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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Zukunft???!!!
Eingestellt am 07. 12. 2002 14:24


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chrishilden
???
Registriert: Oct 2002

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Rendez-Vous in der Zukunft

Bevor Lukas’ Mutter mit ihrem Freund, Karl, ins Kino ging, stieg sie die Treppe zum Zimmer ihres Sohnes hinauf.
Er war vor dem laufendem Computer eingeschlafen. Er hatte seine Hausaufgaben in den PC eingetippt.
-Wie stelle ich mir die Welt in 200 Jahren vor? Schreibe dazu eine kurze Geschichte-
Unter dem Text blinkte der Cursor. Lukas’ Mutter tippte:

Ich bin mit Karl im Kino.
Kartoffelauflauf ist im Ofen.
Mama

Danach verließ sie auf Zehenspitzen dass Zimmer.
Lukas rieb sich die Augen. Er las den Text nochmal, aber er schien ihm länger. Er las den letzten Text.
"Ich habe deinen Text gelesen, er hat mich interessiert,
weil du √ľber unsere Zeit nachdenkst: das Jahr 2200."
‘Das ist ja lustig, das habe ich nicht geschrieben...’ dachte er.
Direkt erschienen neue Wörter auf dem Bildschirm:
"Ich weiss, dass hast du nicht geschrieben."
Lukas Kinnlade fiel herunter. ‘Ich habe einen Hacker in meinem PC! Aber wie ist das m√∂glich? Ich war doch gar nicht im Internet!’ dachte er aufgeregt
"Ich bin kein Hacker und auch kein ‘er’. Mein Name ist Anna."
Woher weiß sie, was ich denke? Ich habe doch gar nicht gesprochen! Neue Wörter erschienen blitzschnell auf dem Bildschirm:
"Kinderkram. Wir haben die Technologie, um deine Gehirnwellen aufzufangen, zu analysieren und auszuwerten."
Mit zitternden Fingern tippte er einen Satz ein:
Wie ist das Leben im Jahr 2200?
Kaum als er die ersten Buchstaben getippt hatte, erschien auch schon die Antwort:
"Es ist nicht so schlimm, wie du es in deiem Artikel beschrieben hast. Aber eineige Dinge sind wirklich viel besser geworden..."
Was wohl Heiko dazu sagen wird, wenn er das hören wird?
Heiko war ein schleimiger Aufschneider aus seiner Stufe, der niemanden irgend etwas glaubte und sich f√ľr den tollsten und besten Typen von der Schule. Vielleicht kann Anna mir Ideen f√ľr meine Hausaufgabe geben...
"Warum kommst du nicht und probierst es selbst aus?"
„Aber wie?“ Sagte er und f√ľhlte sich sehr dumm und einf√§ltig. Nun sprach er schon zu seinem Computer. Dann hatte seine Mutter also doch Recht: Zuviel Computer macht dumm...
"Kein problem! Wir haben die Technologie, um dich und diesen Heiko zu uns zu bringen."
Lukas f√ľhlte sich seltsam. Aber es w√§re schon irgendwie cool, Heiko sprachlos zu sehen....
Auf einmal wurde alles schwarz...
Das nächste, an das er sich erinnern konnte, war, wie er in einem weißen, leeren Raum saß, neben sich saß Heiko, dessen Gesicht auf einmal fast so weiß wie die Wände wurde.
„Hey, Lukas, was ist denn hier los? Was ist passiert?“ fragte der verwunderte Heiko.
Es sieht aus, als w√§ren wir in der ... √§h... Zukunft. So um das Jahr 2200 herum, sch√§tze ich.“ Erwiderte Lukas, der neugierig war, was als N√§chstes passieren sollte.
Auf einmal ging die T√ľr auf. Ein wei√ügekleidetes M√§dchen trat ein. „Hallo, ihr m√ľsst Lukas und Heiko sein. Ich freue mich, euch zu sehen. Kommt mit, ich f√ľhre euch herum.“begr√ľ√üte Anna sie l√§chelnd.
