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Leselupe.de > Kurzprosa
Zu sehr
Eingestellt am 19. 07. 2004 15:51


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arle
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2004

Werke: 33
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Ja, Ihr habt mir die Augen geöffnet. Ihr alle.
Habt jeden meiner Schritte, jedes meiner Worte, jede meiner Gesten genauestens analysiert.
Habt mich auf dem Seziertisch vor Euch ausgebreitet.
Und als ich schon da lag, in blutigen Fetzen,
habt Ihr noch einmal zugestoßen.
Um ganz sicher zu gehen.

Zu leise. Zu laut. Zu höflich. Zu unverschämt.
Zu nett. Zu böse. Zu diskret. Zu fordernd.
Zu zart. Zu brutal. Zu offen. Zu verschlossen.
Zu treu. Zu flatterhaft. Zu unsicher. Zu selbstbewusst.
Zu berechnend. Zu naiv.

Zu sehr Mensch, um in Eurer Welt überleben zu können.



__________________
Am jüngsten Tag, wenn die Posaunen schallen und alles aus ist mit dem Erdeleben, sind wir verpflichtet, Rechenschaft zu geben von jedem Wort, das unnütz uns entfallen. - J.W. Goethe -

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Gandl

Autorenanwärter

Registriert: Jul 2003

Werke: 1
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Hi arle,
also, so ganz spontan hobbypsychologisch denke ich bei mir:
da hat sich jemand hingegeben. Und das sogar sehr gerne. Lustvoll vielleicht auch.
Der Mensch hat sich in seiner ganzen Bandbreite gezeigt, von + bis – (aber wer – bitteschön?! - sagt denn, wie was zu bewerten sei?!) und das wohl manchmal (in den Augen der MitbürgerInnen) gleichzeitig/unbotmäßig/widersprüchlicherweise.
Wenn ich mal den letzten Satz weglasse, dann treffen all diese Zu-Zustände dieser Prosaskizze auch auf mich zu. Und wenn ich den letzten Satz zulasse, dann würde ich sagen: bloß nicht aufgeben mit den wunderbaren Zus! S’ist deine Welt.
Gruß
Gandl

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arle
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2004

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Hallo Gandl,

na gut..... (c;
__________________
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