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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Zeitenwende
Eingestellt am 15. 03. 2015 16:11


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Isegrims
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Mar 2015

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Zeitenwende
Die weiche Teigmasse glitt von der Wand herab. Nicht gerade wie ein Ball, eher wie ein feuchter Lappen. Sie hinterlie├č an der Wand nicht einmal eine Spur von Fett. Er roch an ihr als er sie vom Boden aufgehoben hatte und warf sie dann weg. Das war sein Fr├╝hst├╝ck und er hatte nicht vor die Brioche zu essen, nachdem sie gegen die Wand geworfen worden war.
Daf├╝r hatte er sich zu etwas anderem entschlossen. Er wusste noch nicht wie er es machen wollte, aber er w├╝rde es machen, er w├╝rde beginnen. Also sch├╝ttete er sich den Kaffee in den Rachen und machte sich fertig f├╝r den Weg ins B├╝ro. Eine Krawatte w├╝rde er heute nicht brauchen: keinerlei Kundenkontakt. Seine Stellung verlangte bestenfalls ein Hemd und eine Hose, die nicht gerade eine Jeans sein sollte. Er nahm sich sein Hemd von der Stange. Seine Hemden hatte er an einer Stange im Kleiderschrank aufgeh├Ąngt und zwar in der Reihenfolge wie er sie von der Reinigung holte und er w├Ąhlte sein Hemd immer exakt so, dass er das Hemd nahm, das er am l├Ąngsten schon an der Kleiderstange h├Ąngen hatte. Die Farbe des Hemdes bestimmte dann auch die Farbe der Schuhe: braun oder schwarz. Das war praktisch, weil er ohnehin nur Hosen in schwarz, braun oder dunkelblau hatte. Als er sich angezogen hatte - eines der wei├čen Hemden war dran ÔÇô warf er noch einen Blick in den Spiegel. So schlecht gefiel ihm nicht, was er sah, schlie├člich hatte er trotz seines fortgeschrittenen Alters noch gen├╝gend Haare auf dem Kopf und noch war die Lichtung an der h├Âchsten Stelle seines Kopfes kaum sichtbar. Ja, jetzt war er entschlossen. Er w├╝rde es machen. Warum auch nicht ? Es hatte nun schon den dritten Fall gegeben in dem B├╝rogeb├Ąude, in dem er arbeitete und er hatte schnell von seinen Kollegen davon erfahren. Die ├╝bliche Ger├╝chtek├╝che war zwar gelegentlich unangenehm, weil L├╝gen und auch Wahrheit sich wie ein Steppenfeuer ausbreiten konnten und oft ├╝bertrieben wurde, um das Feuer weiter anzufachen, aber wenn etwas mehrfach und von mehreren Personen erz├Ąhlt wurde, dann musste es wahr sein.
Es war ja auch ganz einfach und er glaubte, dass er es ohne Gefahr entdeckt zu werden, nachahmen konnte. Passiert war es sowohl in der M├Ąnner- als auch in der Frauentoilette. Gelber Urin, der sich auf den wei├čen Kacheln ausbreitete, sich seinen Weg bahnte, sichtbar wurde. Er wollte das alles noch ein wenig steigern und eine kleine braune Wurst hinzuf├╝gen. Er hatte keinen besonderen Grund daf├╝r, es war ihm eher ein r├Ątselhaftes, aber in seinem Inneren sich langsam bildendes Bed├╝rfnis. Sicher hatte er ├╝berlegt, ob es daf├╝r einen besonderen Grund geben konnte und warum er das ausgerechnet jetzt machen wollte: Ablehnung bei seinem Vorgesetzten, Ablehnung von Gehaltserh├Âhungen oder etwa, dass er seit Jahren f├╝r keine Bef├Ârderung vorgeschlagen worden war. Nein, er war ja ganz zufrieden mit diesem Stillstand. Schlie├člich stellte man auch keine besonderen Forderungen an ihn und er wurde weitgehend in Ruhe gelassen.
Zur Fahrt ins B├╝ro benutzte er sein Auto. Ein alter Mercedes, der zwar schon einige Kratzer hatte, dessen Lack aber noch immer in der Sonne gl├Ąnzte. Er genoss die W├Ąrme im Auto, die Musik, die er ganz f├╝r sich alleine in seiner Kabine h├Âren konnte, das Abgeschlossen-Sein, F├╝r-sich-selbst-Sein auf dem Weg zur Arbeit. Zwischen 20 und 30 Minuten dauerte seine Fahrt im allgemeinen und er war gl├╝cklich, dass es nicht mehr war. Jeden Tag sah er sie ja, die Kolonnen stehender Autos, die in Richtung der Stadt unterwegs waren.
Er war m├╝de von der Nacht, die er damit verbracht hatte seine Entscheidung zu treffen, ob er an dem Spiel teilnehmen w├╝rde oder nicht. Kaum zwei Stunden hatte er am St├╝ck geschlafen.
