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Leselupe.de > Anonymus
Zerrissen
Eingestellt am 29. 06. 2004 13:59


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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Zerrissen

Ich trug in den Gedanken,
dich vor mir immer her,
ich würde Dich verlieren,
und spüren, es wird schwer.

So schwer traf das Erkennen
dass du mich gar nicht magst,
dass anders das gemeint ist,
was du zu mir so sagst.

Ich hatte viel zu kämpfen,
es wurde alles viel.
Ich hätt gehofft auf dich doch
dir war es nur ein Spiel.

Ich kann dich nicht vergessen
auch wenn ich's möcht, gewiss.
Von Dir bleibt keine Narbe,
es bleibt ein tiefer Riss.

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Stoffel
gesperrt
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guten Morgen,

das klingt auf der einen Seite nach einer einseitigen Liebe? Auf der anderen wird dem Gegenüber ein "Spiel" angelastet. Bissl Erfahrung habe ich ja auch. Und es ist manchmal so, dass jemand etwas ganz anderes aus Worten, Gesten heraus sich nimmt, als wie das Gegenüber es meint. Das liegt an einem dann selbst, wenn man etwas hinein interpretiert. Es sei dann, jemand spielt Spielchen, was nicht nett ist.
(das mal zum Inhalt)

So ganz schlau werd ich nicht draus.
WAS war denn zu viel, wieso kämpfen?

Hab mal die erste für meine Interpretation genommen. Ich würde, wenn Du das überhaupt willst, noch etwas an dem Text arbeiten.
Aber vielleicht ist das auch Geschmackssache wieder und jemand anderen gefällt es so wie es ist.
Inhalt kann ich zwar nachvollziehen, aber mir ist das nicht präzise genug.

lG
schönen Tag
Sanne

In meinen Gedanken trug ich
dich (all die Zeit)(immer) vor mir her
und da ich dich nun verliere,
lastet in mir's Herz so schwer.

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

unpräzise

Hallo Stoffel,

Du hast das richtig beobachtet, mit den Spielchen. Besonders scharf beobachtet ist die Unschärfe, sagen wir Beliebigkeit, der Geschehnisse. Nicht das ich es ursprünglich so gewollt hätte, aber ich finde genau das jetzt, nachdem Du es gesagt hast, reizvoll.

Denn das einzig Verbindliche an der Aussage ist der Riss, und auf den kommt es an.

Riss statt Narbe, da tropft Blut, immerfort, hört nicht auf.

Wär der Text ein Bild, wären Dinge nur konturenweise hingepinselt, mit einer scharf umrissenen, schwarz-feuchten Fläche irgendwo in der Mitte.

Nur, an dem Text arbeiten ist nicht so ganz zutreffend. Es handelt sich bei dem Text um die x.te Variation meines allerersten Gedichts. Hin und wieder werd ich sentimental und nostalgisch und dann kramt es sich wieder hervor.

Hey, danke fürs Lesen und kommentieren.

Liebe Grüße
A.

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

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Hi,

nee Du..musst da ja auch nix dran machen.

Ich sehe eine Narbe anders.
Etwas, was verletzt war, woraus mal Blut floss..DA vernarbt es, wird zur Narbe.

Interessant aber der "Riss".
Oft ist es so, dass ein Riss einen kleinen Einblick zu etwas gewährt.Und solch ein "Riss" kann große Auswirkungen haben.

..ein Riss in der Haut, blutet z.B., dann vernarbt doch ein Riss. Selbst dieser "Riss" von dem oben die Rede ist.

Da kann man viel drüber reden, aber das muss nun auch nicht sein, denke ich mal.

Schönen Tag
lG
Sanne


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