Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92216
Momentan online:
398 Gäste und 15 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Zielstrebigkeit führt zum Ziel
Eingestellt am 09. 07. 2006 12:29


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Ferdinand
Hobbydichter
Registriert: Jul 2006

Werke: 1
Kommentare: 1
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Ferdinand eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Der Schriftsteller Wolfgang Wallner-F.,
oder: Zielstrebigkeit führt zum Ziel

Mein Freund, der Wiener Wolfgang Wallner-F. ergriff im Jahre 2003 die Gelegenheit, als österreichischer Beamter in den (vorzeitigen) Ruhestand zu gehen. Diese ergab sich aus beabsichtigten Einsparungsmaßnahmen der Republik Österreich und damit zusammenhängenden Privatisierungen von öffentlichen Einrichtungen.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurden bereits einige seiner literarischen Werke in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Größere Werke aber harrten einer Fertigstellung und Verwendung.

Im Herbst des Jahres 2003 zog sich Wolfgang Wallner-F. in die Stille des Ortes Neustift bei Schlaining (im südlichen Burgenland), in die dort zur Vermietung freistehende ehemalige Volksschule zurück. Dort stellte er das Buch „Elihu; Hinterlassene Aufzeichnungen aus der Ewigkeit“, das Singspiel „Polyphonie“, eine Weihnachtsmesse sowie die Liedkantate „Der Doppelgänger“ fertig.

Als das Buch „Elihu“ fertig war, stellte sich die Frage, wie und auch wo eine Veröffentlichung dieses Buches möglich wäre.
Das Buch ist zwar eine Erzählung, bearbeitet aber (auch in taoistischer Redeweise) komplizierte psychische und religiöse Zusammenhänge.
Wallner-F. buchte bei einer Internetfirma eine „WWW-Domain“ und stellte Ausschnitte seiner Werke ins Internet. Über sein Interesse an einer Veröffentlichung verständigte er einige Buchverlage.

Nun ist aber das Verlegen von Büchern in Deutschland und Österreich ein sehr schwieriges Unternehmen, die Verlage veröffentlichen wegen des geänderten Kauf- und auch Leseverhalten lieber bereits bewährte Autoren, so zum Beispiel auch gerne fremdsprachige Schriftsteller, die bereits auf dem ausländischen Markt Erfolg hatten. Zusätzlich ist das Buch „Elihu“ nicht unbedingt „leichte Kost“. Lauter Gründe also, die eigentlich gegen einen Erfolg sprachen.
Tatsächlich aber meldeten sich einige Verlage, darunter auch ein kleiner oberösterreichischer Verlag. Nach einigen Gesprächen mit diesem Verleger ergab sich gegenseitige Sympathie und trotz kleinem Budget, ganz geringer Werbemöglichkeiten und dem Fehlen eines eigenen Vertriebes wurde eine Ausgabe vereinbart.
Natürlich lag das Buch eben wegen des fehlenden Vertriebes nicht in Buchhandlungen auf und Werbung dafür gab es auch keine.
Aber nach hervorragenden Rezensionen zum Teil von bedeutenden Organisationen und Personen (Teilhard de Chardin-Stiftung in den Niederlanden, Anthroposophische Gesellschaft, Philosophische Fakultät Jena in Tabula-Rasa, Mensa-Österreich etc.) interessierten sich zunächst Internetbuchhandlungen für das Werk, sodass es immerhin zu einer „bescheidenen“ Verbreitung, vor allem in Deutschland kam.

Im Vertrauen in die Wichtigkeit des Buches versuchte Wolfgang Wallner-F. über die kostengünstige Möglichkeit des Internets die Popularität des Buches zu steigern. Ende 2005 stellte sich ein erster, größerer Erfolg auch ein: Ein rumänischer Verlag kaufte die Rechte für eine Ausgabe in dieser Sprache. Das Buch wird noch im Jahre 2006 in Rumänien erscheinen.