Er freute sich auf den Kaffee, den er sich in der Kantine jeden Morgen holte. Die Maschine mahlte die Bohnen jeweils frisch und man konnte von Cappuccino bis Espresso alle m├Âglichen Kaffeearten erhielt. Manchmal traf er dort einen oder eine der Bosse. Die M├Ąnner in wei├čen Hemden und schwarzen oder bestenfalls taubengrauen Hosen und die Hemden so glatt geb├╝gelt und so wei├č wie er nie ein Hemd zur Verf├╝gung hatte. Solche Begegnungen an der Kaffeemaschine, ein wahrhaft demokratischer Ort in einer liberalen Gesellschaft, liefen im Grunde immer nach demselben Schema ab. Waren es M├Ąnner aus dem Vorstand oder den managementnahen Bereichen, kamen sie mit ihresgleichen zusammen, in anregende Unterhaltungen vertieft, die meist irgendetwas behandelten, was sie sich k├╝rzlich gekauft hatten, am besten ein neues Auto.
Die Leute, die sich neben ihnen Kaffee holten, bemerkten sie gar nicht, so vertieft waren sie in ihre pl├Ąnkelnden Gespr├Ąche und das war ja auch der gro├če Vorteil. Sie mussten die anderen gar nicht bemerken, w├Ąhrend sie mit ge├╝bter Geste das Papiert├╝tchen ├Âffneten, das den Zucker enthielt und es in den Kaffee sch├╝tteten w├Ąhrend die Maschine noch mit einem satten Klang lief.
Waren es Frauen in entsprechender Position verhielten sie sich meist anders. Sie liefen mit Dauerl├Ącheln durch die Flure, ├╝berzeugt von ihrer Erscheinung, von der Ausstrahlung, die von ihnen ausgehen sollte und nur, wenn man genau hinschaute, konnte man die vor dem Spiegel der anderen ge├╝bte Geste erkennen. Einer diese Frauen begegnete er, als er zufrieden, dass er so bequem und reibungslos ins B├╝ro gekommen war und nachdem er sein Auto auf dem f├╝r ihn reservierten und von ihm monatlich bezahlten Stellplatz auf dem Parkdeck abgestellt hatte, zur Kantine ging und sich auf den Cappuccino freute. Eine gro├čgewachsene, schlanke Frau, jung noch, viel j├╝nger als er und gewiss gut ausgebildet und mit dem Willen zum Erfolg versehen. Sie l├Ąchelte ihn fl├╝chtig an, trainierte ihren Gesichtsmuskel dabei ohne ein Gespr├Ąch mit ihm anzufangen. Sie beherrschte die Klaviatur der Konventionen, lie├č ihren Kaffee durchlaufen, w├Ąhrend sie zu den Vitrinen mit den Br├Âtchen hin├╝ber ging und ihm dann ihr ÔÇ×Gr├╝├č sieÔÇť locker und entspannt entgegenwarf, verbunden mit diesem sympathischen L├Ącheln.
Er beherrschte das nicht, bewunderte es aber und sah es als Schl├╝ssel zum Erfolg. Aber dar├╝ber machte er sich keine Gedanken mehr. Heute war er zufrieden und im Einklang mit sich selbst. Trotz der M├╝digkeit, von der er wusste, dass sie am fr├╝hen Nachmittag, wenn das Essen, das er p├╝nktlich kurz vor 12 Uhr hier in der Kantine zu sich genommen haben w├╝rde, in seinem Magen angelangt und zu ersten Verdauungsaktionen gef├╝hrt hatte, am gr├Â├čten sein w├╝rde, war er ruhig und bester Laune. Sobald die M├╝digkeit am gr├Â├čten war, w├╝rde er sein Vorhaben in die Tat umsetzen, vielleicht sogar fr├╝her. Fest entschlossen und freudig betrachtete er die langbeinige Frau, die sich ihren Kaffee nahm und zum Aufzug federte.
Er war an der Reihe, ja, er war an der Reihe. Er w├╝rde sich noch etwas S├╝├čes an der Theke holen, beschloss er, als Milch und Espresso in die Tasse liefen und holte sich ein Schokoh├Ârnchen, das mit Puderzucker bestreut war, womit er seine Jacke bestreute und er sie mit den H├Ąnden ├╝ber die beschmutzte Stelle streifend, s├Ąubern musste. Dennoch blieben kleine wei├če P├╝nktchen auf der dunkelblauen Jacke. Er benutzte den Aufzug statt der Treppe. Im Fahrstuhl war er allein und er nutzte die kurze Fahrzeit in den 1.Stock noch, sich genau in dem Spiegel zu betrachten, der die hintere Wand der Kabine ausf├╝llte. Auf der Warze gleich neben der Nase wuchs ein d├╝nnes H├Ąrchen, das er heraus zu rei├čen versuchte und es doch nicht erwischte, weil er nur eine Hand frei hatte. Im Spiegel fand er sich attraktiver als auf Fotos, die er von sich sah. Um das H├Ąrchen w├╝rde er sich sp├Ąter k├╝mmern m├╝ssen. Jetzt galt es den T├╝r├Âffner zu bedienen, um in die gesicherte Etage zu kommen. Kein Hochsicherheitstrakt mit Fingerabdruckscannern oder Iriserkennung, ein elektronischer Schl├╝ssel, der sich in einem Plastikrechteck befand und mit einem Summen die T├╝r ├Âffnete, die er dann noch an der Klinke zu sich ziehen musste.