Lukas und Heiko folgtem dem M√§dchen durch eine der drei T√ľren des Raums. √úber dem Portal war ein Schild mit der Aufschrift: BAUMGEW√ĄCHSHAUS zu sehen. Als die T√ľr ge√∂ffnet wurde, schlug ihnen feuchte, warme Luft entgegen, die sich nur schwer Atmen lie√ü. Pl√∂tzlich konnten sie Orangen und √Ąpfel riechen. „Wow, sind die etwa echt? Kann man die wirklich essen?“ fragte Lukas begeistert. Anna erwiderte l√§chelnd: „ Na klar. Hier hast du eine!“ Sie warf ihm eine der Fr√ľchte zu. „Willst du auch eine, Heiko?“ „Nein, ich mag keine Orangen.“ log er sie an. Sie folgten dem M√§dchen durch den weitl√§ufigen Obstgarten zu einer Glast√ľr.
Anna ging zu einem Computerterminal und tippte Etwas ein. Daraufhin versank die T√ľr im Bruchteil einer Sekunde in den Boden. Als sie auf die Schwelle traten, konnte man keine √Ėffnung entdecken.
Kaum aus dem Gewächshaus heraus, schlug ihnen eine derartige Hitze entgegen, dass den beiden Zeitreisenden sofort dicke Schweißperlen auf die Stirn traten. Anna zeigte erstaunlicherweise keine Reaktionen auf die unerträgliche Hitze. Kein Fußgänger war zu sehen und kein Geräusch war zu hören, bis auf ein hohes pfeifen, dass aus keiner bestimmten Richtung zu kommen schien. Anna bemerkte ihre Verwunderung und deutete in den Himmel. Dort oben kreuzten hunderte flugzeugähnliche Fahrzeuge in scheinbarem Chaos. Es war ein Wunder, dass
kein Flugger√§t zusammenstie√ü. „Anti-UV-Satelliten“ erkl√§rte Anna. Hinter den Satelliten war der Mond zu sehen. „Der Mond ist genauso sch√∂n wie bei uns.“ meinte Lukas. „Ja, man kann den ganzen M√ľll darauf gar nicht sehen. Los kommt.“ Sie f√ľhrte die beiden Jungen weiter die Stra√üe enttlang. Da fiel Heiko etwas auf: „Wir sind mitten in der Stadt oder wie das im 23. Jahrhundert hei√üt, aber es ist √ľberhaupt kein Verkehr! Wo sind denn die ganzen Leute hin?“
Anna lachte. „Von Zuhause auf Ausfl√ľgen, einkaufen, im Urlaub, auf Museumsbesuchen, im Kino. Alles mit Virtual Reality. So gibt es keine Staus und es ist eine Menge Spa√ü.“ Sie lachte noch mehr, als sie Lukas’ und Heikos ungl√§ubige Gesichter sah. „Und was ist mit Schule und Sport?“ Sie erkl√§rte es ihnen: „Schule haben wir nicht mehr, wenn Computer doch die besten Lehrer sind. Wenn wir Sport treiben wollen, werden wir in Bewegungenssensoren geschnallt, und wir k√∂nnen Sportarten unserer Wahl treiben, von Fu√üball √ľber Kricket und Volleyball k√∂nne wir uns alles aussuchen.“ Auf einmal schrillten Alarmglocken. Pl√∂tzlich wurde Anna nerv√∂s. „Schnell, wir m√ľssen in die Geb√§ude. Die Flut hat ein kritisches Level erreicht. Wir m√ľssen in sicheres Gebiet, bevor die Tore geschlossen werden.“ Das Klingeln wurde immer lauterer und brannte sich in Lukas’ Gehirn.

Schläfrig öffnete Lukas die Augen und hob das Telefon, das neben ihm lag, ab.
„Hallo?......Mama?....Ja, alles klar.........Kartoffelauflauf? Welche Nachricht?“ Er blickte auf den Bildschirm und las den Text, den seine Mutter ihm Hinterlassen hatte. „Ja, alles klar.“ Er legte auf. Auf einmal bemerkte er etwas Weiches in seiner Hand. Wo kam denn die Orange her? Er dachte kurz nach, markierte den Text und klickte auf l√∂schen. Dnn tippte er unter die √úberschrift: Wie stelle ich mir das Jahr 2200 vor? Schreibe einen kurzen Text.
Dann begann Lukas zu tippen...

