich Aphroditen schütteln unter Duschen.

VII

Sich Aphroditen schütteln unter Duschen
Ihr langes Haar, als wär’s morgens bereits
Nach Mitternacht. Es spiegelt dieser Reiz
Sich in den Männern, die die Muskeln pushen.

Die alten Herren schweigen wichtig andrerseits,
Wer lächelt, der gehört zu diesen Luschen,
Die ohne Einfluss durch die Städte huschen:
Wer nicht bedeutsam tut, der bleibt abseits.

Sie sitzen beim Kaffee. Wie die Lemuren
So streichen ihre Blicke durch den Raum.
Die schwarzen Brillen und die teuren Uhren

Am linken Arm. Wie bei dem alten Baum
Gebeugt erscheinen storrig die Figuren.
Und die feuchtschwüle Luft bewegt sich kaum.

VIII

Und die feuchtschwüle Luft bewegt sich kaum,
Des Meeres glatte Fläche spiegelt’s Licht.
Der Dumme nur, so scheint es, ruht jetzt nicht.
Am kühlen Bier selbst trocknet rasch der Schaum.

Das Nichtstun wird vom Sündenfall zur Pflicht.
Das müde Schweigen gleitet in den Traum.
Der Wind ist schwach: Kein Rascheln in dem Baum.
Die Sonne sticht fast wie das Strafgericht.

Wir sitzen auf dem Kirchplatz abgeschlafft.
Es hilft nicht mal der griechische Kaffee.
Er ist so schwarz wie süß. Doch unsre Kraft,

Sie bleibt erschöpft. Wir fühlen uns geschafft.
Der harte Stuhl gibt sich als Kanapee,
Wo in der Zeit so manches Schlafloch klafft.

IX

Wo in der Zeit so manches Schlafloch klafft,
Da sitzt der kluge Mensch am alten Hafen.
Wo die Kulturen auf einander trafen,
Erscheint der Mantel unsrer Zeit gerafft.

Palazzi hatten einst die Christengrafen;
Die Türken haben sie dann weggeschafft.
Von Minos alten Steinen massenhaft:
Sie haben lang im tiefen Grund geschlafen.

Moscheen findet man mit Minaretten,
Die weißen Kuppeln gleißend hell besonnt.
Darunter – europäische! – Silhouetten:

Von den Touristen bleibt nichts unbewohnt!
Die schönen Mädchen rauchen Zigaretten,
Damit der Tod sie sicher nicht verschont!

X

Damit der Tod sie sicher nicht verschont,
Rösten sie sich in heißer Mittagssonne.
Sie zu betrachten wäre eine reine Wonne,
Wär nicht so mancher Busen wie geclont.

Und andre wiederum, wie eine Tonne:
Sie grillen sich von Stoffen fast verschont.
Das Bräunen hatt’ sich nicht entfernt gelohnt.
Dem Hautkrebs aber ist’s die reine Wonne.

Auf jener Insel mit dem rosafarbnen Sand
Da suchen wir nach Muscheln und dem Glück.
Ganz weiß erstrahlt der weiche Meeresstrand.

Wer wollte da ins kalte Land zurück.
Wir träumen uns zu zweit ins Unbekannt.
Dort stehlen wir davon ein kleines Stück.

XI

Dort stehlen wir davon ein kleines Stück:
Es wird kaum mehr als die Erinn’rung sein.
Denn Bilder sind nicht dieser Sonnenschein;
Sie bringen eine kleine Ahnung nur zurück

Von dem Geruch, den sogen wir uns ein,
Von Feta, den Gewürzen, diesem Glück
Des Laisser faire. Wie ich’s auch immer rück,
Die Bilder machen es doch viel zu klein,

Was da an Freiheit, Nähe uns umgab.
Was soll die leichte Wehmut und die Trauer,
Sie führen uns nur tief ins Tal hinab.

Wer weiterfeiert, der ist sicher schlauer.
Der Tod bringt uns doch früh genug ins Grab,
Denn nichts auf dieser Welt war je von Dauer.

XII

Denn nichts auf dieser Welt war je von Dauer.
Drum wird der Kluge es in Fotos bannen.
Berichtet wird von Freuden und von Pannen,
Und ständig liegt er knipsend auf der Lauer.