Wie ├╝blich hatte er seinen Laptop geschultert und wusste selbst nicht genau, warum er ihn jeden Tag in sein Auto lud, schlie├člich benutzte er ihn zu Hause nicht. Vielleicht war es, um sein Engagement zu verschleiern, vielleicht weil er sich damit wichtiger f├╝hlte. Manchmal dachte er daran, was ihm eine Freundin erz├Ąhlt hatte. Sie schrieb ihm fast t├Ąglich Emails und erz├Ąhlte ihm von n├Ąchtlichen Internetkonferenzen und der Notwendigkeit permanent erreichbar zu sein, um ├╝ber gesch├Ąftlichen Fortschritt der Maximierung des Nutzens zu arbeiten. Sie berichtete aber auch, dass sie sehr oft nur zu ein paar Stunden Schlaf in der Nacht komme. Sein Leben war anders.
Mit dem ├ľffnen der T├╝r begann die Begr├╝├čungszeremonie. Jeden, den er sah, galt es zu gr├╝├čen und ihm ein ÔÇ×Guten Morgen!ÔÇť entgegen zu werfen. Das war l├Ąstig und manchmal verga├č er es auch. Hinter ihm - es war schon nach 9 Uhr und er stand noch am Wasserspender, der aufbereitetes Leitungswasser enthielt und an dem er sein Fl├Ąschchen in Firmenfarben mit Firmenlogo auff├╝llte, kam einer der Abteilungsleiter herein gehastet, ein hochgewachsener Mann mit Glatze, sportlich und gutaussehend, der gemeinhin eitel durch die Flure paradierte und die Gewohnheit hatte hinter verschlossenen T├╝ren laut zu werden, seine Mitarbeiter anzubr├╝llen, wenn ihm etwas nicht gefiel.
Jetzt aber an die Arbeit. Als er das Gro├čraumb├╝ro ├Âffnete begr├╝├čte er die Anwesenden. Sechs in einem kleinen B├╝ro, in dem gerade Platz war f├╝r die aneinander geschobenen Schreibtische und einen knappen Freiraum f├╝r die Eingangst├╝r. Im Grunde lie├č es sich ganz gut leben und arbeiten in diesem Raum, den er meistens als abgeschlossene Gemeinschaft empfand. Zwei Frauen und vier M├Ąnner. Ohnehin waren meistens nur die H├Ąlfte anwesend und die ├╝brigen entweder in Urlaub, krank oder in irgendwelchen Meetings. Claus war schon da, sonst war das B├╝ro leer. Claus war kleinw├╝chsig, etwa 1,50m gro├č und hatte auf seinem rundlichen Kopf einen letzten Rest von Haarkranz, meistens gute Laune und ein Lachen, das durch die Z├Ąhne zischte wie ein Geschoss und einem hohen Zischlaut glich.
ÔÇ×Wei├čt du, dass die Silvia gestern mitten im Meeting ger├╝lpst hat ?ÔÇť, sagte er zur Begr├╝├čung und er antwortete ÔÇ×Wahrscheinlich bist du dann dabei aufgewacht.ÔÇť und lachte dabei.
An seinem Platz angekommen schloss er seinen Laptop an, gab sein 13-stelliges Passwort mit Sonderzeichen ein, das er regelm├Ą├čig verga├č und ├Âffnete die Programme, die er brauchte. Seine Aufgabe bestand darin in einer Software, die schon beinahe 20 Jahre alt war und gepflegt, aber nicht erneuert wurde, nach Fehlern zu fahnden und diese dann zu eliminieren. Er war der Spezialist f├╝r eine vergangene Zeit, dachte er sich manchmal. Geld f├╝r neue Software wurde nicht zur Verf├╝gung gestellt. Die Vorst├Ąnde sprachen dann von einem Investitionsstau und nannten einen dreistelligen Millionenbetrag, der notwendig w├Ąre und die Rendite entsprechend verringern w├╝rde. Als Teil seiner Morgenroutine galt nat├╝rlich auch, dass er seinen privaten Email-Account, sowie Seiten wie Ebay oder Facebook im abgesicherten Modus ├Âffnete, je nachdem mit was er sich gern besch├Ąftigen wollte.
So verging die erste halbe Stunde und sein Kollege Claus grinste ihn etwas bl├Âde hinter seiner Brille hervor schauend an. Wahrscheinlich versuchte er gerade eine Antwort an eine seiner Internetbekanntschaften zu verfassen, die er auf einer Dating-Seite vor ein paar Stunden kennen gelernt hatte. Das erkannte er, als seine Blicke den Bildschirm von Claus streiften.
