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Leselupe.de > Gereimtes
Zufallsbegegnung
Eingestellt am 10. 09. 2006 00:23


Autor
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anbas
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

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Zufallsbegegnung

Sie trafen sich abends
durch Zufall im Einklang
inmitten des Nebels
auf feuchtem Beton

Es war auf der Br├╝cke
der Wind wehte frostig
hoch ├╝ber dem Abgrund
die Hoffnung davon

Sie sahen einander
und starrten ins Leere
in ihren Gedanken
war'n sie schon weit fort

Hoch ├╝ber der Erde
der Wind raunte heiser
beklemmende Sehnsucht
an frostigem Ort

Sie kamen zusammen
durch Zufall im Einklang
und gingen gemeinsam
in Eintracht davon

Und auf jener Br├╝cke
verwehten zwei Spuren
es legte sich Nebel
auf feuchten Beton

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Burana
Guest
Registriert: Not Yet

Ich bin doch kein guter Lyrik-Kritiker, aber diese Verse sind f├╝r mich so gut, dass ich einen meiner ganz seltenen Zehner vergeben habe. Klasse, anbas. Diesmal habe ich den Hintersinn sofort verstanden ;P
Liebe Gr├╝├če, Burana

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no-name
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Anbas,

ich finde Deine Zeilen auch extrem gut gelungen. Auch mir liegt die Lyrik autorentechnisch leider nicht so, (obwohl ich sie gerne konsumiere,) aber hier scheint f├╝r mich alles zu stimmen: Dein Text liest sich fl├╝ssig, macht hintergr├╝ndigen Sinn und ber├╝hrt mich.

LG von no-name.

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Burana
Guest
Registriert: Not Yet

Ich hab mir Deinen Text nochmal durchgelesen, anbas, und stelle fest: da sind so viele Details drin 'versteckt', die ich zumindest gar nicht alle gleich erfasst habe, dass ich ihn mir ausgedruckt und trotz des 'd├╝steren Hintersinns' f├╝r mich beschlossen habe: die fangen neu an.
Klasse, Dein Gedicht.
Liebe Gr├╝├če, Burana

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo anbas,
das finde ich ausgezeichnet. Mir lief ein kalter Schauder den R├╝cken herunter. Ich lese es allerdings genauso wie Burana - also mit "Happy End".

Auch formal fast perfekt gegl├╝ckt - f├╝r mich stimmt da alles - Rhythmus, sprachliche Bilder, Stimmung. Die ersten drei Strophen finde ich wirklich perfekt, an der vierten bis sechsten k├Ânntest du evtl. noch ein bisschen feilen, aber ich will nicht pingelig sein.

Eine Kleinigkeit nur: Ich vermute, du meintest "der Wind raunte heiser"? ("hei├čer" macht ja hier eigentlich wenig Sinn...)

LG Mel

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo anbas,

sch├Ânes Gedicht, etwas arg neblig und traurig gestimmt. Nun ist Dichtung eher seltener eine Lachveranstaltung.

In der Tat k├Ânnte vom Spruchflu├č her, Melusine hat den Finger in die richtige Richtung gehalten, noch etwas gefeilt werden.

In diesem Sinne weiter frohes Dichten!

Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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