Wo die Ereignisse zum Bild gerannen,
Da glaubt sich die Erinnerung genauer.
Schnappschüsse wirken fast wie Nachverdauer
Von dem, was wir an Lebenslust gewannen.

So wollen wir heut den Sirtaki tanzen
Und hören zu, wie die Bouzoukis spielen.
Die Freude ist in uns und in dem Ganzen,

Wir wollen nicht auf unsre Uhren schielen.
Noch bleiben Augenblicke und auch Chancen,
Sich wie ein Halbgott und im Rausch zu fühlen.

XIII

Sich wie ein Halbgott und im Rausch zu fühlen,
Gelingt mit Wein, mit Raki und mit Ouzo.
Man isst und singt und fragt: „Sag, was machst Du so?“
Und will den Alltag einfach runterspülen.

Der Grieche wird im Dunst zum Götterbeau,
Die Griechin scheint den Sonnenbrand zu kühlen.
Die Augen wollen sich in Herzen wühlen.
Und alle glauben sich so leicht und froh.

Die Mönche hausen auf den wilden Bergen,
Der Pope sitzt mittags im Kaffeon.
Die schwarzen Sonnenbrillen, sie verbergen

Gesichter, Augen. Sie reden mit leisem Ton
Von alten Zeiten. In verglasten Särgen
Stehlen wir uns aus dieser Welt davon.

XIV

Stehlen wir uns aus dieser Welt davon
Und retten uns auf eine kleine Insel.
Wir sind die wahren echten Einfaltspinsel.
Doch wer gesteht sich die Erkenntnis schon.

Die Zeit verkommt, vergeht wie ein Gerinnsel,
Die Welt ergraut wie wir ganz Ton in Ton.
Dass man zuhause in der Fremde wohn,
So geht das täglich’ Klagen und Gewinsel.

Jetzt ist es Zeit, aus diesem Trott zu fliehn.
Ein weitres Warten wär nicht zu verzeihen.
Was gestern noch so ganz unmöglich schien,

Die Zweifel werden sich von selbst zerstreuen.
Zu Grillen und Zikaden zieht’s uns hin.
Hör, wie sie laut im alten Ölbaum schreien.


__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Lachmalwieder
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Hallo Walther,
schade dass du mit deinem Sonett incl. Meistersonett keinen rechten Anklang findest. Mit Sicherheit ist es ein Leckerbissen für einen Sonettliebhaber. Ich gebe frei umwunden zu, dass ich das Sonett an sich nicht so sehr mag, weil es durch den vorgegebenen Rhythmus immer sehr tragend daher kommt, was sich für lustige Inhalte (die ich bevorzuge) nicht so geeignet ist. Aus künstlerisch/technischer Sicht ist es natürlich höchst anspruchsvoll und deswegen möchte ich dir gern meine Hochachtung für dieses Werk zollen.
LG Steffen
__________________
Besucht mich mal unter: www.lach-und-sachgeschichten.com

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JoteS
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...und ich schliesse mich hiermit Steffen gerne an.

J.
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Walther
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Hallo Ihr Beiden,

Sonette, meine sowieso, sind nicht jedermanns Sache. Damit lebe ich (und werd's müssen, da ich mich in dieser Hinsicht nicht mehr "bessern" werde).

Danke für Eure lobenden Worte. So findet meine Fleißarbeit noch ein "versöhnliches" Ende. Wenigstens war es ein paar rückenstärkende Anmerkungen wert.

Liebe Grüße

W.


__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Inu
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Hallo Walther

Viele Abschnitte in Deinem Gedicht haben mir SEHR gefallen. Da ist viel Echtes über Griechenland, Olivenbäume, Zikadenzirpen, Sonnenglast, Wein, archaischen Zauber, Kreta,
auch Lebensweisheiten und philosophische Gedanken ...

Als Gesamtwerk aber fühle ich eine poetische Diskrepanz zwischen der Getragenheit, die man bei einem Sonett erwartet und einer allzu modernen ‚Lässigkeit‘ zirka ab der 5. Strophe. Da wird es dann fast reine, nicht ganz originelle UrlaubsBESCHREIBUNG. Da kommen amüsante, aber doch nicht sehr verdichtete Sachen vor: Baden-Gehen, Strandleben, wie silikongespritzte Frauen aussehen usw. Dafür würde ich nicht unbedingt den Sonettstil wählen.