Er selbst hatte es aufgegeben ernsthaft eine Frau kennenlernen zu wollen. Sie langweilten ihn damit, dass sie versuchten in seine Seele einzudringen oder ihn und sein Leben zu kontrollieren. Liebe war eine Illusion und nur Lust einigerma├čen greifbar. Die letzte Frau, die er gefickt hatte, war eine Bulgarin, die weder ausreichend Englisch noch Deutsch sprach und die er als eine Art Abfallprodukt von Claus vermittelt bekommen hatte. Sie hatte eine weiche Haut und roch nach Milch, hatte ihre Augenbrauen abrasiert und sich daf├╝r einen eleganten Schweif t├Ątowieren lassen. Mit ihrem schmalen M├╝ndchen k├╝sste sie ihn leidenschaftlich und erf├╝llte ihm alle seine sexuellen Bed├╝rfnisse. Es war eine angenehme Abwechslung und danach dachte er sofort daran, wie er ihr vermitteln k├Ânnte, dass er nicht der Mann war f├╝r eine Heirat oder feste Beziehung sei. Obwohl sie im Grunde eine ideale Frau war ÔÇô solange sie gar nicht erst anfangen konnte ihm Geschichten zu erz├Ąhlen. Verst├Ądnis war ein Trugschluss, dachte er sich und Menschen bewarfen sich mit Worth├╝lsen, deren Bedeutung f├╝r jeden unterschiedlich war. Botschaften wurden als Klischee ├╝bermittelt und wenn ├╝berhaupt etwas ├╝bermittelt werden konnte, dann zwischen den Worten oder mit Geste oder Geruch oder einem Blick, der nur Sekunden hielt und dann noch gedeutet werden musste.
Ans Werk also: heraus und hinein in seine Welt. Am Nachmittag w├╝rde er ein Meeting haben und bis dahin wollte er sein Werk umgesetzt haben, je nachdem wie seine Verdauung einsetzen w├╝rde. Zuvor aber galt es sich in seinen Job zu vertiefen, wenigstens ein paar Ergebnisse zu liefern. Meistens bestand das darin, dass er gemeldete EDV-Fehler pr├╝fte, wenn m├Âglich beseitigte und danach seine Ergebnisse als Arbeitsnachweis per Mail verteilte.
ÔÇ×Wer, denkst du, macht die Sauereien im Klo Robert ?ÔÇť, fragte ihn Claus.
ÔÇ×Woher soll ich denn das wissen ? Wahrscheinlich ein gest├Ârter SpinnerÔÇť, sagte er.
ÔÇ×M├╝ssen aber mindestens zwei sein, ist ja auch bei den Weibern passiert.ÔÇť
ÔÇ×Wahrscheinlich hast du dich dort rein geschlichen und konntest es dann nicht mehr halten.ÔÇť, sagte er lachend.
Claus z├Âgerte einen Moment, musste dann aber auch lachen.
ÔÇ×Warum denkst du, dass jemand auf solch eine Idee kommt.ÔÇť, murmelte er scheinbar in seine Arbeit vertieft.
ÔÇ×Da will einer Spa├č und richtet damit ja nichts an, au├čer Aufsehen und Gel├Ąchter.ÔÇť, plapperte Claus weiter.
ÔÇ×Kann seinÔÇť, sagte er jetzt nur, um das Thema versanden zu lassen.
ÔÇ×Also, wenn es aus Frust und ├ärger heraus ist, k├Ânnte man ja noch lustigere Dinge machen.ÔÇť
Was denn zum Beispiel ?ÔÇť
ÔÇ×Na ja, eine Bombendrohung oder einen der Bosse knebeln und fesseln und ├╝ber Nacht einsperren.ÔÇť
ÔÇ×Aber dazu braucht man dann doch etwas mehr Mut.ÔÇť
ÔÇ×Stimmt schonÔÇŽ. Wie findest du eigentlich Rum├Ąninnen ?ÔÇť und Claus lie├č das bisherige Thema fallen, schaute gebannt auf den Bildschirm und leckte sich die Lippen.
ÔÇ×Warum Rum├Ąninnen ?ÔÇť, fragte er.
ÔÇ×Weil ich gerade mit einer Rum├Ąnin schreibeÔÇť
ÔÇ×Na ja, wie dunkel sind ihre Augen ?ÔÇť
ÔÇ×Lass mich mal schauen. Schwarz, warum ?ÔÇť
ÔÇ×Das sieht gut ausÔÇť, lachte er.
Bald w├╝rde es soweit sein und er dachte noch dar├╝ber nach, was Claus gerade gesagt hatte. W├Ąre es nicht m├Âglich noch mehr Aufmerksamkeit und Unruhe zu schaffen mit einer Aktion, die ein noch st├Ąrkeres Zeichen setzte ? Auch k├Ânnte er ja ein Foto seines Werks machen und es anonym im Internet einstellen. Ein bisschen wie diese Herausforderungs-Wettbewerbe, wo sich Idioten etwas ├╝ber den Kopf sch├╝tten f├╝r einen guten Zweck und dann noch eine Spende daf├╝r abdr├╝cken. Aufmerksamkeit w├╝rde es gewiss erregen. Um seine Verdauung anzuregen, wollte er sich einen weiteren Kaffee holen, am besten einen Espresso oben drauf und nachdem er die wichtigsten Emails gelesen hatte und den Rest gel├Âscht hatte, ging er los und freute sich auf dem Weg noch mit dem einen oder anderen zu plaudern. Robert war bereit. Robert war wach.
Die Zeit bis zum Mittagessen hatte Robert mehr oder weniger arbeitsam verbracht, zumindest war es ihm gelungen, es so aussehen zu lassen. Ein paar Telefonate, einige Emails und das Studium der Programme, Pr├╝fung von Funktionen. Heute war einer der Tage, an denen er es genie├čen konnte unter Menschen zu sein. Jeder war zwar mit seinen eigenen Gedanken besch├Ąftigt. Aber da war doch der Geruch der anderen.

