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Leselupe.de > Gereimtes
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Eingestellt am 06. 06. 2009 19:19


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seelenstimme
???
Registriert: Sep 2008

Werke: 53
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Eingesperrt in deine Mauern
Gut bewacht und dick umh├╝llt
Tief im inneren gefangen
Wo die Angst den Raum erf├╝llt

Helfer greifen nach den T├╝ren
R├╝tteln, klopfen, woll'n befrein
Du verschlie├čt nur deine Ohren
H├Ârst die Menschen gar nicht schrein

Willst das eigne Gut nicht sehen
Dein Talent, die weise Macht
Und doch h├Ârst du`s leise weinen
In der wachgelegnen Nacht

┬ę Seelenstimme

PS: Mir ist klar, dass sich dieses Gedicht nur in jeder zweiten Zeile reimt, und das ist Absicht, desshalb wusst ich nicht, ob es hier her geh├Ârt...
__________________
Tr├Ąume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum! (Verfasser unbekannt)

Version vom 06. 06. 2009 19:19

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Anna,

ein Gedicht muss sich nicht in jeder Zeile reimen, um als gereimt zu gelten. Das kann man halten wie man m├Âchte, Hauptsache es ist eine Ordnung erkennbar .

Und die ist es hier. (Ach, ich freue mich immer so ├╝ber deine Fortschritte ...)

Zwei Dinge w├╝rde ich ├Ąndern:

Eingesperrt in deine Mauern
Gut bewacht und dick umh├╝llt
Tief im Inneren gefangen -(Tippfehler)
Wo die Angst den Raum erf├╝llt

Helfer greifen nach den T├╝ren
R├╝tteln, klopfen, woll'n befrein
Du verschlie├čt nur deine Ohren
H├Ârst die Menschen gar nicht schrein

Willst das eigne Gut nicht sehen
Dein Talent, die gute Macht
Und doch h├Ârst du sie still still sie weinen
In der wachgelegnen Nacht

Das Metrum ist in Ordnung, lediglich der Klang ist verbesserungsw├╝rdig im vorletzten Vers.

- Ich w├╝rde in diesem Text Zeichen setzen, "musst" du aber nat├╝rlich nicht ├╝bernehmen:

Eingesperrt in deine Mauern,
gut bewacht und dick umh├╝llt,
tief im Inneren gefangen,
wo die Angst den Raum erf├╝llt.

Helfer greifen nach den T├╝ren,
r├╝tteln, klopfen, woll'n befrein,
du verschlie├čt nur deine Ohren,
h├Ârst die Menschen gar nicht schrein,

willst das eigne Gut nicht sehen,
dein Talent, die gute Macht,
und doch h├Ârst du still sie weinen
in der wachgelegnen Nacht.

Vielleicht kannst statt der "guten" Macht noch was anderes finden? Vielleicht:

willst das eigne Gut nicht sehen,
dein Talent, die stille Macht,
und doch h├Ârst du still leis sie weinen
in der wachgelegnen Nacht.

Vielleicht kannst du was brauchen ...

Inhaltlich lese ich den Kampf eines sch├╝chtern LyrI um die Befeiung aus selbstauferlegten Fesseln ...

Heidrun

Insgesamt gef├Ąllt mir das Gedicht sehr gut.





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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Typische Frauenmacke *l├Ąchel,

uns ist Macht oft unheimlich & negativ besetzt. Deshalb bekommen wir auch 24 % weniger Lohn als M├Ąnner f├╝r die gleiche Arbeit.

"Macht" an sich ist nichts B├Âses; es kommt darauf an, was man damit macht. Und "stille Macht", kann sehr effektiv sein, f├╝r mich also nicht per se zu vermeiden (denk mal an die sog. Graue Eminenz).

Du k├Ânntest nat├╝rlich auch ├╝berlegen, ob du f├╝r das "Gut" etwas anderes findest ... ich habe erst an "Frucht" gedacht, aber das passt doch nicht so ganz ...

Nachdenkliche Gr├╝├če
Heidrun

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

(Das hast du jetzt ├╝bersehen, Anna: Mein Vorschlag f├╝r die darunterliegende Zeile war "leis.")

Die "starke" Macht f├Ąnde ich aber noch viel besser, auch klanglich. Das ist eine gute Idee von dir! Dann kannst du auch das "still" belassen.

Oder aber:

Willst das eigne Gut nicht sehen
Dein Talent, die weise Macht
Und doch h├Ârst du`s leise weinen
In der wachgelegnen Nacht


Dann h├Ąttest du noch einen h├╝bschen Binnenreim drinnen.

Liebe Gr├╝├če
Heidrun

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