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Leselupe.de > Ungereimtes
Zeitriss
Eingestellt am 28. 01. 2010 08:46


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Carina M.
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Der leere Stuhl
mir gegen├╝ber
er schreit mich an
schweigt das Gestern fort

du wei├čt es ganz genau
Kr├╝mel auf dem Tisch
machen nur die V├Âgel satt

die Zeit hat einen Riss

wann h├Ârt man auf
zu fallen?

__________________
Alles was ich schreibe ist haschen nach Wind

Version vom 28. 01. 2010 08:46
Version vom 29. 01. 2010 09:27
Version vom 29. 01. 2010 16:20

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Mandelbaum
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Guten Morgen,

liebe Carina, dein Gedicht ber├╝hrt, besonders die ersten beiden Strophen - sie sind stimmig.
"Die Zeit hat einen Riss" malt ein Bild, das durch das weitere Beschreiben in mir wieder zerst├Ârt wird - der Riss wird zum "schwarzen Loch" - ein Riss in der Zeit sollte m.E. nicht n├Ąher beschrieben werden, weil er Vieles sein kann ... jeder Leser k├Ânnte etwas anderes sp├╝ren. Aber vielleicht willst du weniger anregend als erz├Ąhlend t├Ątig sein - uns also dein Erleben mitteilen.
Ich w├╝rde dir gern einen Vorschlag machen, damit deutlicher wird, was ich meine.

Der leere Suhl
mir gegen├╝ber
er schreit mich an
schweigt das Gestern fort

du wei├čt es
du wei├čt es ganz genau
Kr├╝mel auf dem Tisch
machen nur die V├Âgel satt

die Zeit hat einen Riss

wann h├Âre ich auf
zu fallen?


Liebe Gr├╝├če,
Mandelbaum
__________________
"Poesie tritt oft durch das Fenster der Unwesentlichkeit ein." M.C. Richards

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Carina M.
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Hallo Lapi,

Danke f├╝r deine Einsch├Ątzung.
Aber gerade den Schluss wollte ich allgemein halten quasi eine Frage an alle. Ich w├╝rde ungern du oder ich daf├╝r einsetzen.

Ja, Kr├╝mel k├Ânnen alles M├Âgliche sein, da darf der geneigte Leser seine Fantasie spielen lassen.
Die Stimme des Ichs ist weder verbittert noch weinerlich, sondern einfach nur w├╝tend, darum die Doppelung von: *du wei├čt es.*
Kommet vielleicht nicht so r├╝ber, wie ich es gewollt hatte.

Ich ├╝berlege mir noch was dazu,
derweil liebe Gr├╝├če,
Carina
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Carina M.
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Guten Morgen Mandelbaum,

danke f├╝r deinen Besuch bei mir und deinen Kommentar.
Ich finde deinen Vorschlag sehr gut und werde ihn auch so umsetzen und auf die Zeilen

*dahinter schwarzes
Nichts
ein tiefes Loch*

verzichten.
Aber ich m├Âchte schon gerne das *man* lassen nicht du oder ich.

Liebe Gr├╝├če in deinen Tag,
Carina
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revilo
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Hallo, ein sehr sch├Ânes Gedicht.

Der leere Stuhl
mir gegen├╝ber
er schreit mich an und
schweigt das Gestern fort

Du wei├čt es ganz genau
Kr├╝mel auf dem Tisch
machen nur die V├Âgel satt

Die Zeit hat einen Riss
wann h├Ârst Du auf zu fallen?

LG revilo

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Carina M.
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Hallo Oliver,

es freut mich, wenn dir dieser Text zusagt.
Nach nochmaligem Gedankendurchlauf, habe ich nun beschlossen, dass es reicht wenn es einmal da steht, Das : du wei├čt es.
Aber an *man* werde ich festhalten, denn ich falle ja nicht, (ich habe ja meine Drachenfl├╝gel) ob das Lyrdu es tut ist fraglich, wohl eher nicht.

Danke und liebe Gr├╝├če,
Carina
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