Ein Ziehen, ein leichter Druck zwischen seinen Hinterbacken, ein fester Druck, der nicht bef├╝rchten lie├č, dass es feucht und fl├╝ssig w├Ąre, was da aus ihm heraus kam und dank des Wassers mit Kohlens├Ąure und des konsumierten Kaffees auch gen├╝gend Urin, zeigte ihm, dass er jetzt so weit war. Als einziges kleines Problem fiel ihm ein, dass es schon besser w├Ąre, wenn kein anderer sich noch in den Boxen bef├Ąnde, die in den Gemeinschaftstoiletten untergebracht waren: 6 Boxen, 3 an jeder Seite und er beschloss seine Arbeit in der ├Ąu├čersten Box zu erledigen, ganz hinten rechts. Man w├╝rde das vielleicht als feige auslegen k├Ânnen, aber es w├Ąre doch sicher. Schlie├člich wollte er nicht ertappt werden, jetzt, wo er seinen Mut zusammengenommen hatte.
Er stand auf und ging los. Beim Betreten der Toiletten, fand er nur einen einzigen Kollegen, der sich gerade die H├Ąnde wusch. Ein massiger, unf├Ârmiger Mann, dessen Schenkel gewaltig waren. Er sagte ÔÇ×HalloÔÇť, mehr nicht. Langsam wusch er sich die H├Ąnde, w├Ąhrend er an ihm vorbei zu den Kabinen ging, blickte sorgf├Ąltig auf die Schl├Âsser, die anzeigten, ob sie besetzt waren. Keiner da. Das war gut.
Er nahm die T├╝r zu letzten Box, verriegelte sie sorgf├Ąltig und ├Âffnete seine Hose, darunter waren immer dieselben Boxershorts mit Karos. Nun begann der mehr technische Teil. Schlie├člich durfte er sich nicht einfach auf die Sch├╝ssel setzen und den Dingen ihren Lauf lassen. Er musste sich konzentrieren, sonst ging das Ganze nicht dorthin, wo es hin sollte, sondern in die daf├╝r vorgesehene ├ľffnung. Er ├╝berlegte sich, dass es am einfachsten w├Ąre, er w├╝rde sein Hinterteil einfach rechts neben die Wand halten und es dann flie├čen lassen. Aber nein, das w├╝rde so nicht funktionieren, denn gleichzeitig mit dem gro├čen Gesch├Ąft w├╝rde ja auch der Druck auf die Blase nicht mehr zu halten sein. Also beschloss er andersrum vorzugehen und erst in die Ecke pissen und falls es zu viel ist, den Rest in die Sch├╝ssel. Danach w├╝rde er die braunen W├╝rste produzieren, die sein Werk vollenden sollten. Der richtige Plan ist alles, sagte er sich. Abgesehen davon, dass ein Teil der Fl├╝ssigkeit am Saum seines Hemdes landete, funktionierte sein Plan ganz gut. Es gefiel ihm und er betrachtete mit Zufriedenheit, was er erreicht hatte. Die Lache war nicht allzu gro├č, aber deutlich sichtbar an der rechten Seite des Toilettenbeckens und darin, nicht ganz in der Mitte, aber doch sichtbar platziert, zwei sch├Âne dunkelbraune W├╝rste, fett und von gesundem, ja selbstbewussten Aussehen. Er ├╝berlegte noch, ob er ein Foto machen solle, so sehr gefiel ihm diese Werk und er hatte ja wie im Reflex und aus langer Gewohnheit heraus, auch sein Smartphone in die Tasche gesteckt. Nein, er wollte in Erinnerung behalten, was er angerichtet hatte, also machte er kein Bild. Sein kleiner subversiver Akt, auf den er sich gedanklich so lange vorbereitet hatte, sollte seiner Erinnerung geh├Âren.
Jetzt galt es den Schauplatz unbemerkt zu verlassen, w├╝rde das nicht gelingen und einer k├Ąme ihm entgegen, hatte er sich zurecht gelegt, dass er dann mit starrem Blick eine Entdeckung, eine ekelhafte Entdeckung bekannt geben wollte, die ihn selbstredend entsetze und die er kaum anschauen oder fassen k├Ânne. Als er die Kantine verlie├č, sah er niemand, nur die ├Ąu├čerste Kabine auf der anderen Seite, gleich neben dem Waschbecken, war verriegelt und er dachte sich noch, merkw├╝rdig, dass er den anderen Toilettenbesucher gar nicht bemerkt hatte. Aber andererseits hatte er ja etwas anderes zu erledigen gehabt. Er war angespannt und doch auch erleichtert, als er heraus kam. Er hatte die T├╝r noch sorgf├Ąltig verschlossen, damit sein Werk nicht ganz so schnell bemerkt wird und sagte sich, dass er es noch im Lauf des Tages h├Âren werde, das Ger├╝cht, die Tatsache, dass es wieder passiert war. Wieder hatte einer die Grenzen ├╝berschritten und er f├╝hlte sich als Teil einer Bewegung, die keine Ziele hatte und er freute sich mit den unbekannten Anderen, die mit ihm zusammen solche Aktionen durchf├╝hrten.
