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Leselupe.de > Gereimtes
Zahn der Zeit
Eingestellt am 02. 11. 2008 23:12


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anbas
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Zahn der Zeit

Du bist die Sch├Ânheit von damals,
ein jeder schw├Ąrmte f├╝r dich.
Nach Jahren seh' ich dich nun wieder,
und das versetzt mir 'nen Stich.

Es ist ganz deutlich zu sehen,
der Zahn der Zeit rafft dich hin.
Und so muss ich schmerzhaft erkennen,
dass ich auch gealtert bin.
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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ENachtigall
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???

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Lieber Andreas,

ich habe so meine Schwierigkeit mit dem Gedicht.

Es scheint mir so unwahrscheinlich erst im Erkennen der verblichenen Sch├Ânheit eines Jugendschwarms die eigenen Verfallserscheinungen zu bemerken.
Der Stich den es gibt; ich glaube, es ist das schmerzliche Erleben der Diskrepanz zwischen dieser Welt die damals noch zu den wild drauflos trampelnden F├╝ssen lag und jener, die heute die von ersten arthritischen Beschwerden ausgebremsten Schritte lenkt. Dazwischen liegt - f├╝r einen beliebig langen Moment - ein bedrohlich sp├╝rbares Nichts.
Das ist der spannende Aspekt in deinem Gedicht. Die gew├Ąhlten Worte bringen das nicht auf den Punkt. Sie kleben zu sehr an den ├äu├čerlichkeiten.
Was meinst du?

Liebe Gr├╝├če,

Elke

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HerbertH
???
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Neben der von ENachtigall ge├Ąu├čerten inhaltlichen Kritik muss ich bemerken, dass das Gedicht stark holpert und die fehlende Rhythmik die ├ťberzeugungskraft f├╝r mich stark einschr├Ąnkt.

Liebe Gr├╝├če

Herbert
__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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anbas
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Vielen Dank f├╝r Eure R├╝ckmeldungen!

@ ENachtigall

Nun, mir ist die Idee zu dem Gedicht gekommen, als ich in einem anderen Forum zuf├Ąllig auf das aktuelle Foto einer damaligen Klassensch├Ânheit stie├č. Doch auch schon vorher besch├Ąftigte mich dieser Gedanke, wenn ich Menschen wieder traf, die ich noch als Kind in Erinnerung hatte (z.B. Nachbarskinder - ich wohne seit fast zwanzig Jahren im selben Haus). Von daher geht es in diesem Gedicht um den ├Ąu├čerlichen Eindruck und das, was er ausl├Âst / ausl├Âsen kann.


@ HerbertH

Gerade in meinen gereimten Gedichten achte ich sehr darauf, dass die Rhythmik stimmt. Aber nat├╝rlich gibt es so etwas wie Betriebsblindheit. Wenn ich den Text f├╝r mich lese, passt es. Lediglich mit der letzten Zeile im zweiten Vers bin ich nicht ganz so gl├╝cklich.


Liebe Gr├╝├če an Euch beide

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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