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flammarion
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hm,

recht nett, die geschichte. bin aber leider √ľber sehr viele tippfehler gestolpert. auch ausdrucksschwierigkeiten. man nimmt zb nicht das telefon ab, sondern nur den h√∂rer. lg
__________________
Old Icke

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chrishilden
???
Registriert: Oct 2002

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Ja, hab den Text auf meinem alten PC geschrieben, der hat kein Rechtschreibprogramm, obwohl man sich auf so was nicht verlassen sollte. Hatte auch keine Zeit mehr, die Geschichte zu √ľberarbeiten. Danke f√ľr die Kritik.
Gr√ľ√üe

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Andrea
???
Registriert: Aug 2000

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Tja, du hast es selbst so gewollt (das klappt nicht immer...), und da dies einer von drei Texten ist, die weder Gedicht noch Geplauder sind, habe ich mir den mal rausgepickt.

Der Text hat ein Problem (abgesehen von den Rechtschreibfehlern ‚Äď die Zeit zum Korrekturlesen mu√ü man sich einfach nehmen, das geh√∂rt zum Handwerk), und zwar da√ü du zuviel um die Haupthandlung herumschreibst. Das wichtigste ist doch wohl Lukas Reise in die Zukunft; wo seine Mutter zu dem Zeitpunkt steckt, ist uninteressant. Also streiche den Anfang und setze da ein, wo Lukas ‚Äěerwacht‚Äú (ob er es wirklich tut, bleibt ja dahingestellt). Wenn er sich dabei irritiert fragt, was los ist, kannst du einflechten, da√ü er bei seinen Hausaufgaben vor dem PC eingeschlafen ist.
Als n√§chstes la√ü Heiko weg. Ehrlich gesagt macht der Kerl keinen Sinn. Gut, er ist ein Angeber, ‚Äěder niemanden irgend etwas glaubte und sich f√ľr den tollsten und besten Typen von der Schule‚Äú (hielt). Aber wieso will Lukas ihn dann mitnehmen? Erstens wird der Kerl ja eh nichts glauben, zweitens scheint er nicht gerade der beste Freund des Protagonisten zu sein und drittens macht er im Lauf der Geschichte nicht gerade die ph√§nomenalen Erkenntnisse.
Nachdem du soviel Platz ‚Äěeingespart‚Äú hast, kannst du den eigentlichen Aufenthalt ein wenig ausbauen, etwa mit einer Beschreibung von Anna. Au√üerdem sollten ein paar Ungereimtheiten ausger√§umt werden:

"Kinderkram. Wir haben die Technologie, um deine Gehirnwellen aufzufangen, zu analysieren und auszuwerten." Wieso sollte sie ausgerechnet seine Gehirnwellen analysieren wollen? Ist er vielleicht ihre Hausaufgabe? Oder hat sie keine anderen Hobbys?

Lukas und Heiko folgtem dem M√§dchen durch eine der drei T√ľren des Raums. Sie wurden gerade 200 Jahre durch die Zeit gezogen, und sie stellen ihr keine Fragen? Immerhin ist sie diejenige, die einige beantworten k√∂nnte!

Pl√∂tzlich konnten sie Orangen und √Ąpfel riechen. Nein, nicht pl√∂tzlich, sondern seit die T√ľr ge√∂ffnet ist. Verbinde den Geruch besser mit der Luft, denn eine geruchsneutrale Warmluftfront zur Abschreckung wird der Leser nicht akzeptieren.

Anna ging zu einem Computerterminal und tippte Etwas ein. Daraufhin versank die T√ľr im Bruchteil einer Sekunde in den Boden. W√§re es nicht sinnvoller, wenn es eine Schalttafel neben der T√ľr g√§be? Zu einem Terminal zu m√ľssen, damit sich dann die T√ľr rasend schnell √∂ffnet oder schlie√üt oder was auch immer, ist doch Zeitverschwendung!