Er ging ans Waschbecken, nahm sich von der Seifenl├Âsung aus dem Spender und benutzte sogar das Desinfektionsmittel, das er normalerweise nie benutzte und musste an die Filmchen im Internet denken, die er sich vor einiger Zeit angeschaut hatte und Leute zeigte, die sich gegenseitig anpinkelten. Es erregte ihn nicht, aber es ekelte ihn auch nicht an. Jetzt aber sp├╝rte er eine innere Erregung, eine Erleichterung, die er sonst nicht kannte. Selbst als er die T├╝r ├Âffnete, um zu seinem Arbeitsplatz zur├╝ck zu kommen, sah er niemanden.
In einer halben Stunde w├╝rde er mit den Kollegen zum Mittagessen gehen. Er freute sich darauf, nicht allein, weil er Hunger hatte, sondern auch, weil er sich zu ihnen setzen w├╝rde und sie anschauen k├Ânnte und ihren harmlosen Plaudereien lauschen konnte, die aus Alltagsanekdoten und dem neuesten Klatsch der B├╝roflure bestand. Wenn er Gl├╝ck hatte w├╝rde sein Werk schon entdeckt worden sein und man w├╝rde entr├╝stet dar├╝ber sprechen, Unverst├Ąndnis und Ekel zeigen und seine eigene moralische Integrit├Ąt zur Schau stellen. Sollte er schweigen, wenn es zur Sprache kam ? Ein kurzer Kommentar sollte gen├╝gen, nur um seine Entr├╝stung zu zeigen.
Die Zeit bis zum Mittagessen verging schnell. Er verbrachte sie mit der ├ťberpr├╝fung eines Befehlscodes und suchte nach den vorhandenen Plausibilit├Ąten, die er enthielt und konnte doch den Fehler nicht finden, der beim Aufrufen des Vorgangs entstand, aber immerhin konnte er das Problem eingrenzen. Alle Codes, die l├Ąnger als 5 Jahre unver├Ąndert in den Datenbanken zu finden waren, nahmen irgendwann die Tendenz an unbekannte Fehler zu produzieren, die auf den ersten Blick nicht sichtbar waren. So als w├╝rde alles danach streben, Ver├Ąnderung erforderlich zu machen, so als w├Ąre klar, dass nichts f├╝r die Ewigkeit war oder sein konnte, als w├╝rde sich alles verschlei├čen.
Er stand auf, sicherte seinen Rechner, ging zum Eingang der Etage, in der er arbeitete und wartete auf die Kollegen, die mit ihm gew├Âhnlich das Mittagessen in der Kantine einnahmen. Es waren nicht alle da, manche vielleicht noch in Meetings oder sie w├╝rden sp├Ąter kommen. Ein paar aber sammelten sich: 7 oder 8 kamen immer zusammen und so gingen sie alle fr├Âhlich plaudernd die Treppe runter, um sich ihr Essen abzuholen. Er war gel├Âst und entspannt. Sie geh├Ârten normalerweise zu den ersten, die zum Mittagessen kamen. Die Beh├Ąlter mit Suppe und Salaten waren noch voll und unber├╝hrt. Er beschloss sich von allem etwas zu nehmen. Ein Sch├╝sselchen Salat, Schokopudding mit Birnen, eine Cola und ein Reisgericht mit Currysauce und Putenfleisch. Es war nicht der Genuss, der ihn in die Kantine trieb, es war f├╝r ihn die M├Âglichkeit eine subventionierte, g├╝nstige und warme Mahlzeit am Tag zu bekommen und f├╝r sich selbst nicht kochen zu m├╝ssen. Fr├Âhlich l├Ąchelnd sicherte er sich einen Fensterplatz an dem Tisch, den sie ├╝blicherweise belegten. Graues und kaltes Wetter als er aus dem Fenster sah. Gen├╝sslich ordnete er seine Tellerchen auf dem Tablett. Ohne Ordnung f├╝hlte er sich unwohl. Schweigend a├čen sie zun├Ąchst.
