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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Zeitverschiebung
Eingestellt am 04. 08. 2004 16:47


Autor
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Stoffel
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Zeitverschiebung

"Liebling, das Blaue, Rote oder Gr├╝ne? Ach, ich denke das Blaue ist genau richtig. Es unterstreicht meine Figur und macht mich ein wenig w├╝rdevoller. Meinst Du nicht auch? Vielleicht aber kaschiert das Rote eher meine kleinen Fettp├Âlsterchen? Findest du mich zu dick? Nein? Ach, du bist lieb. Aber ich wei├č sie sind da. Und ich hasse sie. Wenn Karla ihr Gr├╝nes anzieht, w├╝rde es einen guten Kontrast bilden. Aber was ist, wenn sie ihr Rotes anzieht? Sollte ich sie schnell mal anrufen? W├╝rdest du mir bitte einen Martini einschenken, Schatz? Was, die Oliven sind aus? Dann nehme ich einen Sherry. Du wei├čt doch, der macht mich immer etwas lockerer. Nein, bitte heute keine Pistazien. Die machen mich nur dick. Ich denke, ich ziehe das Blaue an. Die neuen Ohrringe von dir passen so gut dazu. Ich kann sie nicht finden. Was hast du gesagt? Ja, danke Schatz, der Sherry ist ausgezeichnet. Ich bin auch schon sehr viel lockerer. Hast du meine Ohrringe irgendwo gesehen? Du, ich werde nun doch das Gr├╝ne anziehen. Ich liebe Seide, sie raschelt so sch├Ân. Und die Ohrringe passen auch sehr gut dazu. Was sagst du? Ich versteh dich hier so schlecht. Ich wei├č nicht, welche Schuhe ich dazu anziehe. Die schwarzen mit dem Lackabsatz, die mit der Goldschnalle oder die dunkelgr├╝nen, die ich mir letzten Sommer in Bologna gekauft habe. Du wei├čt schon, in dem Laden, als dir pl├Âtzlich so schlecht wurde, ganz in der N├Ąhe des kleinen Cafes, in dem ich meine Handttasche habe liegen lassen.Ach, New York ist einfach nur herrlich. Findest du nicht auch Schatz?
Was sagst du? Ich zieh mir gerade die Lippen nach.......Das Dinner mit deinem Chef ist erst Morgen?"






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heike von glockenklang
One-Hit-Wonder-Autor
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huhu stoffel...einen klassiker,
sch├Ân erz├Ąhlt.
siehe unten meinen anmerkung

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Stoffel
Zeitverschiebung
Ich liebe Seide, es rascheltauch (kannst du streichen)so sch├Ân. Und die Ohrringe passen auch sehr gut dazu. Was sagst du? Ich versteh dich hier so schlecht. Ich wei├č nicht, welche Schuhe ich dazu anziehe. Die schwarzen mit dem Lackabsatz, die mit der Goldschnalle oder die dunkelgr├╝nen, die ich mir letzten Sommer in Bologna gekauft habe.
Du wei├čt schon, in dem Laden, als dir pl├Âtzlich so schlecht wurde, ganz in der N├Ąhe des kleinen Cafes, in dem ich meine Handttasche habe liegen lassen.Ach, New Yorck ist einfach nur herrlich. Findest du nicht auch Schatz?
Was sagst du? Das Dinner mit deinem Chef ist erst Morgen?"


sch├Ân w├Ąre wenn du hier deutlich machst das sie fix und fertig gestylt ist. vielleicht nur noch die haare frisiert, zwischen durch die Lippen nachzieht w├Ąhrend sie all das redet.
sie kommt endlich im raschelnden gr├╝nen um die ecke und sagt "so liebling nun kannst du mich bewundern, nun nur noch die lippen nachziehen und...
was sagst du, die... "
lieben gru├č heike



__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, k├╝hle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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Stoffel
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mercie Heike,

habe etwas ver├Ąndert...
Nun, das meiste muss sich der Leser denken. Das was ER tut...
Vielleicht sitzt er gerade gedankenversunken am Laptop...schaut, was der Dax grad so hergibt etc...

Es ist..sicher, leichte Kost..ich pers├Ânlich fand es witzig

Danke lieb
lG
Sanne

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Mariko
Festzeitungsschreiber
Registriert: Feb 2004

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Hallo Stoffel,
ich find' den Text einfach nur herrlich. Konnte mir so richtig vorstellen, wie chaotisch das Zimmer aussieht, wo sich die Gute vor dem Spiegel anzieht und ihre Sachen zusammensucht. Ich w├╝rde auch den Schlu├č so lassen wie er ist. Alles andere g├Ąbe wohl einen Bruch.
__________________
Viele Gr├╝├če, Mariko

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

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Hallo Mariko,

wie unh├Âflich...von mir
Sorry, ich fand die Geschichte wieder, weil ich in meinen Werken auf der Suche nach etwas Bestimmten war und fand dabei Deinen Kommentar.

Lieben Dank f├╝rs lesen,
lG
Sanne

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Henry Lehmann
Guest
Registriert: Not Yet

Ich bin nicht so begeistert

Hallo Stoffel,

Da ist kein Leben in der Sprache, das liest sich nicht wie gesprochen, sondern nach wie vor wie geschrieben.

Ich habe mich nach der H├Ąlftes des Textes schon gelangweilt und nur weiter gelesen, um zu sehen, ob ich mit meiner Vermutung bez├╝glich des Schlusses richtig lag.

Vielleicht eignet sich ja der Text als Vorlage f├╝r eine dieser uns├Ąglichen Comedy-Sendungen auf Sat.1.

LG
Henry

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

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von DIR hab ich eh nix andres erwartet.
Du musst sehr frustriert sein.Armes
Gehst bestimmt zum lachen in'n Keller?

Salut
lG
Sanne

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