Anna zeigte erstaunlicherweise keine Reaktionen auf die unertr√§gliche Hitze. Sch√∂n, da√ü wir mal dar√ľber gesprochen haben.. √§h: und warum nicht? Wird Lukas da nicht neugierig und fragt?

Anna lachte. ‚ÄěVon Zuhause auf Ausfl√ľgen, einkaufen, im Urlaub, auf Museumsbesuchen, im Kino. Alles mit Virtual Reality. So gibt es keine Staus und es ist eine Menge Spa√ü.‚Äú (warum nicht: und jede Menge Spa√ü?) Sie lachte noch mehr, als sie Lukas‚Äô und Heikos ungl√§ubige Gesichter sah. ‚ÄěUnd was ist mit Schule und Sport?‚Äú Sie erkl√§rte es ihnen (ja, tut sie gerade. F√ľge es besser in die Rede ein, statt es vorneweg zu schreiben, das st√∂rt beim Lesen): ‚ÄěSchule haben wir nicht mehr, wenn Computer doch die besten Lehrer sind. Wenn wir Sport treiben wollen, werden wir in Bewegungenssensoren (???) geschnallt, und wir k√∂nnen Sportarten unserer Wahl treiben, von Fu√üball √ľber Kricket und Volleyball k√∂nne wir uns alles aussuchen.‚Äú Anna treibt also keinen Sport au√üerhalb der vier W√§nde. Sie verl√§√üt das Haus eigentlich nie. Wieso macht sie dann einen Spaziergang mit ihrem Besuch?? Und wo, um es noch einmal zu fragen, ist √ľberhaupt ihre Motivation zu all dem?

Fazit oder besser ‚ÄěTips‚Äú:
a) Beschränke dich auf das Wesentliche der KG. Nebenhandlungen, viele Personen und Einleitungen sind in längeren Texten nett, in einer KG stören sie.
b) Arbeite deine Zukunft besser aus. Selbst wenn es nur ein Traum sein sollte und Logikfehler m√∂glicherweise erw√ľnscht sein k√∂nnten, besteht deine Zukunftsvision momentan aus einigen kurzen Gedanken, die aber noch kein festes Bild ergeben.
c) Nimm dir die Zeit zum Korrekturlesen.

__________________
Andrea Rohmert

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chrishilden
???
Registriert: Oct 2002

Werke: 11
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Irgendwie ist doch klar wieso sie Bewegungssensoren benutzt.
In der Virtual Reality (die habe ich erwähnt lol) kann man sich nur bewegen und wenn man in Bewegungssensoren geschnallt ist. Deine Kritik an dieser Stelle verstehe ich nicht. Auch in Museen, Opern, Theatren (hab ich das richtig geschreiben??) muss man sich bewegen.

Es ist auch irgendwie klar dass er den dummsten und machomäßigsten Typen mitnimmt, denn dann kann er es ihm mal so richtig zeigen (zeigen passt hier nicht wirklich aber ich konnte kein andres Wort finden).

Aber ich habe die dumme Angewohntheit alles und jeden zu rechtfertigen und nehme die restliche Kritik kommentarlos hin und bedanke mich recht herzlich.

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Andrea
???
Registriert: Aug 2000

Werke: 21
Kommentare: 375
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Bei den Bewegungssensoren (das hätte ich vielleicht erwähnen sollen) habe ich nur deshalb so einen Aufwand gemacht, weil ich das Wort "Bewegungenssensoren" so schrecklich fand. Das hatte keinen inhaltlichen Zusammenhang.
Gerade weil die Leute deiner Zukunft sich soviel in der VR bewegen, ist es doch unlogisch, daß Anna einen Rundgang mit ihren Gästen macht, statt ihnen ihre Welt in der VR zu zeigen.
Die Beweggr√ľnde von Lukas, Heiko mitzunehmen, sind mir schon klar, aber leider bringt Heiko die Geschichte null voran. Du kannst ihn ersatzlos streichen, und niemand wird ihn vermissen. Da ja auch unklar bleibt, was davon Traum und was Wirklichkeit ist, braucht Lukas ja auch gar keinen Zeugen.
__________________
Andrea Rohmert

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