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Leselupe.de > Gereimtes
Zu spät
Eingestellt am 28. 10. 2007 12:25


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LADYHELLENA
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ZU SPÄT

Natürlich schätz ich deine Schreibe,
aus der die Zärtlichkeit mir spricht.
Nicht, daß ich gern alleine bleibe -
doch neue Liebe wag' ich nicht.

Da sind noch diese alten Wunden
und mein Vertrauen ist dahin;
ich habe klar herausgefunden,
daß ich allein genug mir bin.

Mitunter wär ich gern bei dir -
doch, wie es schon im Leben geht -
für mich gibt es niemehr ein "Wir",
und so geseh'n, kommst du .....ZU SPÄT !



ladyhellena

Version vom 28. 10. 2007 12:25
Version vom 28. 10. 2007 17:09
Version vom 30. 10. 2007 10:50

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Gurke
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Hallo Lady Hellena,

so weit gefällt mir Dein Gedicht gut, interessantes Thema und schöne Umsetzung. Zwei Anmerkungen habe ich aber dann doch.

quote:
aus dem die Zärtlichkeit mir spricht.

aus DER die Zärtlichkeit mir spricht. Du bezieht dich doch auf die Schreibe.

quote:
Denn da sind noch alte Wunden;
mein Vertrauen ist dahin -
und so hab ich klar gefunden,
daß ich allein genug mir bin.

Alle anderen Verse sind jambisch gehalten, auch der vierte Vers dieser Strophe. Die ersten drei Verse dieser Strophe sind aber im Trochäus gehalten. An sich stört mich der Wechsel wenig, da das Versmaß innerhalb der jeweiligen Verse sauber durchgehalten wird, aber ich glaube, man könnte es einheitlich hinkriegen. Oder Du versucht innerhalb einer Strophe einheitlich zu bleiben: Erste Strophe Jambus; zweite Strophe Trochäus; dritte Strophe Jambus.

Ansonsten gerne gelesen

Jürgen



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anbas
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Hallo Ladyhellena,

ich habe das Gedicht jetzt mehrfach gelesen. Ich finde, das die Form nicht egal ist - und besonders bei diesem Gedicht nicht. Die Melancholie, der Schwermut, welcher sich hier für mich eröffnet, kommt für mein Leseempfinden fast schon schmerzhaft ins Holpern. Aus meiner Sicht steckt in dem Text noch viel Entwicklungspotential drin, es könnte ein wirklich tolles Gedicht werden.

Liebe Grüße

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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LADYHELLENA
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zu spät

            

Hallo Andreas,

ich danke dir sehr für deinen freundlichen Kommentar.
Es holpert wirklich (obwohl das Holpern auch
zum Thema passen
würde). Wie immer auch, ich wage mich jetzt drüber und
werde noch daran arbeiten. Hoffentlich gelingt es mir
besser.
Jedenfalls hast du mir Freude bereitet.
liebe Grüße
ladyhellena

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anbas
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Hallo, ich bin's noch mal ,

es hat mich gepackt, ich konnte es nicht lassen und habe ein wenig am zweiten Vers herumgebastelt. Was hältst Du davon:

Denn da sind noch die alten Wunden;
und mein Vertrauen ist dahin -
ich habe klar herausgefunden, / ich hab für mich herausgefunden, /
so hab ich klar herausgefunden,/ so hab ich für mich rausgefunden,
daß ich allein genug mir bin.

Jetzt haben die ersten beiden Verse die gleiche Metrik. Für mein Leseempfinden ist es in Ordnung, wenn der letzte Vers eine andere hat. So bekommt er eine besondere Bedeutung - dass Schlußwort sozusagen.

Ich hoffe, Du kannst mit dem hier was anfangen.

Liebe Grüße

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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Gurke
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Liebe LadyHellena,

noch eine klitzekleine Änderung lege ich Dir ans Herz:

quote:
Denn da sind noch die alten Wunden

wenn Du daraus entweder

"da sind noch diese alten Wunden"

oder

"da sind noch all die alten Wunden"

machst, wäre es für mich rund. Das "denn" wirbelt nicht nur den Rhythmus durcheinander, es kommt auch etwas überflüssig daher.

Schöne Grüße

Jürgen

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LADYHELLENA
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zu spät

            

hallo, lieber Jürgen!

nicht immer verderben viele Köche den Brei, wie man hier wieder sehen kann.
Ich habe das Gedicht nach deinem Vorschlag verändert und siehe da-
es passt. Gemeinsam gings besser!
Danke dafür
herzlichst,
ladyhellena

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