ÔÇ×Was f├╝r eine mieses Wetter,ÔÇť sagte schlie├člich einer.
Er begann zu lachen und sagte: ÔÇ×Ich mag dieses graue Wetter, so kommt man gar nicht auf den Gedanken etwas anderes zu machen als arbeitenÔÇť und die meisten lachten mit.
ÔÇ×Trotzdem k├Ânnte es doch besser sein und die Sonne k├Ânnte scheinen,ÔÇť sagte ein anderer.
ÔÇ×Ja, aber nicht so sehr,ÔÇť sagte er noch und vertiefte sich darin den Reis zusammen mit einem St├╝ckchen Fleisch auf die Gabel zu heben, immer darauf bedacht sich nicht zu bekleckern und den restlichen Tag mit einem befleckten Hemd verbringen zu m├╝ssen und von jedem, mit dem er sprach zu h├Âren und den leisen Spott zu ertragen.
ÔÇ×Wisst ihr, was passiert ist ?ÔÇť fragte eine der Kolleginnen und senkte die Stimme. Christine war eine kleine Frau mit r├Âtlich gef├Ąrbten Haaren, die immer mit Stakkato-Schritten durch die Flure raste, gerne die Arme hinter dem R├╝cken und normalerweise ein schallendes und entweder lange ge├╝btes oder oft erfolgreich genutztes Lachen zeigte, sodass man immer recht schnell bemerkte, wenn sie in der N├Ąhe war.
ÔÇ×Wieder einer in die Ecke gepinkelt, oder ?ÔÇť, sagte Claus, der neben ihm sa├č.
ÔÇ×Oh nein, etwas ganz anderes ist passiertÔÇť und Christines Stimme blieb weiter ruhig und leise und sie f├╝gte noch hinzu: ÔÇ×Aber ihr m├╝sst es f├╝r euch behalten, was ich euch gleich sage und ich habe es auch blo├č zuf├Ąllig mitbekommen.ÔÇť
ÔÇ×Was ist denn ?ÔÇť, sagte er vorsichtig und seine Laune ver├Ąnderte sich bei dem Verdacht, dass die Sensation des Tages nicht in seiner Tat best├╝nde und sein Werk nicht mehr die Beachtung f├Ąnde, die es verdient hatte.
ÔÇ×Der Sigrist schlie├čt heute fr├╝h sein B├╝ro auf, geht sich Kaffee am Automaten holen, kommt zur├╝ck und findet eine tote Ratte mitten auf seinem SchreibtischÔÇť, fl├╝stert sie fast.
Alle schauen sie verwundert und Claus fragt: ÔÇ×Woher wei├čt du das ?ÔÇť
ÔÇ×Ich bin zuf├Ąllig vorbeigegangen, als der Hausmeister da war, um das Ganze wegzumachenÔÇť, sagte sie.
ÔÇ×Das ist ja entsetzlich. Wer macht so was ?ÔÇť, sagte Sebastian, ein noch junger Mann mit diesem aufgeweckten L├Ącheln, der irgendwie nach Harry Potter aussah, ohne Narbe im Gesicht und sein L├Ącheln verschwand aus dem Gesicht.
ÔÇ×Ja, wer macht so etwasÔÇŽÔÇť, warf auch er ein und dachte dar├╝ber nach, warum er selbst nur nachgeahmt hatte, was andere vorgemacht hatten und nicht kreativere Wege gesucht hatte, um Aufsehen zu erregen. Nach der ersten Entt├Ąuschung, dass offenbar jemand mehr gewagt hatte, fasste er sich, lie├č die Reste seines Reisgerichts unber├╝hrt, trank seine Limonade und l├Âffelte seinen Nachtisch, w├Ąhrend die Stimmen der anderen verschwommen um ihn herum schwirrten. Er begab sich in seine eigene Welt und musste nachdenken. Er dachte an etwas ganz anderes: Was k├Ânnte man noch machen, um ein Zeichen zu setzen. Etwas einzigartiges, das eine Steigerung enthielt m├╝sste es sein, nichts kriminelles, aber doch eine Steigerung. Er h├Ârte noch, dass die Rothaarige sagte, an der Ratte w├Ąre ├╝ber den Augen ein Zettel mit einer Aufschrift geklebt worden. Mehr wurde nicht mehr gesprochen und als der letzte aufgeh├Ârt hatte zu essen, gingen sie schweigend und nachdenklich mit dem Tablett, auf dem ihre verw├╝steten Teller standen, zu den St├Ąndern, auf denen sie sie abstellen konnten und raus aus der Kantine, raus aus dem Geb├Ąude an die frische Luft des grauen Tages.
Sp├Ąter erfuhr er, dass auf der toten Ratte ein Zettel mit der Aufschrift : ÔÇ×Zeitenwende !ÔÇť gefunden worden war.










