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Leselupe.de > Kurzprosa
Zecken
Eingestellt am 31. 05. 2002 10:18


Autor
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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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Esther konnte sich ihre k√∂rperliche Schw√§che nicht erkl√§ren. Sie war zwar noch nie die stabilste Person gewesen aber diese st√§ndigen Entz√ľndungen, bei denen sie oft hohe Dosen Antibiotika schlucken musste, sie machten ihr im Lauf der Zeit doch zu schaffen. Speziell fanden die √Ąrzte lange nicht heraus, woran es lag. Die Laborwerte zeigten bei ihr jedoch immer wieder eine Entz√ľndung im K√∂rper an und jetzt begann es auch noch mit den Z√§hnen.
Schon wieder wurde ihr eine Krone entfernt, weil der Zahn darunter sich gelockert hatte. Sie suchte einen Heilpraktiker auf und dieser fand es heraus: Borelliose!
„Sie m√ľssen schon einmal von Zecken gebissen worden sein!“ lautete seine Diagnose.
„Daran kann ich mich nicht erinnern!“ ihr Kommentar dazu. Doch die neuesten Laborwerte best√§tigten es und der Erreger war in ihrem K√∂rper vorhanden, wenn auch nicht so stark, dass es akut f√ľr sie wurde.

Lange dachte Ester dar√ľber nach, wie sie zu diesem Zecken gekommen sein sollte. Dabei fiel ihr der Hund ein, den sie vor Jahren hatte und der immer wieder diese Genossen in seinem Fell beherbergte. Besonders reichlich fand sie diese Viehcher in seinem Fell, als sie in ihren Spanien-Urlaub mit Waldi reichlich Wanderungen unternahmen. In dem niedrigen Gestr√ľpp hielten sich jede Menge der Zecken auf und die spezielle Zeckenzange musste t√§glich herhalten, um den Hund von diesen l√§stigen Kandidaten zu befreien.

W√§hrend die Zange auch f√ľr die die Kinder herhalten musste, blieb sie selbst doch davon verschont, aber wer wei√ü es so genau, ob nicht vor dem K√§mmen der Haare ein Zeckenk√∂rper in ihrer Kopfhaut stecken blieb und der Zeckenkopf in ihrem K√∂rper weiterhin sein Unwesen trieb.

Esther hatte aber nach langer √úberlegung eine andere Erkl√§rung daf√ľr: Es musste die Brandwunde sein. Die Brandwunde an ihrem Handgelenk, die ihr Hund vor lauter Mitleid leckte.

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