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Leselupe.de > Gereimtes
Ziemlich
Eingestellt am 04. 01. 2004 23:43


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wondering
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Ziemlich

Vom Himmel fallen keine Sterne,
der Mond zeigt auch kein Silberlicht,
mein Blick schweift nicht entrückt ins Ferne,
auch sitze ich auf Wolken nicht.

Ich bade nicht in Rosenblüten,
mein Lächeln ist auch nicht verklärt.
Ich werd’ mich streng vor Pathos hüten,
zuviel an Schmalz sich nicht bewährt.

Obwohl mein Herz grad schneller schlägt,
und banges Warten nicht verträgt,
bin ich doch nicht voll Übermut.

Und fragt mich wer, woher das Licht
in meinen Augen, sag ich schlicht:
„Ich finde ihn halt ziemlich gut“


__________________
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie woanders zu suchen.

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lapismont
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Hallo A.,

es gibt nix zu meckern für mich, sehr gut gelungen!

"Ich werd? mich streng vor Pathos hüten,
zuviel des Schmalz sich nicht bewährt."
Das ist etwas, das ich auch gerne so wohl formuliert hätte.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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wondering
Fast-Bestseller-Autor
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danke, lap,

da kannst du mal sehen...

obwohl, findest du nicht auch, so ganz ohne Pathos ist's eher ...luschtig, oder net?



Grüße
A.
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Wachenbergia
???
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Schönes Sonett.

"zuviel des Schmalz sich nicht bewährt."
Der Genitiv erfordert entweder einen Apostroph (Schmalz') oder es müsste heißen "des Schmalzes.

Umgehen könntest du das, indem du "an" verwendest.
"zuviel an Schmalz sich nicht bewährt."

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wondering
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super Tipp!
danke...
ich nehme das "an"

viele Grüße
A.
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Mara K.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo A. ...

ziemlich starkes Teil ...
auf dem Boden der Tatsachen, ja
ziemlich gut.

Herzlich Mara K.

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