Warum ist das Leben und die Kunst meistens so unvollkommen? Ein wenig habe ich das Gefühl, als ob Du hättest kürzen sollen, nicht ganz so viele Gedanken und Bilder hineintun. Bis zum 5. Vers ist es atemberaubend.

Und überhaupt: ich finde das Gedicht viel eher gut als schlecht und die ( fast gelungene ) Mühe muss belohnt werden.

Eine 7.

LG
Inu

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Walther
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Hallo Inu,

große Kunst schreiben zu wollen, wäre doch ein wenig vermessen. Daher mein herzlicher Dank an Dich für die Zeit, die Du verwandt hast, die 14 Sonette zu lesen. Ganz schön lang für ein Gedicht. Eigentlich gehöre ich ja auch zu denen, die immer wieder erinnern: in der Kürze liegt die Würze.

Es war allerdings zu reizvoll, den Versuch zu wagen, Reisebericht, Sonett, Sonettkranz, das Sinnieren über den Tag hinaus zu verbinden, ja, die Quadratur des Kreises zu wagen. Nun bin ich zweifach grandios gescheitert, einmal, indem ich das 15. Sonett, das aus den 14 letzten Versen entstünde, wenn der Kranz komplett aufginge, nicht hinbekommen habe; hier habe ich mich dafür entschieden, die Form in den 14 anderen fast komplett aufrechtzuerhalten. Nur eines reißt ein wenig aus.

Zum anderen ist der Spannungsbogen nicht von Anfang bis zum Ende zu halten gewesen, wie Du - wahrscheinlich berechtigterweise - anmerkst. Zum Dritten habe ich - bewußt - die Form versucht, durch das Füllen mit gegenwärtigen Inhalten und Lebensgefühlen, etwas stärker noch ins Heute und Morgen zu transportieren, indem ich heutige Sprache und das Denken der Istzeit in den alten Sonettschlauch goß. Und das noch in den ganz strengen - formtechnisch - nach von Platen und Friedrich Rückert. Es ist nicht ganz einfach, einen frischen Text in der Reimform abba baab cdc dcd mit einem fünfhebigen Jambus zu schreiben. Nun wird eine solche Kunstfertigkeit heute sowieso nicht mehr besonders goutiert, wir sehen das überall. So gesehen schreibe ich Luxuslyrik. Und die kauft (liest) man heute nicht mehr. Wozu auch. Ist ja eh alles zum Wegwerfen und schneller alt, als zu allen früheren Zeiten.

Zum Vierten: In der Tat habe ich mehrere Stränge benutzt, die sich mit einander hätten verweben sollen. Das ist einmal das Spannungsverhältnis Alltag-Urlaub oder Treibenlassender-Getriebener. Andererseits die Eitelkeit in ihrer patriarchalischen-männlichen und in ihrer aufreizend-weiblichen Ausprägung. Und darunter das Kretischen im Allgemeinen und Besonderen. Am Ende habe ich es den Protagonisten, dem lyrischen Chronisten und seiner Liebsten, erlaubt, auch noch ein wenig aus ihrem Inneren zu berichten.

Wenn das Unmögliche zu einer "7" von "10" geführt hat, bin ich dankbar und zufrieden. Mehr kann man dafür nicht erwarten wollen. Besonders dankbar aber bin ich dafür, daß so langsam wohl doch meine Sonette einen technischen Stand erreicht zu haben scheinen, mit dem man zwar nicht wirklich zufrieden, auf den man aber wenigstens manchmal stolz sein darf. Für einen Dilettanten, einen Amateurlyriker und Allerweltsverseklempner, ist das wohl der Zustand, den man überhaupt anstreben sollte und, wenn man Glück hat und fleißig übt, auch erreichen kann. Das hat was und freut.

In diesem Sinne danke ich Dir und allen Anderen, die sich mit diesem langen Wortwerk auseinandergesetzt haben. Auch grandios zu scheitern ist eine Kunst. Dafür belohnt zu werden hat seinen eigenen Reiz. Auch das Scheitern wird mich deshalb nicht von weiteren Versuchen abhalten. Scheitern ist ein Teil unseres Lebens, und nicht der Schlechteste. Denn aus seinen Siegen ist noch keiner klüger geworden.

Liebe Grüße

W.

__________________
Walther
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