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amor vincit omnia

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rothsten
???
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Hallo Isegrims,

zwischen ├ťberschrift und Titel lie├če ich Zeilen frei. St├Ârt etwas.

Dein Text, ich muss es leider sagen, rechtfertig den Aufwand nicht, den Du hier betrieben hast. Ich sehe nur eine Collage von mehr oder minder zusammenh├Ąngenden Bildern, ohne recht zu wissen, wo die Reise hin soll. Dein Erz├Ąhler wei├č mehr als ich, h├Ąlt damit aber hinterm Berg. Das hat zur Folge, dass ich nicht nur nicht mitgenommen werde, sondern mich belehrt f├╝hle.
Der allwissende Erz├Ąhler ist eher was f├╝r l├Ąngere Texte, au├čerdem lenkt er den Fokus weg vom Prot und hin zur Autor. Zumindest dezenter m├╝sste er sein, sonst wirkt er einfach nur wie ein Oberlehrer.

Genussvolles Lesen stelle ich mir jedenfalls anders vor.

Zum Kleingedruckten:

quote:
Die weiche Teigmasse glitt von der Wand herab.

Ich lie├če den Teig hier eine Spur an die Wand ziehen, dann verwirrt es nicht. Da er keine Spur hinterl├Ąsst, m├╝sste er eher herabfallen. Etwas ungenau.

quote:
Das war sein Fr├╝hst├╝ck und er hatte nicht vor die Brioche zu essen, nachdem sie gegen die Wand geworfen worden war.

M├╝sste der Teig nicht erst zur Brioche gebacken werden? Wieviel Zeit nimmt er sich denn f├╝rs Fr├╝hst├╝ck? Auch das ist etwas ungenau.

quote:
Die ├╝bliche Ger├╝chtek├╝che war zwar gelegentlich unangenehm, weil L├╝gen und auch Wahrheit sich wie ein Steppenfeuer ausbreiten konnten und oft ├╝bertrieben wurde, ...

Die Wahrheit kann nicht ├╝bertrieben werden, sie ist der Eichstand. Jede Abweichung hiervon ist eine ├ťber- oder Untertreibung dessen.

quote:
Zwischen 20 und 30 Minuten dauerte seine Fahrt im allgemeinen und er war gl├╝cklich, dass es nicht mehr waren. (Plural)

quote:
Die Maschine mahlte die Bohnen jeweils frisch und man konnte von Cappuccino bis Espresso alle m├Âglichen Kaffeearten erhielt. (erhalten) Manchmal traf er dort einen oder eine der Bosse.

Gender hin oder her, ist es hier wichtig, politisch korrekt zu schreiben? Ich lie├če das.

Usw, ich breche hier mal ab.

Hoffe, Du kannst damit was anfangen.

lg

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