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Leselupe.de > Ungereimtes
Zeitlosigkeit
Eingestellt am 12. 12. 2011 05:24


Autor
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stella.m. r.
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2011

Werke: 17
Kommentare: 51
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Zeitlosigkeit


Wenn das Leben und Sterben
seinen Schrecken verliert,
weil du dich absolut sicher
und geborgen f├╝hlst.

Wenn du erlebst,
da├č du nicht tiefer fallen kannst
als in den Zustand deines Seins.
Selbst wenn dir alles zerbricht,
was dir erstrebenswert scheint,
sogar wenn du stirbst,
bist du dennoch gehalten
in deinem Sein.

Es gibt kein Gestern und Morgen,
es ist alles eins, im Jetzt und Hier.
Dein ganzes Leben ist darin enthalten,
im erlebten Augenblick.

Wenn du erkennst,
da├č der Ursprung alles Lebens
Liebe ist,
die, obwohl sie vollkommen
sich weiter entwickelt,
etwas Neues gebiert
in dieser Zeitlosigkeit,
in der es keinen Stillstand gibt.


Darin wird mir bewu├čt,
mit welcher Eitelkeit ich mich qu├Ąle,
nach Idealen strebe
und zu leben vergesse.
Es gibt so vieles,
f├╝r was ich mich so irrig sch├Ąme,
besonders f├╝r mein Empfinden,
wie ich f├╝hle und wie ich was erlebe.

F├╝r meine innere Leere
und diese Hilflosigkeit,
f├╝r meine Lust, f├╝r mein Begehren,
f├╝r meine Tr├Ąnen, meinen Schmerz,
f├╝r meine Angst und f├╝r mein Leid.

Daf├╝r, da├č ich nicht anders,
sondern eben so empfinde,
nicht wie eine Maschine funktioniere,
nicht perfekt bin,
mich eben geniere.
Keinem Ideal entspreche,
an etwas zerbreche,
mich unbeholfen anstelle,
eben weil ich so bin
und nicht die rechten Worte w├Ąhle.

Vielleicht sind es
Sekunden oder Minuten,
die jetzt vergangen sind,
oder ist es eine Ewigkeit?
Sie riecht so danach,
diese Zeitlosigkeit.

__________________
stella

der sabbat ist um des menschen willen geschaffen worden und nicht der mensch um des sabbat willen. J.v.N.

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