Mit diesem Erfolg als Basis fand der Autor nun einen Literaturagenten in den USA, der sich vertraglich die geschäftliche Betreuung des Buches „Elihu“ sicherte. Begeisterte Zustimmung erhielt Wallner-F. auch von einem portugiesischen Verlag, dem eine Übernahme aus Verlagsusancen allerdings nur als Übersetzung einer englischsprachigen Ausgabe möglich ist. Ebenso zeigten Verlage aus Brasilien und Russland erstes Interesse.
So scheint es ziemlich wahrscheinlich, dass das Buch „Elihu“ in den USA, Russland, Brasilien und Portugal in diesen Landessprachen aufgelegt wird (Portugiesisch und das brasilianische Portugiesisch unterscheiden sich).

Wolfgang Wallner-F., der inzwischen den Schreibtisch in seiner Geburtsstadt Krems an der Donau aufgestellt hat (als Oase neben seiner Wiener Wohnung), ist derzeit mit der Fertigstellung eines literarischen Buches über die psychische Notwendigkeit der Gralssuche beschäftigt. Dieses Buch wird in Form einer Handlung einer Reise zum Graal in der Gegenwart beschreiben, die neue Aufgaben, Perspektiven aber auch Verantwortungen für den Menschen bieten wird.
Nach Fertigstellung dieses Buches wird er sich auch den Aufführungen der Liedkantate „Der Doppelgänger“ und des Singspieles „Polyphonie“ wieder verstärkt zuwenden können, die beide unmittelbaren Zusammenhang mit dem Inhalt und der Aussage seiner Bücher haben. Die Weihnachtsmesse wurde bereits in der ehemaligen K.u.K. Invalidenkirche in der Wiener Fasangartengasse zur Freude der Besucher uraufgeführt.

Es scheint also, dass Wolfgang Wallner-F. trotz ungünstiger äußerer Umstände mit dem Buch „Elihu“ einen Erfolg erzielen wird und das Buch vielleicht sogar über den Umweg des Auslandes auch den deutschsprachigen Interessentenkreis erreichen könnte.

Vielleicht gibt dieses Beispiel manchen Menschen den Mut, in unerwarteten Lebenssituationen einen Weg einzuschlagen, der ihren eigenen, vielleicht schon vergessenen oder verdrängten früheren Ambitionen entspricht.

Für den Fall eines weiteren Interesses: Hier klicken

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo ferdinand,
ich habe eben deinen beitrag gelesen. hauptsächlich
deshalb, weil mir auffiel, dass du "neu" bist und noch
keinen kommentar erhalten hast.
die geschichte deines freundes ist interessant.
ich bin nicht sicher, ob es wirklich die zielstrebigkeit
war, die zu einem erfolg geführt hat. vielleicht eine
mischung aus zielstrebigkeit, äußeren umständen (nicht
jede/r ist ruheständler/in und erhält eine pension, die
den alltag gewiss vereinfacht) und schlicht glück!
wie auch immer - du schilderst den weg deines freundes
anregend und unaufdringlich, mit hat die lektüre gefallen.
viele grüße,
denschie

Bearbeiten/Löschen    


Ferdinand
Hobbydichter
Registriert: Jul 2006

Werke: 1
Kommentare: 1
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Ferdinand eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Hallo Denschie

Hallo Denschie

Da gebe ich Dir natürlich Recht!
Natürlich waren die Lebensumstände meines Freundes positiv und die Voraussetzungen günstig.
Aber, es sagten ihm andere Schriftstellerfreunde, es wäre fast unmöglich, in Deutschen Sprachraum ein Buch zu veröffentlichen, bevor er es einfach versuchte.
Eigentlich wollte ich mit meinem Beitrag Menschen sagen, sie können auch einfach versuchen, ihre Träume zu verwirklichen!
Viel mehr als dass es nicht funktioniert, kann eigentlich nicht passieren.
Von der ursprünglich angenommenen "Unmöglichkeit", ist es nun doch zu einem erfreulichen (Zwischen-)Resultat gekommen.

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Essays, Rezensionen, Kolumnen Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!