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Leselupe.de > Gereimtes
Zu den Fischen
Eingestellt am 31. 08. 2004 20:47


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MDSpinoza
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Zu den Fischen

Du liebtest mich wohl eine Nacht
Und hast mir da ein Kind gemacht
Du wolltst es nie als deines sehn
Ob des Skandales mu├čt ich gehn
Du gabst mir keine m├╝de Mark
Du f├╝hltest dich dabei noch stark
Du hast mich nie so recht gekannt
Und als ich nicht zum Staat gerannt
Dachtest du es ist vorbei
Und jagtest neue Liebelei
Und immer noch nach all den Jahren
Seh ich dich zum Flusse fahren
Jeden Samstag hast du's eilig
Denn die Gewohnheit ist dir heilig
Sechs Tage tust du M├Ądchen k├╝ssen
Doch am siebten f├Ąhrst du fischen
Du alter Bock du ├Ąnderst dich
Seit langem nicht mehr wesentlich
Du tatst mein Leben wohl versauen
Und strotzt auch noch vor Selbstvertrauen
Schaust niemals in den Spiegel nicht
Wenn er nicht spiegelt dein Gesicht
Seit Stunden folge ich dir nun
Um ├ťberf├Ąlliges zu tun
Mit einem Pr├Ązisionsgewehr
Stell ich verlor'ne Ehre her
Morgen wird man deine Leiche
Finden im Forellenteiche
__________________
Lieber ein verf├╝hrter Verbraucher als ein verbrauchter Verf├╝hrer...

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Herr M├╝ller
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quote:
Mit einem Pr├Ązisionsgewehr
Stell ich verlor'ne Ehre her

Genau, da war doch was, ab ins Profil, web-link angeklickt und pl├Âtzlich strafft sich der Oberk├Ârper
Das ist schon eine sehr seltene L├Âsung f├╝r eine Frau, sich ihres Gatten zu entledigen, wo nimmt sie blo├č ein Pr├Ązisionsgewehr her? Gift oder Stromschlag, kein Problem, aber eine Hochleistungsknarre? Ich denke mal, eine Schrotflinte tut es auch, aber damit geht ihr bestimmt nicht auf den Schie├čplatz, oder?

Herr M├╝ller waffenlos (aber F├╝hrerschein)

__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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MDSpinoza
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Her M├╝ller, so langsam wird es Zeit, sich an eine neue Sorte Frau zu gew├Âhnen, eine die sich vom F├╝hrerschein alleine nicht mehr beeindrucken l├Ą├čt

Nobody raped a .38 - she sent 'em to heaven with a .357!
__________________
Lieber ein verf├╝hrter Verbraucher als ein verbrauchter Verf├╝hrer...

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Vera-Lena
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Hallo Spinoza,

die doppelte Verneinung "niemls nicht" hatt auch ich bevor ich es gepostet hatte in meinem Kabeljau-Gedicht. Aber da es ja eine Verneinung bedeutet, habe ich es dann in "nie,niemals" also in eine Steigerung verwandelt. Ich finde das schon auff├Ąllig, dass wir beide an ├ähnlichem herumgebastelt haben.

Aber Deins ist ja nun ein Krimi. Das Motiv ist einleuchtend, die kriminelle Energie aber nicht so sehr, denn wo sollte die nach all den Jahren herkommen. Wenn, dann h├Ątte sie ihn schon viel fr├╝her umgelegt. Auch neigen Frauen mehr zum Vergiften als zum Erschie├čen. Ich sch├Ątze mal, sie tr├Ąumt diesen Traum und zwar recht oft, bis sie endlich mal ├╝ber dieses schmerzhafte Erlebnis doch hinweg gekommen ist. Aber wirklich abdr├╝cken...nein das glaube ich nicht, so dass sich der Herr casanova noch lange nicht die Fische von unten ansehen muss.
Aber Logik ist bei solchen Geschichten nicht erforderlich.

Du hast das wundersch├Ân erz├Ąhlt.
Allerdings, wenn Du Herrn M├╝ller auf die moderene Frau hinweist, dann aber von verlorener Ehre sprichst, das ist dann doch ein Widerspruch. Die moderne Frau f├╝hlt sich nicht entehrt durch ein vaterloses Kind. Wenn die Geschichte in der Gegenwart spielen soll, dann m├╝sstest Du statt "verlorener Ehre" ein anderes Tat-Motiv finden, denke ich.
Und ich hab jetzt Appetit auf Forellen, nur leider stammen die nicht aus einem Bach oder Teich.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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MDSpinoza
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Hmmm, Vera - Lena, moderne Frauen m├╝ssen nicht um jeden Preis frei von Widerspr├╝chen sein, das w├╝rde doch den ganzen Reiz nehmen...
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