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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Zeit fraktal experimental
Eingestellt am 27. 02. 2014 21:08


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Rhondaly DaCosta
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Zeit fraktal experimental

Zeit fraktal?
„Mir egal.“ … warte mal …

Sonne auf und Sonne ab,
Eins-zwei-drei das war der Tag.
Wieviel Tage man noch zählt
Bis zum Ende dieser Welt …
„sch…egal“ … wart` doch mal …

Denn in alten Zeiten dachten
Seher, dass die Zeiten Wellen machten.
Diese Wellen eins-zwei-drei
Kommen immer mal vorbei.
„Gähn: Physik“ …

Wenn – und – könnte man nun …ahnen,
Was wird morgen sich anbahnen,
Wäre einer Herr im Leben,
Statt sich hilflos zu ergeben.
„Hhm – interessant“ … schau mal über`n Tellerrand …

„Und wie geht das, das Erahnen?“
Mancher wĂĽrde es so sagen:
Alles ist mit dem verbunden
Was jemals im All entsprungen.
„Quantenphysik, oh mein Gott; würg … wo steht denn der nächste Pott?“

Einmal noch: zum Wort Fraktal.
Das sind Muster – ohne Zahl,
Die sich in sich selbst versenken
Zeit kann man so ähnlich denken
„Mathe noch zu guter Letzt? Aus, vorbei, ich gehe jetzt …“

Blumenkohl, die Farne - ohne Zahl -
Sonnenblumen allemal;
Wachstumskurven inklusiv,
Und die Zeit halt, rekursiv.
„Komm` zur Sache: Zeit beherrschen …das will ich“

Magic moments, Augenblick,
Manchmal macht es bei uns `Klick`.
Einer greift die Chance beim Schopf,
Andrer bleibt der arme Tropf.
- Schweigen -

Zeit ist also sehr kausal;
Zukunft prägst du allemal.
Was man in der Zukunft schafft
Liegt auch sehr in deiner Macht.
„??? … stop einmal …“

„Zeitenmuster, Zeitenwellen,
Ahnung, Zukunft zu erhellen.
Hmm, mir schwant was, kann`s nicht fassen.
Muss es erst mal setzen lassen.“


„Lass uns eine Pause machen.“
OK.

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poetix
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Hallo Rhondaly,
dein Gedicht würde auch ich als "experimentell" einordnen. Du hast gleich einen Dialog mit eingebaut, farblich abgesetzt - gute Idee. Für mich drängt sich der Eindruck auf, das vieles ein bisschen vage ist. Natürlich liegt das in der Natur der Sache bei solchen Spekulationen. Vielleicht hätte ich es auch etwas gekürzt. Aber so ist das mit Experimenten: Man tastet sich Stück für Stück voran. Das gefällt mir.
Viele GrĂĽĂźe
poetix

__________________
lineam rectam sequere

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Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

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Ich hab nun mal versuchsweise nur das Schwarze gelesen. Als ich noch das Blaue mitlas, war ich völlig verwirrt. Aber die "schwarze" Rede ist vernünftig, anregend, gedankenvoll und fruchtbar: die angesprochenen Ansätze weiterzudenken.
Leider ist die blaue "Gegenrede" nicht argumentierend, nicht antithetisch, sondern nur albern. Traurige Alltagssituation. Wenn man die Rolle des "blauen Gegensprechers" nicht diffamieren will (wie mancher Bühnenautor diffamierende Rollenbilder baut), sondern die Spannung zwischen - sagen wir einmal - einem "Don Juan der Liebe zum Philosophieren über die Zeit" einerseits und einem Philosophie-Verächter andererseits fruchtbar machen will, müßte letzterer, der "blaue Gegensprecher", mehr Witz bekommen. Etwa ein paar bits vom brutalen Witz der Sportgedichte oder der Kuttel-Daddeldu-Prügeleien von Ringelnatz. Besseres fällt mir gerade nicht ein.
__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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