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Leselupe.de > Ungereimtes
Zusammenleben
Eingestellt am 11. 01. 2005 22:26


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mye
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Zusammenleben


Im Dunst der Menschenstimmen
gesellschaftliches Leid
ein Muss - den Berg erklimmen
Gestein aus purem Neid

Die Fahne auf dem Gipfel
aus blasser Menschenhaut
ein blutgetränkter Zipfel:
Stoff, der den Berg erbaut

Und irgendwo dazwischen
auf ewig kalt erstarrt
in Furchen und in Nischen
der beissend Hass verharrt,

der ab und an, in Stunden,
mit der Vergangenheit dann,
die Menschheit wohl erkunden
und sicher teilen kann
__________________
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lapismont
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Hallo mye,

für mich wirkt der Text noch nicht glattgeschliffen genug, hab ich das Gefühl, das schlechte Verse den guten schaden.
Etwa:
"Die Fahne auf dem Gipfel
aus blasser Menschenhaut
ein blutgetränkter Zipfel:"
wird durch das schwache:
"Nahrung, die den Berg erbaut"
vernichtet.
Zum einen scheint mir der Rhythmus zerbrochen, zum anderen habe ich mehr erwartet, als das verwendete Bild.
Nahrung - wer benutzt dieses Wort, wenn etwas kräftiges gefragt ist?
Menschenhaut und Blut, da muss nach dem Doppelpunkt eine Steigerung hin, so jedenfalls mein Gefühl.
Irgendetwas theatralisches:
Hier wird der Tod getraut!

Oder ein dramatischer Bruch:
Still! Ich bin zu laut.

Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen.

cu
lap
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mye
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in ordnung

danke für den hinweis, der natürlich nciht verkehrt ist... werde darüber noch einmal nachdenken und wenn mir etwas besseres einfällt, dann sicher ändern. meine idee war hier: da der berg all das schlechte, grob gesagt, im menschen symbolisiert, sollte das vorhergesagt (menschenhaut und blutgetränkt im direkten zusammenhang dazu stehen, praktisch als ursache, deshalb nahrung. hmm, verständlich? eher nicht oder. ich wollte sagen, dass der mensch es selbst ist, der es in der hand hat und im gegenzug der mensch auch selbst das opfer ist... schwierig möglicherweise.

danke und lieben gruß

mye
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Stoffel
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Hallo,
nur meine Gedanken und Hinterfragung dazu.Ansonsten gefällt es mir gut.
Beim Titel erwartete ich ganz was anderes. Aber weieß nun ja, meinst das Zusammenleben der Menschen.
Lapi hat ja auch einiges Gutes angebracht.

lG
Sanne

Zusammenleben

Im Dunst der Menschenstimmen
fließt das gesellschaftliche Leid
ein Muss - den Berg erklimmen
Gestein aus reinem Neid
wie wäre mit "purem" Neid?
"Reinen" klingt für mich zu positiv(?)


Die Fahne auf dem Gipfel
aus blasser Menschenhaut
ein blutgetränkter Zipfel:
Nahrung, die den Berg erbaut
Eigentlich steht doch da oben aber immer ein Kreuz?

Und irgendwo dazwischen
auf ewig kalt erstarrt
in Furchen und in Nischen
der beissend Hass verharrt,
Nischen passt das?Wäre auch "Spalten" gut?

der dann und wann in Stunden,
mit unserer Vergangenheit Hand in Hand,
die Menschheit wohl erkunden
und sicher teilen kann
einhergeht Hand in Hand...

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Klopfstock
Guest
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Hallo, Mye,
Dein Gedicht gefällt mir und ich würde sagen
aller guten oder schlechten Dinge sind drei -
somit hätte auch ich noch eine Verschlimmbesserung
auf Lager:

Zusammenleben

Im Dunst der Menschenstimmen
gesellschaftliches Leid,
ein Muss - den Berg erklimmen,
Gestein aus purem Neid.

Die Fahne auf dem Gipfel
aus blasser Menschenhaut
ein blutgetränkter Zipfel:
Stoff, der den Berg erbaut.

Und irgendwo dazwischen
auf ewig kalt erstarrt
in Furchen und in Nischen
der beissend Hass verharrt,

der ab und an, in Stunden,
mit der Vergangenheit dann
die Menschheit wohl erkunden
und sicher teilen kann.


Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen - die Nahrung
kann man vielleicht durch "Stoff" ersetzen.
Was anderen fällt mir als Ersatz leider nicht ein.

Liebe Grüße
Klopfstock


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lapismont
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Ja, Stoff würde sehr gut zur Fahne passen.
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