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Leselupe.de > Gereimtes
Zum Advent
Eingestellt am 20. 11. 2011 12:04


Autor
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Raina
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2011

Werke: 18
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Stern der Sehnsucht

Stern der Sehnsucht,
hoch am Himmel,
leuchte hell durch dunkle Nacht.
Bringe allen Menschen Hoffnung,
die dein sanftes Licht bewacht.

Weck die Hoffnung in den Herzen,
Derer, die vom Hass zerst├Ârt,
dass ein jeder von uns Menschen,
noch das Lied der Liebe h├Ârt.

Hass und Liebe sind die beiden
Pole der Unendlichkeit
und wir Menschen wandern alle,
durch die Zeit zur Ewigkeit.

Lass uns mit dem Herzen sehen,
unsern Weg durch Raum und Zeit,
lass uns nicht verloren gehen
in der kalten Dunkelheit.


Nur die Liebe kann verhindern, dass wir f├╝r immer in der Unendlichkeit des Seins verloren gehen.

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Tigerauge
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2005

Werke: 135
Kommentare: 651
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Auffallend bei diesem Gedicht ist die innovative Form, die man schon fast als experimentell bezeichnen k├Ânnte. Ich meine hiermit die Deklarierung und den Abschluss-Satz. Nat├╝rlich wird hier die Bedeutung, die auf den Inhalt dieser Stellen liegt, stark erh├Âht. Es war eine gute Idee, nicht den Titel ins Themenfeld zu schreiben, sondern einen Hinweis auf den Rahmen des Gedichtes zu geben. Ohne diese geschickte Ausf├╝hrung w├╝rde man das Gedicht gar nicht als Weihnachtsgedicht erkennen. Ich finde aber grade die Symbiose der Darstellung des Sternes von Bethlehem als Stern der Sehnsucht besonders gelungen, denn sie stellt die Sehnsucht nach Liebe in unserer modernen Ellenbogengesellschaft dar.
Das Gedicht beginnt mit einem Stilbruch und endet mit einem Stilbruch. Auch der Schluss-Satz wird durch die Form erh├Âht. Es wird so zu sagen eine Moral gepredigt. Allerdings finde ich diese Moral in diesem Zusammenhang sehr diskutabel. Ganz grob wird hier ausgesagt, dass wir ewig Leben und dass der Schl├╝ssel zum Gl├╝ck die Liebe ist. Wenn man etwas ├╝berzieht, k├Ânnte man sogar sagen: Wenn du die Liebe lebst, dann kommst du in den Himmel, wenn nicht, dann kommst du in die H├Âlle. Aber ist denn die Liebe nicht selbstlos? Bedeutet die Liebe denn nicht, dass wir ein Geschenk machen ohne eine Gegenleistung zu erwarten? Die Liebe ist doch an sich schon das Gl├╝ck. Und der Glaube ist schon die Liebe. Wenn wir die Existenz von Gott beweisen k├Ânnten, dann w├╝rden alle Menschen nach den Idealen von Jesus Christus leben. Es w├Ąre jedoch nicht selbstlos, sondern es w├Ąre ein Streben nach Vorteil. Es widerspr├Ąche der Botschaft von Jesus Christus.







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